The War Z : Nach gerade einmal drei Tagen hat Valve den Titel The War Z wieder von seiner Plattform Steam entfernt. Nach gerade einmal drei Tagen hat Valve den Titel The War Z wieder von seiner Plattform Steam entfernt. Der Zombie-Multiplayer-Shooter The War Z ist erst am 17. Dezember im Steam-Store gelandet, doch bereits in den drei Tagen seit Veröffentlichung beschwerten sich zahlreiche Käufer über fehlende Inhalte, geschönte Feature-Listen und fragwürdiges Verhalten von Entwickler Hammerpoint Interactive im Steam-Forum (wir berichteten).

Valve versprach daraufhin, die Angelegenheit zu untersuchen und man nehme die Kritik sehr ernst. Und damit hat der Steam-Betreiber wohl nicht übertrieben, denn bereits gestern Abend flog The War Z wieder aus dem Steam-Angebot raus.

Plattform-Betreiber Valve nennt es einen »großen Fehler«, das Spiel in sein Angebot aufgenommen zu haben: »Manchmal werden Fehler gemacht, und einer davon war es, eine Version von The War Z zum Verkauf auf Steam freizugeben. Wir bitten dafür um Entschuldigung und haben den Verkauf des Titels vorerst gestoppt, bis wir uns mit dem Entwickler in Verbindung setzen konnten und eine vernünftige Version nachgereicht wird.«, so Valve auf Kotaku.com .

Wer The War Z bereits gekauft hat, kann es natürlich weiterhin über Steam spielen. Wer jedoch unzufrieden ist, kann über den Support eine Rückerstattung des Kaufpreises beantragen.

Auch Hammerpoints General Manager Sergey Titov meldete sich einmal mehr zu Wort: »Unser finales Ziel sind zufriedene und keine verärgerten Kunden. Das hier ist also sehr wichtig für uns -- wichtiger als alles andere.«

Wie wichtig genau das Ganze für Hammerpoint und Titov genau ist, bewies das Studio bereits heute Nacht: Man fügte kurzerhand eine Passage zur EULA (Endnutzer-Lizenzvereinbarung) hinzu, in welcher man dem Spieler jegliches Recht auf Rückerstattung abspricht.

»Sobald diesen Bedingungen und der EULA zugestimmt wurden und der Service für das Spiel startet, sind Sie nicht mehr dazu berechtigt, eine Rückerstattung von Geldern, welche für die Nutzung (oder zukünftige Nutzung) des Spiele-Clients respektive Services gezahlt wurden, ausgezahlt zu bekommen.«, so der neue Abschnitt.

Ja, Herr Titov. Genau so macht man aus verärgerten Kunden zufriedene Spieler. Und diese lassen es sich dann natürlich auch nicht nehmen, ihre »Freude« erneut im Steam-Forum kundzutun. Als Reaktion verweist Hammerpoint die »zufriedenen Spieler« schlicht an Valve, die aber wie versprochen anstandslos eine Rückerstattung durchführen.