The Elder Scrolls Online : ZeniMax dementiert Gerüchte zum Abbruch der Konsolenumsetzung von TESO. ZeniMax dementiert Gerüchte zum Abbruch der Konsolenumsetzung von TESO.

Zum Thema The Elder Scrolls Online ab 16,85 € bei Amazon.de The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited für 47,99 € bei GamesPlanet.com Update (11. November): Im offiziellen Forum von The Elder Scrolls Online hat ein ZeniMax-Sprecher Stellung zu den Gerüchten der Einstellung der Konsolenversion bezogen. Er dementiert den Abbruch und bezeichnet die Behauptungen die angeblich aus Hacker-Kreisen stammen sollen als »Quatsch«.

»Die Entwicklung der Konsolenversionen für ESO wurde nicht eingestellt. Wie Matt Firor im letzten Brief zu den nächsten Schritten geschrieben hat, arbeiten wir weiter daran.«

Der besagte Brief an die Community stammt vom 16. Oktober 2014. Darin heißt es von dem Game Director: »Wir arbeiten zudem weiterhin hart an der Konsolenversion des Spiels und können es kaum erwarten, euch weitere Informationen geben zu können«.

Originalmeldung: Am 4. April 2014 haben Bethesda Softworks und ZeniMax Online die PC-Version des Online-Rollenspiels The Elder Scrolls Online veröffentlicht. Nur zwei Monate später sollten eigentlich die Ableger für die Xbox One und die PlayStation 4 folgen - doch daraus wurde nichts: Die beiden Unternehmen verschoben die Konsolen-Version des Fantasy-MMOs um sechs Monate auf das Jahresende. Wenig später hieß es dann sogar, dass man selbst einen 2014er Release nicht uneingeschränkt bestätigen könne.

Seitdem wurde es relativ ruhig um die Konsolen-Portierung von The Elder Scrolls Online. Und das offenbar aus gutem Grund: Wie aktuell im Internet kolportiert wird, könnte sich Bethesda als Publisher des Spiels dazu entscheiden haben, die Versionen für die Xbox One und die PlayStation 4 doch nicht mehr auf den Markt zu bringen. Auslöser dieser Spekulationen ist neben der Funkstille des Entwicklerteams die englischsprachige Webseite levelsave.com, die entsprechende Informationen aus Hacker-Kreisen erhalten haben will.

Ein angeblicher Hacker namens »superMTW« hat demnach aus Insider-Kreisen bei Bethesda erfahren, dass die Konsolen-Version des Online-Rollenspiels aktuell nicht den hauseigenen Qualitätsansprüchen genügt und deshalb nicht veröffentlicht werden soll. Zwar sei die Portierung weitestgehend fertiggestellt, allerdings wolle der Publisher die Elder-Scrolls-Marke nicht »beschmutzen« um die Verkaufszahlen zukünftiger Veröffentlichungen wie etwa eines nicht unwahrscheinlichen The Elder Scrolls 6 nicht zu gefährden.

Die nicht verifizierte Quelle betont jedoch, dass sich The Elder Scrolls Online auf beiden Konsolen in einem spielbaren und funktionalen Zustand befinde. Derzeit befinde sich das gesamte Projekt in einer Art Umstrukturierungsphase, um es irgendwann im Rahmen eines größeren Inhalts-Updates als Free2Play-Spiel neu auf den Markt zu bringen. Ob sich diese Aussage lediglich auf die Xbox One und die PlayStation 4 bezieht, oder auch den PC mit einschließt, ist unklar.

Allerdings scheint Bethesda neben Qualitätsbedenken auch Probleme mit der gebotenen Infrastruktur auf der Xbox One und der PS4 zu haben. Während Microsoft mit der Einführung von EA Access auf seiner Konsole mittlerweile immerhin so etwas wie ein monatlich abrechenbares Abo-Modell anbietet, erweist sich ein abobasierter Zugang auf der Sony-Konsole offenbar als problematisch.

Der Quelle zufolge soll derzeit übrigens kein einziger Mitarbeiter mehr direkt an der PS4- und Xbox-One-Version von The Elder Scrolls Online arbeiten. Zwar werden größere Inhalts-Updates für den PC nach wie vor in die bereits spielbare Konsolen-Version integriert, ansonsten liegt die Weiterentwicklung der Portierung jedoch angeblich auf Eis.

Erst im vergangenen September kam es beim zuständigen Entwicklerteam übrigens zu Entlassungen. Gut möglich, dass die Job-Kürzungen im Zusammenhang mit der nun kolportierten Einstellung der Konsolen-Version von The Elder Scrolls Online standen.

Bethesda hat sich bisher noch nicht zu den Gerüchten geäußert. Die Entlassungen von vor zwei Monaten bezeichnete das Unternehmen damals als »normalen Prozess«.

The Elder Scrolls Online
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