Blizzard : Rob Pardo Blizzard Rob Pardo Blizzard Das Echtzeit-Strategiespiel StarCraft 2 und das Action-Rollenspiel Diablo 3 werden voraussichtlich keine Netzwerkspiele über LAN ermöglichen. Mit dieser Ankündigung sorgte der Entwickler Blizzard vor einigen Wochen für Enttäuschung bei den Fans der beiden heiß ersehnten Spiele. In einer Stellungnahme begründeten die Verantwortlichen ihre Entscheidung unter anderem mit dem Schutz gegen Software-Piraterie.
In einem aktuellen Interview betont der Vizepräsident von Blizzard Rob Pardo dagegen: »Historisch gesehen, waren Raubkopien für uns nie eine große Sache.«

Die Entwickler gehen allerdings davon aus, dass auch ihre kommenden Spiele kopiert und am offiziellen, zum legalen Multiplayer-Spiel zwingend benötigten Onlinedienst Battle.net vorbei genutzt werden. Daher betont Pardo im Interview, das auf der englischsprachigen Spieleseite Incgamers veröffentlicht wurde, es gäbe bedeutende Unterschiede zwischen dem echten Battle.net und eventuellen Kopien. »Es wird einfach nicht so gut sein wie das Original«, so Pardo.

Im Gegensatz zur ersten Stellungnahme hebt Pardo hervor, dass der Verzicht auf die LAN-Modi nicht dem Schutz vor Raubkopien, sondern viel mehr der Qualitätssicherung diene. »Den LAN-Modus loszuwerden bedeutet nicht, dass wir die Piraterie loswerden«, sagt der Blizzard-Vizepräsident und Dustin Browder, der Chefentwickler von StarCraft 2, ergänzt: »Das Beste, das wir gegen Raubkopien machen können, sind Spiele, die so gut sind, dass die Leute sie gar nicht erst woanders spielen wollen.« - Oder können, denn auf den Ballte.net-Zwang wird Blizzard wohl nicht verzichten.

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Starcraft 2: Wings of Liberty
Der Ex-Marschall und Rebell James Raynor ist die Hauptfigur der Kampagne.