Star Wars: Battlefront - Todesstern :

Zum Thema Star Wars Battlefront für 29,99 € bei GamesPlanet.com Endlich wieder Star Wars-Raumschlachten! Gerade versammelten sich fünf Redakteure hinter dem Kollegen Fritz, der den Todesstern-DLC zu Star Wars: Battlefront spielte und im TIE-Abfangjäger um einen Sternzerstörer schwirrte. Ich stand auch dabei. Denn das ist das Star Wars, das ich sehen will! Keine Bodenkämpfe auf Hoth oder Endor, sondern X-Wings, Tie-Jäger, Sternenstörer. Genau so wie damals in X-Wing und Tie Fighter, den fantastischen Weltraumsimulationen von Larry Holland und seinem Team.

Genau die will ich wiederhaben. Mit mehrteiligen Missionen voller Funksprüche und überraschend auftauchender Gegner. Klar, die Überraschungen nervten gerne mal, weil ich Missionen auswendig lernen musste, dafür konnte man die Atmosphäre mit dem Lichtschwert schneiden! Wenn ich in Tie Fighter die Torpedos einer heranrauschende B-Wing-Staffel nur Sekunden vor dem Einschlag in den zu beschützenden Frachter abschoss, wenn ich in X-Wing Alliance in der Familienrostlaube panisch vor einem Supersternzerstörer flüchtete, wenn ich im Tie Fighter-Addon Defender of the Empire im Namen des Imperiums mit Raumpiraten »verhandelte« – dann fühlte sich das wirklich nach dem »Krieg der Sterne« an.

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Ich wage kaum, mir vorzustellen, welch großartiges Weltraumspiel man mit aktueller Technik entwickeln könnte. Erst auf der Gamescom schrieb ich Ähnliches über X-Wing VR Mission, den spielerisch simplen, aber sehr stimmungsvollen Ableger von Star Wars: Battlefront für PlayStation VR. Und: Verglichen mit den alten X-Wing-Spielen spielt sich Battlefront ja recht platt. Ich möchte wie früher die Energie meines Raumjägers auf Schilde, Antrieb und Waffen aufteilen, meine Staffelkameraden herumkommandieren und vor dem Einsatz die mitgeführten Raketen oder Torpedos auswählen.

Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich der einzige Spieler bin, der sich die alten Zeiten zurückwünscht. Hier in der Redaktion sind wie immerhin zu sechs (Fritz eingerechnet). Aber Scherz beiseite: Ich hoffe inständig, dass Electronic Arts den Todesstern-DLC und X-Wing VR Mission als Wassertest für ein vollwertiges Weltraumspiel betrachtet. Eine Hoffnung, die vielleicht niemals wahr wird - aber hoffen darf man ja wohl. Ich hoffe ja auch, dass Star Citizen gut wird, ohne es wirklich zu wissen.

Star Wars: Battlefront - Todesstern-DLC

Und wenn ein solches Spiel schon nicht aus eigener Kraft finanzieren können oder wollen - dann sollen sie sich mit Larry Holland zusammensetzen, ihm einen Lizenzvertrag auf den Tisch legen und eine Crowdfunding-Kampagne vorschlagen! Ich gäbe durchaus den einen oder anderen Groschen für ein neues X-Wing, oder besser noch: ein neues Tie Fighter. Auf der dunklen Seite der Macht hat's mir schon immer besser gefallen. Und, noch mal: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige bin, dem es so geht. Erst recht nicht angesichts der Crowdfunding-Rekorde von Star Citizen.

Ja, ich weiß, dass das mag naiv sein, Träumerei, unrealistisch, am Markt vorbei, blabla. Aber es musste einfach raus. Wer das genauso sieht, kann's ja in die Kommentare schreiben. Wer's anders sieht, darf auch das in die Kommentare schreiben, muss aber damit leben, dass ich ihn nicht mehr mag.

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Star Wars: Battlefront - Todesstern : Der Autor
Michael Graf spielte X-Wing bevor er Star Wars kannte. Sein Bruder hatte das Spiel damals als Ersatz für Wing Commander 2 gekauft, das sich wieder und wieder verschob. Seinerzeit wusste Michael gar nicht, dass da noch Filme dranhingen, und war ganz schön baff, als er später Darth Vader zum ersten Mal im Fernsehen sah. Ein bisschen schämt er sich dafür schon - aber es ist immer noch besser, als mit Jar-Jar Binks aufgewachsen zu sein.