Rockstar San Diego : Rockstar San Diego Rockstar San Diego Schlechtes Betriebsklima bei Rockstar San Diego: In einem offenen Brief an die Chefetage des Spieleentwicklers prangern die Ehefrauen der Angestellten die unzumutbaren Arbeitsverhältnisse bei den Machern von Red Dead Redemption an. So müssten die Mitarbeiter ohne finanzielle Entschädigungen und mit weniger Urlaub den zunehmenden Anforderungen gerecht werden. Die Arbeitszeiten sollen sogar so hart sein, dass einige Mitarbeiter bereits Depressionen haben, vereinzelt sollen die Angestellten gar suizidgefährdet sein.

Als Hauptgrund dafür sehen die Verfasserinnen des Briefs das unehrliche Management des Entwicklers. So würde die Vorgesetzten absichtlich weit im Vorfeld bekannte Abgabetermine bis zur letzten Minute verschweigen. Dadurch müsse die Belegschaft unter ständigem Termindruck durchgehend 12 Stunden täglich für sechs Tage pro Woche arbeiten. Würden die Projekte besser geplant sein, könnten nach stressigen Phasen der Entwicklung auch wieder einige ruhigere Tage zur Regeneration eingestreut werden. Solche Erholungsphasen fehlen offenbar jedoch völlig – nicht einmal zwischen Weihnachten und Silvester gab es Urlaub. Viele Mitarbeiter haben deshalb gesundheitliche Probleme und bekommen zudem sogar noch Ärger wenn Sie durch einen Arztbesuch Arbeitszeit aussetzen. Ebenfalls sehr charmant: Ein Studio-Manager soll ständig mit Schimpfwörtern um sich werfen, andere grüßen ihre Mitarbeiter nicht einmal auf dem Flur.

Für die Ehefrauen bleibt es daher unverständlich, wie das Management jahrelang keine die Inflation ausgleichenden Gehaltserhöhungen genehmigt, wenn man doch eine Milliarden Dollar einspielende Marke wie Grand Theft Auto im Markt hat. Mit ihrem Brief erhoffen sich die Gattinen eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse für ihre Männer. Sollte diese nicht in den nächsten Wochen eintreten, droht man Rockstar San Diego mit rechtlichen Schritten.