Warhammer: Mark of Chaos im Test | Seite 4
Helden und Todeswolken
Die zweckmäßig-braune Hauptkarte ist das Herzstück der Kampagne, hier wählen Sie den nächsten Einsatz. Zwischen den Missionen besuchen Sie Dörfer, in denen Sie Nachschub kaufen.
Neben regulären Truppen führen Sie Helden ins Gefecht, die alleine kämpfen oder sich einem Regiment anschließen. Jeder Recke hat ein Inventar, in dem er etwa Heiltränke oder Ausrüstung mitführt, die seine Kampfkraft erhöht. Zudem sammeln die Anführer Erfahrung. Bei jedem Levelaufstieg investieren Sie einen Punkt in eines von drei Talentgebieten: Kommando (stärkt das Regiment des Heroen), Kampf (erhöht seine Schlagkraft) oder Duell (bringt Vorteile im Kampf gegen feindliche Helden). Jeder Recke beherrscht Zauber, die Mana verbrauchen. Den Magie-Treibstoff saugen all Ihre Heroen aus einem gemeinsamen Pool, der sich langsam wieder füllt - oder schnell, wenn ein Held einen Energiestein einsetzt.
In der Verkaufsversion von Mark of Chaos sind die Zauber allerdings übermächtig, weil ihre Erholungszeiten im Verlauf der Kampagne fast auf Null sinken. Dann kann etwa der Chaosmagier seine Feinde mit einer Todeswolke nach der anderen umhüllen und so in Windeseile töten. Patch 1.02 erhöht die Erholungszeiten, trotzdem sind die Helden sehr mächtige Streiter, die im Alleingang ein ganzes Regiment auslöschen können.