Warhammer 40.000: Space Marine - PC

3rd-Person-Shooter  |  Release: 06. September 2011  |   Publisher: THQ Entertainment
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Warhammer 40.000: Space Marine im Test

Rückzug ist keine Option!

Relic Entertainment betritt mit Warhammer 40k: Space Marine Neuland. Erstmals wagen sich die kanadischen Strategiespezialisten an einen Actiontitel und schicken Sie an die vorderste Front. Wie hart dieser Einsatz wird, verraten wir im PC-Test.

Von Sebastian Klix |

Datum: 08.09.2011


Zum Thema » Video: Multiplayer-Test Was taugt der Online-Modus? » PC-Demo zu Space Marine Test-Version über Steam laden » Video: Die ersten 10 Minuten So beginnt Space Marine » Sprachvergleichs-Video Deutsche gegen englische Synchro » Boxenstopp-Video Wir stellen die Collector's Edition vor Mit Warhammer und Computerspielen verbinden viele vor allem Strategietitel wie Mark of Chaos und Dawn of War -- dabei war eine der ersten Versoftungen des martialischen Tabletop-Systems der taktische Shooter Space Hulk von Electronic Arts aus dem Jahr 1993. Neben dessen Nachfolger Vengeance of the Blood Angles (1995) und dem Ego-Shooter Warhammer 40.000: Fire Warrior von 2003, der bereits über THQ erschien, besteht die Riege der Warhammer-Spiele jedoch bis heute in erster Linie aus Strategie- und Rollenspielen. Die Betonung liegt dabei auf »bis heute«, denn mit Warhammer 40.000: Space Marine schickt Dawn of War-Entwickler Relic Entertainment die namensgebenden Elitesoldaten nun in den knallharten Kampf Mann gegen Ork – Blutrausch inbegriffen.

Details zum Kopierschutz:
Warhammer 40.000: Space Marine ist an Valves Online-Plattform Steam gebunden. Auch im Einzelhandel erworbene Versionen müssen online bei Steam aktiviert und an ein Konto geknüpft werden. Ein Weiterverkauf wird dadurch unmöglich.

Über Steam lassen sich immerhin andere Sprachpakete herunterladen. So ist es auch mit einer deutschen Version jederzeit möglich, Space Marine etwa mit englischer Sprachausgabe zu spielen. Ob das lohnt, zeigen wir im Sprachvergleichs-Video.

Orks plus Superwaffe = schlecht

Wer Warhammer 40.000 nicht kennt: Im 41. Jahrtausend hat die Menschheit den Weltraum erobert, zahlreiche neue Planeten bieten Lebensraum für ehemalige Erdenbürger. Doch das Leben ist auch in der Zukunft kein Kaffeekränzchen – ganz im Gegenteil. Überall im Universum lauern Gefahren, die das Menschenimperium bedrohen: Zerstörungswütige Orks und dem Wahnsinn verfallene Krieger des Chaos heizen den Eroberern ordentlich ein und treiben die Menschheit bis an den Rand der Vernichtung.

Warhammer 40k: Space Marine
Die Zwischensequenzen in Spielgrafik sind meist stimmungsvoll inszeniert.

Doch noch ist nicht alles verloren: Die Space Marines, genetisch manipulierte Superkämpfer, treten den außerirdischen Bedrohungen immer wieder erfolgreich entgegen. So schlüpfen wir in die extradick gepanzerte Haut von Captain Titus, Mitglied des Ordens der Ultramarines (die Elite der Elite), um auf der Industriewelt Graia mal ordentlich aufzuräumen. Dort sind Heerscharen von Orks (also echt echt viele) eingefallen, die es auf eine neu entwickelte Waffe mit Planetenzerstörungspotenzial abgesehen haben. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn die Grünhäute diese Waffe in ihre Pranken bekommen würden.

Schlachtplatte in grün

Bereits das Intro, in dem Captain Titus per Sprungmodul (einer Art Jetpack) von einem Raumschiff abspringt und praktisch im Alleingang einen feindlichen Transporter zerlegt, macht Lust darauf, mit der Ein-Mann-Armee loszuziehen und Orks zu jagen. Derartig spektakuläre Szenen werden wir jedoch auch im weiteren Verlauf vor allem in Zwischensequenzen zu Gesicht bekommen. Der Ultramarine und seine Kameraden kämpfen sich in erster Linie auf festem Boden durch wahre Fluten grüner Leiber. Ein Deckungssystem oder dergleichen gibt es dabei nicht, das entspricht dem namensgebenden Szenario – Space Marines stürzen sich nun mal gerne frontal in die Schlacht und vertrauen auf ihre Panzerung sowie ihr Kampfgeschick, Deckung suchen ist unehrenhaft.

