Star Citizen: Alpha 2.5 : Die GRIMhex-Raumstation ist die größte Neuerung in der Alpha 2.5 von Star Citizen. Der Release für alle Backer soll noch vor der Gamescom stattfinden. Die GRIMhex-Raumstation ist die größte Neuerung in der Alpha 2.5 von Star Citizen. Der Release für alle Backer soll noch vor der Gamescom stattfinden.

Die Verschwiegenheitserklärung (NDA) für die Alpha 2.5 von Star Citizen ist gefallen, die Chancen stehen nicht schlecht, dass die neuste Version des Weltraumspiels noch vor der GamesCom aus dem Test-PTU entlassen wird. Dann könnten alle Backer die neue Alpha ausprobieren.

Zweiter Spawnpunkt sorgt für neue Front

Das wohl größte neue Asset im nächsten Patch 2.5 von Star Citizen ist die GrimHex Station, ein ehemaliger Bergbauaußenposten im Asteroidengürtel des Mondes Yela von Crusader. Laut der Star Citizen eigenen Lore wurde die Station von Gesetzlosen besetzt und dient nun als Gegenstück zur Raumstation Port Olisar, welche bisher den einzigen Spawn-Punkt im Mini-PU der Alpha war.

Damit möchten die Entwickler nach eigenen Aussagen das Gameplay verschiedener Fraktionen ins Spiel bringen, in diesem Fall durch die einfache Trennung von gesetzestreuen Sternenbürgern auf der einen und Outlaws und Piraten auf der anderen Seite.

Star Citizen Videos von der CrashAcademy

Der deutschsprachige YouTube-Kanal CrashAcademy begleitet die Entwicklung von Star Citizen regelmäßig mit Videos und stellt Neuerungen vor. Außerdem gibt's Tipps für Einsteiger oder Zusammenschnitte von Spielsessions. Unser Autor Jerome Cantu arbeitet an dem Community-Projekt mit.

Versteckte Basis nur für Gesuchte

Entsprechend ist der Asteroidenstützpunkt GrimHex knifflig zu finden - wenn man nicht die korrekten Koordinaten hat. Diese bekommt man jedoch nur, wenn man mindestens ein Gesucht« Level hat, also bereits vom Spiel als Outlaw geflaggt ist.

GrimHex fügt sich dabei so natürlich in den riesigen Asteroidengürtel ein, dass ein Spieler ohne entsprechenden Status seine Liebe Mühe hat, die Station überhaupt auszumachen. Man möchte gar behaupten: Wer nicht weiß, dass hier eine Station versteckt ist oder nicht zumindest grob die Richtung kennt, hat fast keine Chance GrimHex zu finden. Oder er muss mit einem immensen Zeitaufwand rechnen.

Eigene Stationen für den Clan

Damit eröffnen sich fürs spätere Gameplay des MMOs sehr spannende Möglichkeiten: In rund 100 Sternensystemen (diese Zahl wurde von Chris Roberts angekündigt), können die Entwickler dutzende wenn nicht gar hunderte solcher verlassenen Außenposten verstecken.

Die Spieler könnten selbstständig auf die Suche gehen, und findige Entdecker mit entsprechend ausgerüsteten Schiffen können Stationen dieser Art dann finden, die Koordinaten verkaufen oder mit ihrem Clan selbst beziehen. Mit dem Vorgeschmack auf dieses Spielerlebnis geben die Entwickler auch einen Ausblick, wie im fertigen MMO Raumstationen in neutralen Gebieten aussehen und platziert sein könnten. Die können dann von Spielern besetzt und unterhalten werden.

Zwei neue Schiffe flugbereit

Neben der neuen Station liefert die Version 2.5 zwei neue Schiffe flugfähig ins Spiel: Die MISC Reliant und das Argo Utility Ship. Die Reliant soll zukünftig die Reihe der Einsteigerpakete als Tier 2 Starterschiff erweitern und fällt besonders mit ihrer ungewöhnliche Form und ihren zwei verschiedene Flugmodi auf.

Die zwei Flugmodi erinnern an das Alienschiff Karthu-Al, kein Wunder, schließlich nutzt Hersteller MISC auch wieder Alientechnologie der Xi’An. Die Reliant ist dabei das erste von Menschen gebaute Schiff, welches vollständig in Kooperation mit den Xi’An entworfen und entwickelt wurde.

