The Elder Scrolls 5: Skyrim tunen
Grafik per Ini-Datei und Konsole verbessern
Wir zeigen Ihnen, wie Sie in Skyrim die Schatten und die Beleuchtung verbessern, das Sichtfeld erweitern und Spielelemente wie die Quest-Makierungen ausblenden.
Von
Julian Heimpel
|
Datum:
19.11.2011
Zum Thema
» Skyrim im Technik-Check
Systemanforderungen
» Elder Scrolls 5: Skyrim im Test
Einfach himmlisch
Wie schon die Vorgänger bietet auch
The Elder Scrolls 5: Skyrim
die Möglichkeit, mit kleinen Änderungen in einer Konfigurationsdatei das Spiel über die Möglichkeiten des Menü hinaus an Ihre Vorstellungen anzupassen. Sie finden die benötigten Dateien »Skyrim.ini« und »SkyrimPrefs.ini« im Ordner »C:\Benutzer\[BenutzerName]\Eigene Dokumente\My Games\Skyrim\«. Mit Hilfe der manuellen Anpassungen verfeinern Sie entweder die Optik des Spiels noch weiter, oder manipulieren Einstellungen um die Hardware-Anforderungen zu verringern. Auch können Sie Orientierungshilfsmittel wie makierte Quests oder den Kompass abschalten. Um eventuell auftretenden Problemen aus dem Weg zu gehen, sollten Sie in jedem Fall die Datei vorab kopieren und als Backup in einem anderen Ordner speichern.
In diesem Artikel fassen wir die uns bisher bekannten, sinnvollen Ini-Tweaks zusammen. Wenn Sie weitere funktionierten Schalter in den Konfigurationsdatein kennen, dann schreiben Sie diese als Kommentar. Wir überprüfen dann den entsprechenden Tweak und erweitern gegebenfalls den Artikel.
Baumschatten aktivieren
Die Skyrim-Engine bietet normalweise keine Umgebungsverdeckung, weshalb Objekte teilweise aussehen, als wären sie nachträglich in die Landschaft geklebt. Damit Bäume oder manch andere Pflanzen Schatten auf sich selbst werfen, setzen Sie in der »SkyrimPrefs.ini« die Werte bei »bTreesReceiveShadows« und »bDrawLandShadows« von »0« auf »1«. Skyrim läuft nun etwa fünf Prozent langsamer, sieht aber deutlich plastischer aus.
Baumschatten aus
So sehen die Bäume in der Standardeinstellung von Skyrim aus.
Baumschatten an
Per Ini-Datei wirken die Tannen dunkler, weil die Zweige Schatten werfen.
Schatten allgemein verbessern
Um den Schatten weichere Kanten zu geben und deren Auflösung zu erhöhen, steigern Sie die Werte für »iShadowMapResolutionPrimary« und »iShadowMapResolutionSecondary« jeweils auf maximal »4096«. Bei »iBlurDeferredShadowMask« wählen Sie einen Wert zwischen eins und sechs (je höher desto weicher werden die Schattenkanten) und ändern bei »bFloatPointRenderTarget« den Wert auf »1«. Die besseren Schatten kosten rund 10 bis 15 Prozent Leistung.
Schatten Sehr Hoch
Selbst in der höchsten Einstellung hat Skyrim ziemlich harte Schattenkanten.
Schatten Sehr Hoch getuned
Mit einem Ini-Tweak bekommen die Schatten weichere Umrisse.
Ambient Occlussion mit Geforce-Karten
Die genauen Einstellungen im Nvidia Inspector.
Um Skyrim mit Hilfe von Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion) und indirekten Schattenwürfen über das mit den Baumschatten mögliche Niveau hinaus aufzupeppen, brauchen Sie eine Geforce-Grafikkarte und müssen die nötigen Einstellungen über den Treiber erzwingen – bei Radeon-Karten geht das derzeit nicht.
Laden Sie sich zunächst das Programm Nvidia Inspector 1.955 herunter. Im Programm selber gelangen Sie über den kleinen Werkzeugbutton neben der angezeigten Treiberversion in ein erweitertes Menü. Dort geben Sie zuerst in der obersten Zeile bei »Profiles« den Spieltitel »Elder Scrolls 5: Skyrim« ein und drücken ENTER, um in das Profil für Skyrim zu gelangen. Jetzt passen Sie folgende Einstellungen an: »Ambient Occlusion compatibility« auf »0x00000003 (Fallout 3)«, »Ambient Occlusion setting« auf »High quality« und »Ambient Occlusion usage« auf »Enabled«. Übernehmen Sie die Änderungen per Klick auf »Apply changes« rechts oben. Auf diese Weise erzwungenes Ambient Occlusion kostet bis zu 40 Prozent Leistung, sodass es High-End-Platinen wie der
Nvidia Geforce GTX 570
und der
Nvidia Geforce GTX 580
vorbehalten bleibt.
SSAO aus
Ohne Tricks bietet Skyrim keine Umgebungsverdeckung.
SSAO an
Mit Umgebungsverdeckung wirkt Sykrim etwas dunkler, aber die einzelnen Objekte sind besser in ihrer Umwelt verankert.