Warhammer 40.000: Space Marine : Captain Titus (Mitte) uns seine Kameraden sollen auf dem Planeten Graia eine Superwaffe sicherstellen

Captain Titus
Captain Titus (Mitte) uns seine Kameraden sollen auf dem Planeten Graia eine Superwaffe sicherstellen

Da neben dem Betätigen der Angriffstasten (innerhalb eines rudimentären Combosystems) andere Spezialmanöver fehlen, gestaltet sich der Spielablauf recht simpel. Freunden von Actionspielen mit Denk- oder Tüfteleinlagen wird es nach einiger Zeit gar zu monoton werden. Die gesamten etwa acht Stunden der Einzelspielerkampagne hetzten wir von einem vor Feinden geradezu berstenden Ort zum nächsten. Dort nehmen wir die Alienhorden erst unter Dauerfeuer, um den wütenden und grölenden Mob anschließend vor allem per Kettenschwert zunächst in mundgerechte Häppchen und dann zu einem rot-grünen Brei zu zerschreddern. Die Kampfhandlungen sind so richtig schön wuchtig, allerdings meist auch sehr gradlinig und einfach gestrickt.

Brachiale Dauer-Action kann durchaus Spaß machen, was bereits diverse andere simpel gestrickte Ballerorgien wie Bulletstorm und Schnetzelspiele wie Darksiders bewiesen haben. Diese runden das Paket jedoch oftmals mit abwechslungsreichen Gegnern, unterschiedlichen Schauplätzen und einer breiten Palette an Angriffsmöglichkeiten ab. In Warhammer 40000: Space Marine wird das Geschnetzel bald zur Routine. Das liegt nicht zuletzt an den extrem linearen, sich stark ähnelnden und teils künstlich gestreckt wirkenden Schauplätze, in denen wir immer wieder mit derselben Flut an immer gleichen Gegnern konfrontiert werden. Zu lange stampfen wir durch die immer wiederkehrenden Stadtruinen oder Lagerhallen um die immer gleichen Orktrupps zu bekämpfen. Erinnerungswürdige Momente und »Aha!«-Effekte sind rar gesät. Hier hätte das Vorbild mit seinen Dschungel-, Wald- und Sumpfplaneten mehr zu bieten gehabt.

Nur gelegentlich wird der Spielverlauf etwas aufgelockert, etwa durch moorhuhnartige Ballereinlagen an Geschützen oder Abschnitten, in denen wir uns ein Sprungmodul umschnallen. Dann wird die Spielumgebung plötzlich offener und mehrstöckig. Das Ganze ist echt spaßig, steckt in dem Apparat doch jede Menge Saft, mit dem wir uns schon mal mit Wucht vom Himmel mitten in die Orkmassen stürzen und so mit großem Kawumm-Faktor ordentlich Chaos anrichten. Die Steuerung per Maus und Tastatur funktioniert bei diesen schnellen Aktionen flüssig und einwandfrei, ist jedoch ein klein wenig überladen.

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Avatar Frei.Wild
Frei.Wild
#1 | 08. Sep 2011, 19:23
Eher etwas für Warhammerfans also