MISC Reliant macht noch Probleme

Im aktuellen PTU Patch ist das Einsteigerschiff allerdings noch sehr verbuggt: Die Transformation von einem in den anderen Flugmodus funktioniert nicht immer korrekt oder mit starker Zeitverzögerung, das Aufstehen aus dem Pilotensitz führt immer wieder dazu, dass der Spieler danach in der T-Pose gefangen und handlungsunfähig ist.

Guide: Die besten Schiffe für Einsteiger

Die Lichtreflektionen allgemein hinterlassen in der aktuellen Test-Fassung leider oft den Eindruck, als sei man gerade aus einem stark gechlorten Pool aufgetaucht. Die Flare- und Glow-Effekte sind so übertrieben, dass J.J. Abrams vermutlich seine wahre Freude daran hätte.

Das zweite Schiff: eine Überraschung

Das zweite neue Schiff, die Argo, kam als kleines Überraschungspaket mit in den Patch. Eigentlich ist das Supportschiff ohne eigenen Langstrecken- oder Sprungantrieb als Beiboot für die Idris Fregatte und Schiffe ähnlicher Größe konzipiert.

Durch den Fortschritt bei Squadron 42 hat sich das Entwicklerteam aber entschlossen, dass Schiff im Mini-PU bereits zu veröffentlichen. Passend dazu wird zum Live-Release des Patches auch ein Verkauf stattfinden, da sich das Konzept des Schiffes unter den Backern großer Beliebtheit erfreut.

Zwei Varianten für die Argo

Das Argo erinnert stark an bekannte Designs aus Ridley-Scott-Filmen wie beispielsweise den legendären Laderoboter aus Alien 2. Mit dem Liveupdate wird die Argo in zwei verschiedenen Varianten im Spiel verfügbar sein: Die Cargo Variante bietet Platz für den Piloten sowie einen Mitreisen und eine bisher noch nicht spezifizierte Menge an Fracht.

In der Transportversion wiederum kann die Argo acht Spieler plus den Piloten aufnehmen und befördern. Zusätzlich plant Cloud Imperium Games noch die Einführung einer dritten Variante, spezialisiert auf Bergung und Rettung. Diese befindet sich aber noch in der Entwicklungsphase.

Neues Landungs-System

Neben den offensichtlichen Neuerungen bringt der neue Patch aber auch Gameplay-Änderungen, die laut den Entwicklern entscheidend für die Weiterentwicklung des MMOs sind. So wurde zum Beispiel das Landesystem komplett überarbeitet und damit in ersten Schritten auf die Einführung einer Landung auf einem prozedural erstellten Planeten oder Himmelskörper vorbereitet.

Das neue System weißt den Piloten über die Augmented Reality im Cockpit für den Anflug auf ein Landepad ein und soll in Zukunft auch dabei helfen, versteckte oder schwer zugängliche Landeplätze in Kratern oder tiefen Tälern sicher anzufliegen.

Verbesserungen für den First-Person-Modus

Auch die FPS-Ansicht wurde überarbeitet. Das störende Wackeln des Kopfes beim Laufen oder das Clippen von Waffen durch die Deckung sind behoben. Damit bereiten die Entwickler das Spiel bereits auf die angekündigte Einführung des Star-Marine-Moduls in der Version 2.6 vor, die auch einen neuen Ego-Shooter-Spielmodus liefert.

Wie geht es dieses Jahr weiter? Ausblick zu Star Citizen bis Ende 2016

In den nächsten Wochen und Monaten will der Entwickler dringend nötige Perfomanceverbesserung liefern. Die Leistung des Spiels ist im aktuellen PTU Patch 2.5 mit durchschnittlich 15-20 FPS tatsächlich eine Katastrophe. Es bleibt also nur zu hoffen, dass mit dem Live-Release von 2.5 bereits einige Optimierungen greifen und die Migration auf das neue Servernetzwerk die erhoffte Stabilität bringt.

Star Citizen - 890 JUMP
Die 890 JUMP von Origin ist eine wahre Luxus-Jacht, die ihre fünf Crew-Mitglieder auf elegante Weise durchs All reisen lässt. Das Schiff eigenet sich aber auch als Kommandoschiff für Flottenoperationen.