Nach Tomb Raider : Laut Jim Ryan würde es Sony nicht für nötig erachten, »Exklusivität unverblümt zu erkaufen«. Laut Jim Ryan würde es Sony nicht für nötig erachten, »Exklusivität unverblümt zu erkaufen«. Am Dienstag sorgte Microsoft auf seiner Gamescom-Pressekonferenz für viel Aufsehen, als der Hersteller ankündigte, dass Rise of the Tomb Raider exklusiv für die Xbox One erscheinen soll. Kurz darauf kam heraus, dass dieser Exklusiv-Deal mit Square Enix zumindest für einen bestimmten Zeitraum gilt.

Im Rahmen der Messe in Köln hat jetzt auch ein Manager von Sony Stellung zu der Thematik der Exklusiv-Vereinbarungen bezogen. Der Vorsitzende von PlayStation Europe, Jim Ryan, gab im Interview mit CVG zu verstehen, dass sein Unternehmen eine andere Strategie verfolge.

Wie er sagt, habe es Sony gar nicht nötig, die Exklusivität von Spielen anderer Unternehmen »zu erkaufen«, da der Konzern über so viele eigene Studios verfügt, die von vornherein nur für die PlayStation-Plattformen entwickeln.

»Wir haben ein weitreichendes und sehr leistungsfähiges Netzwerk an Studios die uns gehören, und alle arbeiten an Spielen die exklusiv für PlayStation erscheinen. Wir glauben, dass das mitsamt unserer Zusammenarbeit mit Dritt-Anbietern den meisten Sinn macht. Also müssen wir es für nötig erachten, Exklusivität unverblümt zu erkaufen? Eher nicht.«

Allein zu seiner Gamescom-Pressekonferenz hatte Sony vier Neuankündigungen exklusiv für die PlayStation 4 im Gepäck. Nachdem dort überraschend sogar eine PS4-Umsetzung von DayZ vorgestellt wurde, betonte dessen Erfinder Dean Hall aber, dass der Zombie-Survival-Titel »für keine Plattform exklusiv« sei.

Rise of the Tomb Raider - Artworks