Star Trek Online : Star Trek Online Star Trek Online Köln, unendliche Weiten: Auf der Gamescom hat uns der Entwickler Cryptic erstmals sein Online-Rollenspiel Star Trek Online vorgeführt. Darin erkunden Sie das Star Trek-Universum auf Seiten der Föderation oder der Klingonen. Unsere Gamescom-Präsentation beginnt mit einem Gefecht zwischen einem Nova-Kreuzer der Sternenflotte (den die Entwickler steuern) und drei klingonischen Bird of Preys. Solche Raumschlachten steuern Sie in Star Trek Online direkt, mit Maus und Tastatur lenken Sie Ihr Schiff in alle drei Dimensionen -- also auch nach »oben« und »unten«.

Phaser und Photonentorpedos feuern Sie ab, indem Sie auf die entsprechenden Interface-Symbole klicken. Dabei kommt es auf den richtigen Winkel an: Nicht jede Waffe kann in alle Richtungen schießen. Strahlenwaffen wie Phaser eignen sich am besten dazu, die gegnerischen Schilde zu beschädigen, Torpedos durchlöchern dann den Rumpf.

EIne wichtige Rolle spielen Ihre Brückenoffiziere, die den Pets aus anderen Online-Rollenspielen ähneln. Im Verlauf Ihrer Star Trek Online-Karriere werben Sie nämlich mehrere dieser KI-Begleiter an. Wenn Ihr Hauptcharakter eine Stufe aufsteigt, dürfen Sie auch die Fähigkeiten seiner Führungskräfte verbessern.

Je nach Schiff können Sie in Star Trek Online eine bestimmte Anzahl Offiziere in die Brückencrew aufnehmen, der Kreuzer der Nova-Klasse etwa fasst drei Offiziere. Welche Sie auswählen, hängt davon ab, welche Spezialtalente Sie benötigen. Auf dem Cryptic-Schiff dient in unserer Präsentation ein taktischer Offizier mit der Sepzialfähigkeit »Torpedosalve«. Der sorgt dafür, dass bei jedem Feuerstoß gleich drei statt nur einem Geschoss gen Feind sausen.

Star Trek Online : Nachdem der Nova-Kreuzer die Klingonen besiegt hat, beamt sich die Crew auf die Oberfläche eines nahen Planeten hinab. Denn die dortige Abtei wird ebenfalls von klingonischen Soldaten angegriffen. Ins vierköpfige Außenteam dürfen Sie neben Ihrem Hauptcharakter drei computergesteuerte Offiziersbegleiter aufnehmen.

Im Gefecht steuern Sie lediglich ihren Haupthelden, die KI-Offiziere folgen automatisch und setzen ihre Waffen selbständig ein. Zudem können Sie ihnen Verhaltensbefehle à la »aggressiv« erteilen. Falls Sie gemeinsam mit anderen Spielern antreten, werden die KI-Begleiter durch deren Hauptcharaktere ersetzt.

Neben Phasern und Energiegewehren kommen in den Bodenschlachten auch Nahkampf-Waffen zum Einsatz, die Klingonen etwa schwingen ihre traditionellen Batleth-Klingen. Außerdem gibt's Spezialwaffen wie Energiebarrieren, mit denen Sie Durchgänge blockieren.

Wie bei Champions Online legt Cryptic auch in Star Trek Online hohen Wert auf die Anpassbarkeit. So dürfen Sie für Ihren Hauptcharakter eine individuelle Alien-Rasse entwerfen. Und auch das Aussehen Ihres Schiffs können Sie verändern, zum Beispiel indem Sie den Rumpf umfärben. Dabei gibt's allerdings Grenzen, das Farbschmema für Föderationsschiffe umfasst hauptsächlich Grautöne. »Eine pinke Enterprise wird's bei uns nicht geben«, versprechen die Entwickler.

Grafisch macht Star Trek Online einen ordentlichen Eindruck: Die Raumschlachten sehen dank schicker Explosionseffekte und detaillierter Schiffe ansehnlich aus, in den Bodenkämpfen kaschiert Cryptic die an sich angestaubte Engine mit Details wie Gräsern und Bäumen.

Star Trek Online soll 2010 erscheinen, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Star Trek Online - Screenshots aus der Erweiterung »Agents of Yesterday«