StarCraft 2: Wings of Liberty - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 27. Juli 2010  |   Publisher: Activision Blizzard
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Special: StarCraft 2 vs. StarCraft 1

Die zehn wichtigsten Unterschiede

Wir listen auf, in welchen zehn wichtigen Punkten sich der Multiplayer-Modus von Starcraft 2 von dem des Vorgängers unterscheidet.

Von Michael Graf |

Datum: 10.03.2010


Die Multiplayer-Schlachten von Starcraft 2 spielen sich im Prinzip wie im Vorgänger StarCraft (inklusive der Erweiterung Brood War), nur mit neuen Einheiten und Spezialfähigkeiten. Denn die drei Fraktionen behalten ihre bekannten Charakterzüge: Die Terraner bleiben abwehrstark und flexibel, die Zerg schnell und zahlreich, die Protoss anfangs träge und später umso mächtiger. Weitere Details zu den Einheiten und Taktiken der drei Völker erfahren Sie in unserer ausführlichen Preview zum Betatest. Und in der Preview davor. Und in unseren Videos.

An dieser Stelle wollen wir darauf eingehen, dass »im Prinzip« nicht »völlig« heißt. Denn wir listen die zehn wichtigsten Punkte auf, in denen sich der Multiplayer-Modus von Starcraft 2 von dem des Vorgängers unterscheidet.

1. Höheres Tempo

Der Mehrspieler-Modus von Starcraft 2 spielt sich noch schneller als der des ersten Teils, was vor allem an den neuen Transportwegen der Zerg und Protoss liegt.

StarCraft 2 vs. StarCraft 1 : Warptore teleportieren Nachschub herbei. Warptore teleportieren Nachschub herbei. Die Protoss teleportieren frisch rekrutierte Infanterie von ihren Warptoren (den aufgewerteten Warpknoten) direkt ins Energiefeld eines beliebigen Pylons. So können Sie bei der Basisverteidugung rasch Nachschub ordern und sogar in die Offensive gehen.

Hierzu fliegen Sie mit einem Warpprisma (dem Transport-Shuttle der Protoss) hinter die feindlichen Linien und nutzen dort dessen Spezialfähigkeit, um ein Pylon-Feld zu erzeugen. Dorthin beamen Sie Ihre Truppen – zum Beispiel einige unsichtbare Dunkle Templer, die feindliche Arbeiter zersäbeln.

StarCraft 2 vs. StarCraft 1 : Der Nydus-Wurm entpackt sich zum Gebäude. Der Nydus-Wurm entpackt sich zum Gebäude. Die Zerg wiederum befördern ihre Einheiten durch ihre Nydus-Kanäle. Hierzu errichten Sie in ihrer Basis zunächst das »Nydus-Netzwerk«, quasi die Teleport-Zentrale. Dort können Sie Truppen einlagern und (für 100 Kristalle und 100 Gas-Einheiten) einen Wurm bestellen, der sich an einer beliebigen Stelle der Karte aus dem Boden bohrt und zum Gebäude »entpackt«. Dieses Bauwerk dient dann als Knotenpunkt des Netzwerks und kann sowohl Einheiten ausspucken als auch aufnehmen. So verschieben die schleimigen Aliens in Windeseile ganze Armeen. Uns stört das erhöhte Spieltempo nicht, im Gegenteil: Starcraft war schon immer ein schnelles, ein hektisches Echtzeit-Strategiespiel. Starcraft 2 baut diese Stärke noch aus.

2. Mehr Mikromanagement

Schon im ersten Starcraft musste man sehr viel klicken, weil die Spezialwaffen der Einheiten eine zentrale Rolle spielten.

StarCraft 2 vs. StarCraft 1 : Mit Kraftfeldern verstopft der Protektor eine Rampe. Mit Kraftfeldern verstopft der Protektor eine Rampe. Starcraft 2 verschärft dieses Mikromanagement noch, Profis mit schnellem Klickfinger sind im Vorteil. Zum Beispiel, wenn sie mit den Kraftfeldern der Protoss-Protektoren einen Engpass blockieren. Oder wenn sie den Feind mit den Instant-Geschütztürmen des terranischen Raven-Fliegers ablenken.

Außerdem lohnt es sich mehr, mit bestimmten Einheiten gezielt bestimmte Feinde anzuvisieren, weil sie bei denen besonders viel Schaden anrichten. Die Unsterblichen der Protoss etwa durchlöchern gepanzerte Einheiten im Nu, also sollten sie bevorzugt Belagerungspanzer, Ultralisken & Co. aufs Korn nehmen. Terranische Rächer wiederum machen kurzen Prozess mit Infanterie. Im Schlachtgetümmel erzeugt diese Zielwahl ebenfalls viel Mikromanagement.

StarCraft 2 vs. StarCraft 1 : Die Satellitenzentrale ruft einen M.U.L.E.-Roboter herbei. Die Satellitenzentrale ruft einen M.U.L.E.-Roboter herbei. Allerdings gibt's auch neue Makro-Mechanismen, die vor allem der Wirtschaft dienen. Der Protoss-Nexus erhöht mit seiner Spezialfähigkeit »Zeitschleife« kurzfristig das Produktions- oder Forschungstempo eines Gebäudes. Die Zerg-Königin lässt zusätzliche Larven aus einem beliebigen Bau schleimen, sodass die Schleim-Aliens mehr Einheiten auf einmal rekrutieren können. Die Satellitenzentrale der Terraner verbessert permanent die Kapazität von Versorgungsdepots und erhöht dadurch das Bevölkerungslimit. Außerdem ruft sie M.U.L.E.-Roboter herbei, die kurzzeitig bei der Kristallernte helfen.

