RIFT - Free2Play

Online-Rollenspiel  |  Release: 04. März 2011  |   Publisher: Trion Worlds
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RIFT im Test

Riss mit Schmiss

Große Überraschung im Test: Trion mixt in Rift geschickt Versatzstücke bekannter MMOs, schmeckt sie mit einigen frischen Ideen ab und erschafft so eine Welt, die es in Sachen Sogwirkung mit World of Warcraft aufnehmen kann.

Von Petra Schmitz |

Datum: 04.03.2011


Zum Thema » Test-Video zu RIFT Kommentierte Spielszenen & Fazit » Technik-Check zu Rift Anforderungen und Grafik-Vergleich » Rift im Boxenstopp-Video Die Collector's Edition ausgepackt » Rift vs. World of Warcraft So viel Azeroth steckt in Telara » Gameplay-Video zur Rift Die ersten 15 Minuten » Rift - Anfänger-Guide Tipps und Tricks für Einsteiger Was man bei Online-Rollenspielen niemals machen sollte: den Befehl »/played« unten in die Chat-Leiste eingeben. Das Programm spuckt dann nämlich die bisher angehäufte Gesamtspielzeit aus, und das kann schnell eine so fies hohe Stunden- beziehungsweise sogar Tageszahl sein, dass einem ganz blümerant wird und man sich fragt, was man in all dieser Zeit Sinnvolles hätte anstellen können. Etwa am Weltfrieden arbeiten oder endlich mal das Brandenburger Tor aus Streichhölzern nachbauen, natürlich in Originalgröße. Wir haben den Befehl bei Rift schon mehrfach eingegeben und waren jedes Mal aufs Neue erstaunt, wie unmerklich, wie flott die Zeit im Online-Rollenspiel von Trion verrinnt.

Rift ist zunächst mal ein MMO traditioneller Bauart: Mehr oder minder traditionelles Fantasy-Setting mit den mehr oder minder traditionellen Bösewichtern und Tugendbolden und mit ziemlich traditionellen Mechaniken und Systemen, die wir schon aus anderen Genre-Vertretern kennen. So erinnert Rift dann tatsächlich auch über weite Strecken an den Primus World of Warcraft oder an das bei Weitem nicht so erfolgreiche Warhammer Online . Doch trotz der bekannten Versatzstücke und bei all der Vergleicherei: Rift macht Spaß.

An dieser Stelle danke an die famosen Draken (insbesondere an Tae und Farlion) und Seebär aus der Gilde Utopie für die bisherige und weitere Unterstützung!

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RIFT - Update 2.1

Die Quests

Wer sich an Rift wagt, wird sich flott in der üblichen »Töte und bring«-Spirale wiederfinden. Rift treibt’s bei Weitem nicht so auf die Spitze wie Aion oder gar ein Free2play-MMO wie Sword 2, wo man schon mal Hundertschaften der immer gleichen Mobs vermöbeln muss, um eine lausige Quest abzuschließen. Doch gerade zu Beginn hätten wir uns von Rift mehr Einordnung gewünscht, also mehr Quests in einem gut erklärten Story-Rahmen und weniger »Mach sechs davon und vier davon und nochmal sechs davon platt«-Aufgaben.

RIFT : Hinter dem Turm der Weisen hat sich ein Portal geöffnet und entlässt eine finstere Kreatur aus der Todesebene. Mit vom Spiel gesteuerten Charakteren rücken wir dem riesigen Skelett auf die Knochen. Hinter dem Turm der Weisen hat sich ein Portal geöffnet und entlässt eine finstere Kreatur aus der Todesebene. Mit vom Spiel gesteuerten Charakteren rücken wir dem riesigen Skelett auf die Knochen.

Das Intro lässt einen - egal, ob man nun auf Seiten der Wächter oder der Skeptiker startet -- mit einigen großen Fragezeichen zurück. Doch statt den kleinen Recken an die Hand zu nehmen und ihm einzubläuen, dass große und wichtige Aufgaben anstehen, wird man zunächst mal losgesandt, um relativ zusammenhangslos Gegner umzuhauen. Und auch wenn’s daran geht, erste größere und wichtigere Gestalten zu stellen, bleibt alles recht ungreifbar.

