Prey : Prey TA_Prey_10_GS09.eps.jpg Prey TA_Prey_10_GS09.eps.jpg Der Spielevertrieb über das Internet per kostenpflichtigen Download ist nicht ohne Risiko für den Kunden. Das haben jetzt die Benutzer des Steam-Konkurrenten Triton bemerkt. So musste die Firma Ende letzter Woche ihren Dienst schließen. Spielefans, die über Triton das 3D-Realms-Spiel Prey gezockt haben, schauen seitdem in die Röhre: Ohne Verbindung zum Livedienst startet das Spiel nicht.

3D Realms und die Programmierer von den Human Head Studios traf die Schließung unvorbereitet. Ein langer Thread im Support-Forum blieb zunächst unbeantwortet, weil sich die Macher von Prey erst selber schlau machen mussten. Gestern hat sich ein jetzt einer der Programmierer des Systems gemeldet. Er verspricht, dass er schnellstmöglich einen Patch liefern möchte, damit die Downloadvariante von Prey auch offline und ohne Triton funktioniert. Allerdings muss er vorher die rechtliche Situation dafür klären.

Sind auch andere Spiele gefährdet? So verlangen zum Beispiel Valve-Spiele oder auch die letzte Earth-Ausgabe vor dem ersten Start zwingend eine Internetverbindung beziehungsweise eine Aktivierung per Telefon. Glücklicherweise verlangen Zuxxez und Valve nur einmalig eine Aktivierung. Die Spiele würden also auch bei einer Insolvenz der Firmen weiterlaufen. Zuxxez erklärte gegenüber GameStar.de, dass die Firma auf die Aktivierung verzichten wird, wenn in Zukunft einmal die Telefonhotline und die Registrierungsserver abgeschaltet werden.