Watch Dogs : Ubisoft hat sich für einige Aspekte in seinem kommenden Hacker-Spiel Watch Dogs unter anderem von Anonymous inspirieren lassen. Ubisoft hat sich für einige Aspekte in seinem kommenden Hacker-Spiel Watch Dogs unter anderem von Anonymous inspirieren lassen.

Der kommende Open-World-Titel Watch Dogs spielt in einer fast vollständig vernetzten Spielwelt, in der man als Hacker, wie es der Protagonist Aiden Pearce einer ist, mit einem Smartphone so allerlei Schabernack anstellen kann. Doch woher stammt überhaupt die Idee für ein derartiges Spiel? Dieser Frage ging kürzlich die englischsprachige Webseite examiner.com auf den Grund - und fand Details über die Inspirationsquellen des Entwicklerteams heraus: Eine davon ist das Hacker-Aktivisten-Kollektiv Anonymous.

Im Zentrum des Geschehens von Watch Dogs steht nämlich die Organisation DeadSec - und die wurde den Aussagen von Brand-Content-Director Thomas Geffroyd zufolge nach dem Vorbild der Hacker-Gruppierung erschaffen.

»Ja. [Anonymous] war eine Inspirationsquelle für uns. Wir wollten diese organisierte und gleichzeitig desorganisierte Organisation mit ihrer in einzelne Zellen aufgesplitteten Struktur haben.«

Man habe sich für die Entwicklung von Watch Dogs sehr intensiv mit der internationalen Hacker-Szene auseinandergesetzt, so Geffroyd weiter. Und die Personen, die man befragt habe, seien sehr bedrückt über das öffentliche Bild von Hackern gewesen.

Als Beispiele dafür, wie Hacker auch sein könnten, nennt der Ubisoft-Mitarbeiter übrigens die Apple-Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak - beide seien vor ihrer Zeit bei Apple aktive Hacker gewesen, die Telefone gehackt hätten. In Watch Dogs versuche Ubisoft deshalb, das Bild von Hackern ein wenig zu korrigieren.

» Watch Dogs in der Vorschau: Der Hacker, der (zu?) viel wollte

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