RIFT : Wir lauschen in einer Story-Quest den Plänen eines Nekromantenkults. Lauschen ist indes das falsche Wort, der Dialog ist noch nicht vertont. Wir lauschen in einer Story-Quest den Plänen eines Nekromantenkults. Lauschen ist indes das falsche Wort, der Dialog ist noch nicht vertont. Erst nach und nach entwickelt sich eine Art Handlungsfluss, erst nach und nach sind Freund- und Feindbilder als solche auszumachen. Und erst nach und nach mischen sich in die Masse an »Töte und bring«-Aufgaben echte Questperlen, die selbst erfahrenen Online-Rollenspielern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Da wäre beispielsweise der Fluch von Dämmerscheid (auf Wächterseite), den Sie aufheben sollen. Klar, dass der Fluch von einer Hexe stammt. Weniger klar indes, dass die Hexe sich nicht einfach umhauen lässt. Stattdessen pappt Ihnen die Olle auch einen Fluch an die Haut. Und der ist so unangenehm wie spannend: Nachts kann es nämlich passieren, dass Sie sich von jetzt auf gleich in einen Werwolf verwandeln und für fünf Minuten bleiben. Passiert Ihnen das in einer der Siedlungen, endet das tödlich. Für Sie. Die NPC-Wachen sind nämlich gar nicht gut auf die Pelzwesen zu sprechen.

Uns ist es passiert, dass wir uns nur Sekunden, nachdem wir uns munter ins Örtchen teleportiert hatten, in besagten Werwolf verwandelten. Wenige weitere Sekunden später lagen wir auch schon tot am Boden, nach dem Wiedereinstieg abermals und abermals und abermals. Die einzige Methode für uns in dieser Situation war es nämlich, systematisch aus Dämmerscheid rauszusterben. So verrückt es klingen mag: ein tolles Erlebnis!

In diesen besonders gelungenen Aufgaben treibt das Spiel die Handlung voran, zuweilen bekommen Sie auch eine hübsche Ingame-Szene spendiert, in der Sie von wichtigen NPCs explizit gelobt und auf weitere Aufgaben eingeschworen werden. Schade dabei: Bisher ist nur wenig vertont, und manchmal müssen Sie sich auch noch ein Gemisch aus deutscher und englischer Sprachausgabe anhören.

Die Instanzen

Nun wissen wir alle, dass eine Story und damit einhergehende gescheite Quests in einem Online-Rollenspiel zwar wichtig sind, weil sie einen Kontext und somit Atmosphäre schaffen; der eigentliche Treibstoff für den MMO-Motor sind aber die Items und das Leveln des Charakters. Die Item-Schraube zieht Rift gleich vom Start weg zügig an. Für lächerliche Aufgaben gibt’s schnell neue Klamotten und Waffen. Später entdecken Sie, dass noch viel, viel mehr Möglichkeiten existieren, um an neue und tolle Ausrüstung zu gelangen. Und damit meinen wir nicht nur Loot oder Handwerksgegenstände. Wer da nicht gierig wird, ist kein echter MMO-Spieler.

RIFT : Die Königsbresche ist die Instanz in der Wundwald-Region. Hier sollten Sie nur mit einer vollen Gruppe eindringen. Die Königsbresche ist die Instanz in der Wundwald-Region. Hier sollten Sie nur mit einer vollen Gruppe eindringen.

Ein wichtiger Punkt in Sachen Gegenstände und Charakteraufstieg sind auch in Rift die Instanzen. In denen ist, wie üblich, Gruppenspiel Vorschrift, weil dort besonders knackige Gegner warten. Die Instanzbosse reichen von »Draufhauen, bis er umfällt!« bis zu »Uh, jetzt kommen sogar Stacheln aus Boden und Wänden!« Rift zeigt dabei jetzt schon eine gelungene Bandbreite, Abwechslung und Tiefe.

So knackig die Instanzen (gerade im Experten-Modus) ausfallen, so reichlich allerdings auch die Belohnungen. Blaue Items gibt’s eigentlich immer, lila Zeug bleibt auch oft zurück. Tatsächlich arbeitet Rift mit dem genau gleichen Mittelchen wie World of Warcraft, das die Spieler mit immer besseren und besseren Klamottensets immer und immer wieder in diese speziellen Gebiete lockt. In den Instanzen mag aktuell noch nicht alles rund laufen, einige Bosse richten verquer hohen Schaden an, während eigentlich stärkere Gegner für vergleichsweise minimales Aua sorgen. An den kleineren und größeren Bugs wird vom Entwickler allerdings schon gearbeitet.

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Avatar C64
C64
#1 | 04. Mrz 2011, 15:55
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Hans Moleman
Hans Moleman
#2 | 04. Mrz 2011, 16:18
zuviel WoW da bleib ich lieber beim Original
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Avatar Amethyriel
Amethyriel
#3 | 04. Mrz 2011, 16:19
Rift macht definitiv Spaß und die Nahkämpfer fühlen sich sogar flüssiger an als die von WoW.