Für mich war das Spiel (Demo) nix...wird aber ein tolles Geburtstagsgeschenk für nen Freund der auf die Space Marines abfährt...
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Avatar AndrewThrawn
AndrewThrawn
#2 | 08. Sep 2011, 19:26
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Shino tenshi
Shino tenshi
#3 | 08. Sep 2011, 19:29
Ich mag Warhammer 40k ja, aber schon die Demo habe ich nicht länger asl 10min ausgehalten...
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Avatar Maakan
Maakan
#4 | 08. Sep 2011, 19:30
Ein Fest für 40k-Fans. Das die Levels eintönig sein sollen, kann ich jetzt nicht so ganz nachvollziehen...immerhin ist die Welt gerade zerbombt worden, dann darf man auch keine knallbunten Levels erwarten. Es unterstützt die Atmosphäre eher wie ich finde. Klon-Gegner fallen auch nicht auf, genauso die KI (Orks sind nunmal so, wenn ein paar Millionen auf der einen Welt sind, wen juckts dann, wenn man 1000 tötet?). Atmosphäre super, Fans dürfen 10 Punkte draufgeben und zuschlagen. Bin mal gespannt wie sich der Coop dann letztendlich ausschaut.
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Avatar Dryz
Dryz
#5 | 08. Sep 2011, 19:30
als Warhammer Fan habe ich sehr viel spaß mit dem Game deswegen finde ich die Gamepro wertung für mich mehr relevant :) und MP ist auch nett.
Wer die Strategie teile liebt der wird auch space marine mögen.
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Avatar Das URGESTEIN
Das URGESTEIN
#6 | 08. Sep 2011, 19:33
Warhammer kriegt ne schlechter Grafik als Black Ops bewertet, erbärmlicher gehts nicht liebe GS oder?
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Avatar DoomDreamer
DoomDreamer
#7 | 08. Sep 2011, 19:33
Ich mag Warhammer 40k. Aber die Demo hat mir gereicht um zu sagen: Nein, das kommt mir nicht auf die Platte.
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Avatar Ahothep
Ahothep
#8 | 08. Sep 2011, 19:34
Die Stimmen sind ein Witz. Space-Marines haben nichts mehr menschliches an sich und so ist es auch mit ihren Stimmen.

Nach 100 Jahren von schlachten klingen die doch nicht als hätte man ihnen frisch die Eier abgeschnitten. Die müssen viel härter klingen!

Die haben sich auf Englisch so wie auf Deutsch angehört, als wären sie eine "Hello Kitty"-Fangruppe!

Die Demo hat aber das gezeigt was es ist. Ein Geschnetzelfest und so und nicht anders spielt sich ein Ultra-Marine Captain. Immer da anwesend wo die Schlacht am härtesten tobt und am besten 1 : 1000 in der Unterzahl!
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Avatar Nabil
Nabil
#9 | 08. Sep 2011, 19:35
Ich liebe Warhammer! Umso schlimmer finde ich, dass mir das Spiel durch dieses "Konsolen-Feeling" nicht auf den PC kommt.
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Avatar Chaz0r
Chaz0r
#10 | 08. Sep 2011, 19:40
Hm, 74 ist nach meinen Geschmack doch n bisschen wenig. Ich würde 80 etwa geben, weils durch die Inszenierung, auch wenn das Spiel, wie hier beschrieben, tatsächlich eigentlich sehr monoton ist, doch extrem Spaß macht.
8 Stunden Spielzeit ist leider aktueller Standard was Actionspiele betrifft. Allerdings hatte ich die Kampagnen der letzten CoD Teile meist schon in etwa 6 Stunden durch, vll nen Tick mehr. Und wenn ich mir da den Preis angucke...Zudem fühlte ich mich bei der Kampagne doch äußerst gut unterhalten. Ich bin zwar nicht so unterwandert im Warhammer Lore, aber das Setting und die Umsetzung gefällt mir persönlich gut.
Den Multiplayer hat Relic glaub ich sehr unterschätzt. 2 Modi und 5 Maps ist wenig und wirkt, als hätte man sich etwas wie "Ja, n bissl was muss da sein, egal obs gut ist, sonst haben wir verloren" gedacht, zumindest geht die Menge an Content in die Richtung. Allerdings finde ich, dass der Multiplayer ordentlich bockt und zwar so derbe, wie es lange kein Spiel im Multiplayer mehr getan hat. Zumindest n bissl Mapnachschub wär schön. Und vielleicht wirds das ja sogar mal kostenlos geben, wo doch ein Coop Modus als kostenloses DLC kommen wird.
Kostenloses DLC........dass ich sowas nochmal hören darf *wischt sich eine Träne aus den Augen*
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PROMOTION

Details zu Warhammer 40.000: Space Marine

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 06. September 2011
Publisher: THQ Entertainment
Entwickler: Relic Entertainment
Webseite: http://www.spacemarine.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 652 von 5752 in: PC-Spiele
Platz 31 von 206 in: PC-Spiele | Action | 3rd-Person-Shooter
 
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