Activison Blizzard : Activision Blizzard Activision Blizzard Starcraft 2 kommt erst 2010 – das ist die Hammermeldung des gestern vorgelegten Geschäftsberichts von Activison Blizzard. Aber auch sonst hatte der weltgrößte Spielepublisher einiges zu berichten. Im abgelaufenen Quartal konnten Umsätze von 1,038 Milliarden US-Dollar eingefahren werden, was schlussendlich zu einem Gewinn von 195 Millionen US-Dollar führte. Der traditionelle Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist in diesem Fall nicht möglich, da der Konzern erst im Juli 2008 aus der Fusion der beiden Namensgeber entstand. Im Vergleich mit dem Konkurrenten Electronic Arts, der gestern einen Verlust von 234 Millionen US-Dollar bekannt geben musste, können sich die Zahlen aber sehen lassen. Für das Gesamtjahr erwartet Activison Blizzard nun einen Umsatz von 4,05 Milliarden US-Dollar. Ursprünglich waren 4,3 Milliarden geplant, der neue Release-Termin von Starcraft 2 machte die alte Rechnung aber hinfällig.

Nach Veröffentlichung der Zahlen äußerte sich Activision Blizzard gegenüber Analysten noch zu einer Reihe von Einzeltiteln. Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst:

- Die Verschiebung von Singularity auf das Jahr 2010 wurde nochmals bestätigt. Die Entwickler wollen die zusätzlich gewonnen Zeit nun dazu nutzen, mit dem Titel eine ganz neue Serie aufzubauen.

Die Nachfrage nach Call of Duty: Modern Warfare 2 liegt auf Rekord-Niveau. Kein Spiel des Publishers ist im Vorfeld so oft vorbestellt worden.

Die World of Warcraft-Server in China bleiben vorerst abgeschaltet. Blizzard rechnet aber mit einer baldigen Klärung der Rechtslage und ist für einen schnellen Relaunch gewappnet.

Weiterhin keine Release-Termin für Diablo 3: Blizzard-Chef Mike Morhaime äußerte sich auch auf mehrfache Nachfragen hin nicht zu dem Action-Rollenspiel.