All diese Talente kosten keine Rohstoffe, sondern Spezialwaffen-Energie, die sich automatisch auflädt. Wer seine Wirtschaft optimieren möchte, sollte also immer wieder zur Basis zurückspringen. Wer die Klickerei ablehnt, kann auch fingerschonender vorgehen und einfach nur gut gemischte Heere gen Feind schicken. Gegen Battlenet-Profis hat man so aber keine Chance. Und das bringt uns auch gleich zum nächsten Punkt.

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Avatar Corvi
Corvi
#1 | 10. Mrz 2010, 15:10
sicherlich alles mehr oder weniger richtig, aber die beiden gravierendsten änderungen wurden vergessen:

auto-mining und mbs

/edit
uh ok, mbs is doch drin, aber ka was das mitm interface zu tun hat. sollte eher nen punkte makromanagement rein, was bei starcraft 2 zwar immer noch ausgeprägt ist, aber viel einfacher zu handlen.
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Avatar VyrustheCyrus
VyrustheCyrus
#2 | 10. Mrz 2010, 15:24
Außerdem gibt es keine Chat-Channels, worüber sich fast alle Spieler aufregen. Laut Interview wird es die auch nie geben, was lächerlich ist.
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Avatar Soebe
Soebe
#3 | 10. Mrz 2010, 15:31
"Daher dürfen Sie das Konto (sowie alle darauf registrierten Spiele) nicht weiterverkaufen – lächerlich!"

Warum denn? Wüsste nicht dass man das bei Steam oder sonst irgendwo darf.
Nicht dass ich es nicht schlecht finde, aber man muss es nicht als lächerlich bezeichnen wenn es gängige Praxis ist...
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Avatar Supreme Commander
Supreme Commander
#4 | 10. Mrz 2010, 15:37
tjo wenns jeder macht muss es ja richtig sein oder SoeBe. Lächerliche Ansichten hast du ... :)
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Avatar TigerPixel
TigerPixel
#5 | 10. Mrz 2010, 15:43
Aber steht dieses Mehr an Mikromanagement nicht im Widerspruch zu der Aussage

"Blizzard is also looking for a blockbuster hit: a game that will go beyond the hardcore and enter the mainstream."

Quelle: http://uk.pc.ign.com/articles/100/1002570p1.ht ml?_cmpid=ign18
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Avatar Bambi32
Bambi32
#6 | 10. Mrz 2010, 15:55
da merkt man doch, dass zum schlus nur noch ein paar unterschiede zusammen gekratzt wurden, die eigentlich bei einem richtigen sequel nicht erwähnenswert gewesen wären.

starcraft 2 ist für mich ein totaler clon.
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Avatar Soebe
Soebe
#7 | 10. Mrz 2010, 16:04
Zitat von Supreme Commander:
tjo wenns jeder macht muss es ja richtig sein oder SoeBe. Lächerliche Ansichten hast du ... :)


Beim Lesen müssen bei dir wohl auf den Weg ins Hirn einige Informationen verloren gegangen sein...
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Avatar Guldan
Guldan
#8 | 10. Mrz 2010, 16:05
Schöner Artikel. Hab leider nict lange genug SC 1 gespielt um das zu merkern aber mir reicht das sich Teil 2 im MP großartig spielt, das beste Erlebnis seit Warcraft 3 imo :)

Weiß einer wieviele Karten die Beta gesamt hat?
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Avatar tulrich6uoa
tulrich6uoa
#9 | 10. Mrz 2010, 16:11
Yeahhh Jörg Langer!!! :D
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Avatar Mish
Mish
#10 | 10. Mrz 2010, 16:12
Zitat von :
Denn jedes Warptor kann nur alle 30 Sekunden eine Einheit herbeirufen


Je nach Einheit unterscheidet sich die Cooldownzeit. Bei Berserkern ist es etwa 20 Sec, bei hohen Templern fast 50 soweit ich mich erinner.

Zitat von :
Im Gegensatz zu Warcraft 3 dürfen Sie die Hotkeys nicht ändern, auch wenn sie neu und sinnvoll verteilt sind


In der Beta kann man sie tatsächlich nicht ändern, das soll afaik in der Vollversion evtl. anders sein. Was ich finde noch wichtig zu erwähnen ist: Die Hotkeys die ihr beschreibt, sind so beim deutschen Client. Wenn man sich den englischen zieht (kann man auf der Seite unterm Downloadbutton auswählen) dann sind die Hotkeys wie im alten Starcraft (Angriff auf A statt auf T wie im deutschen Client)
Hab gehört, dass Blizzard so testen möchte welches Hotkeylayout besser ankommt.

Vllt noch eine Sache die noch Erwähnenswert wäre: So hat sich das Micromanagment in manchen Punkten erschwert, in anderen hingegen entscheident verbessert. zB das erwähnte automining oder was mich besonders freut, dass beim Zauberspruch casten nur noch ein Zauberspruch gecastet wird und nicht von allen Einheiten die man ausgewählt hat. (nur noch EIN gezielter Psi-Sturm statt von allen ausgewählten Temlern JE einen)

Ansonsten kann ich nur sagen, dass mich die Beta bis jetzt fast völlig überzeugt hat.
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Details zu StarCraft 2: Wings of Liberty

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 27. Juli 2010
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://eu.starcraft2.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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