Würde ich nicht auf Tera,Guild Wars 2 und ToR warten,würde ich Rift eine Chance geben.
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Avatar Fleischpizza
Fleischpizza
#4 | 04. Mrz 2011, 16:33
wow wenn man sich in Warhammer Online nen Chaos erstellt hat man den original selben Anfang in der selben Farbgestaltung , denselben quests, denselben gegnern und Gruppenquests.... Sieht nicht wirklich innovativ aus das Game
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Avatar diavoloman
diavoloman
#5 | 04. Mrz 2011, 16:35
Ich bin seit über eine Woche nur mit Rift beschäftigt, konnte soweit sehr viel sehen und erleben. Mich hat das Spiel überzeugt und in sein Bahn gezogen, es macht riesigen Spaß - ob ein Magier der sich auf Nekromanten/Hexenmeister konzentriert um solo Aufgaben zu bewältigen oder ein gewaltiger Feuermagier ist der in Instanzen heftig austeilen kann, es ist alles möglich.
Das Besondere an Rift sind die Rätseln und Schätze die in Welt verteilt sind - in jedem Gebiet muss man teils logische Aufgaben lösen um an Gegenstände zu kommen oder Schätze suchen die irgendwo hoch im Berge versteckt sind, bsw. Artefakte sammeln um Belohnungen zu erhalten. Das macht riesen Spaß die Welt zu erkunden.
Weiterer Pluspunkt von Trion - der Support. Bis jetzt werden tag für tag Hotfixes nachgeliefert die Lokalisierung verbessern und Bugs entfernen. Die Community wird sehr gepflegt und Trion liefert jederzeit Informationen über Änderungen/Probleme.
Im großen und ganzen - ja es fühlt sich wie WoW und Warhammer an. Aber es macht verdammt viel Spaß und mein Account wurde für 3 Monate verlängert.
Daumen hoch Trion.
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Avatar Woldeus
Woldeus
#6 | 04. Mrz 2011, 17:16
die beta hat mich vor wochen schon so überzeugt, dass ich es mir vorbestellt habe.
bisher habe ich es nicht bereut(amazon uk für umgerechnet 30€^^). vorallem das klassensystem mit den 8 seelen ist der hammer. ist ein boss zu schwer? einfach auf supporthealer umswitchen und die gruppe überlebt adds oder flächenschaden schon um einiges leichter. für den nächsten dann auf full-dd usw.
die instanzen selbst gefallen mir auch sehr gut. sie sind zwar manchmal zu einfach, einige bosse haben es aber trotzdem in sich, sollte die grppe nicht wirklich wissen, was sie tut.
die riftevents sehe ich aber zwiespätlig. man hat manchmal einfach keine lust auf sowas und will nur gemütlich seine quests machen, was dann aber teilweise unmöglich ist. lässt man sich aber auf diese invasionen ein, machen sie ziemlich spass. vorallem das gefühl, die "welt" gerettet zu haben, so dass die lowlvls wieder questen können und nicht alle 10m einfach umgehauen werden. fühlt sich sehr nach held an:)

war zwar schon auf vielen bergen und in vielen schluchten, aber logikaufgaben konnte ich bisher noch nicht entdecken. sind die so gut versteckt?
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Avatar DietaRantel
DietaRantel
#7 | 04. Mrz 2011, 17:46
Buuuuuhhh Themepark! ;(

Die sollen mehr sandbox Spiele entwickeln verdammt!
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Avatar M0NS73R
M0NS73R
#8 | 04. Mrz 2011, 17:46
Ich warte auf Guild Wars 2
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Avatar Schnuppix
Schnuppix
#9 | 04. Mrz 2011, 18:38
Also ich habe vor 5 Tagen mit dem Autorennen - MMO "Test Drive Unlimited 2" angefangen... und bin SO begeistert, dass ich mir sogar ein Lenkrad gekauft habe! ;-)


ähm ja... es ist dermaßen herzerfrischend, einmal etwas anderes zu erleben... das man vor Freude zerplatzen könnte!

Am schönsten ist das Hupen(!), wenn ein anderer Spieler entgegen kommt.

Das gibt es nicht mal in WOW!!!

*GRINS*
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Avatar Mud Vayne
Mud Vayne
#10 | 04. Mrz 2011, 18:44
Zitat von Schnuppix:
Also ich habe vor 5 Tagen mit dem Autorennen - MMO "Test Drive Unlimited 2" angefangen... und bin SO begeistert, dass ich mir sogar ein Lenkrad gekauft habe! ;-)


ähm ja... es ist dermaßen herzerfrischend, einmal etwas anderes zu erleben... das man vor Freude zerplatzen könnte!

Am schönsten ist das Hupen(!), wenn ein anderer Spieler entgegen kommt.

Das gibt es nicht mal in WOW!!!

*GRINS*


Bitte bitte sag dass du ein Troll bist -.-
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Details zu RIFT

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 04. März 2011
Publisher: Trion Worlds
Entwickler: Trion Worlds
Webseite: http://www.riftgame.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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