Resident Evil : Capcom will nach eigenen Angaben mit dem nächsten Resident Evil wieder mehr zu den Wurzeln der Marke zurück. Capcom will nach eigenen Angaben mit dem nächsten Resident Evil wieder mehr zu den Wurzeln der Marke zurück.

Survival Horror-Elemente frustrieren Spieler und sowieso ist mehr durch-inszenierte Action immer gut für die Verkaufszahlen. Das war zumindest der Standpunkt von Capcom vor der Veröffentlichung von Resident Evil 6. Die tatsächlichen Verkaufszahlen, die hinter den Erwartungen zurückblieben, sowie die mehrheitlich durchwachsene Kritik brachten das Unternehmen dann aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Bereits Anfang des Jahres fing man dann an, sich selbstkritischer zu zeigen (wir berichteten). Wie es mit der Reihe weiter gehen sollte, wusste man nun nicht mehr so genau. Feedback zum Vergleich sollte her und Capcom sah in Resident Evil: Revelations, welches im Mai seinen Sprung vom 3DS auf PC, Xbox 360 und PlayStation 3 machte, eine gute Möglichkeit dafür.

Fazit: Revelations konnte die Kritiker eher überzeugen und auch die Leon-Kampagne sei beim Großteil der Spieler von Resident Evil 6 am besten weggekommen. Nun müsse man diese Kritik auch beim nächsten Resident Evil umsetzen, meint Capcoms Marketing-Chef Michael Pattison, was im Klartext heißt: Zurück zu den Wurzeln. Die Kern-Fanbase müsse angesprochen werden, statt es jedem recht machen zu wollen.

»Wir haben in Resident Evil 6 wahrscheinlich zu viel Inhalt hineingesteckt. Laut den Kommentaren einiger Konsumenten fühlte es sich aufgebläht an. Die Leon-Kampagne kam sehr gut an und nach der Veröffentlichung von Resident Evil: Revelations für den 3DS wurden die Rufe lauter, dass wir unseren Fokus wieder verstärkt auf den Survival Horror konzentriern sollen - statt es allen Leuten recht machen zu wollen. Daher werden wir uns beim nächsten Mal wohl wieder gezielt der primären Fangemeinde zuwenden.«, so Pattison gegenüber MCVUK.

Zwar würde immer wieder über einsetzende Sättigung bei den Spielern geredet, was Themen wie Zombies, Post-Apokalypse und Survival Horror angeht, doch nach Pattisons Meinung wäre diese Szenarien nach wie vor lebendig und gefragt. So verweist er etwa auf die Konkurrenz-Produkte The Last of Us und auch Tomb Raider.