Wolfenstein: The New Order - PC

Ego-Shooter  |  Release: 20. Mai 2014  |   Publisher: Bethesda
Seite 1 2   Fazit

Wolfenstein: The New Order in der Vorschau

Retro-Zukunfts-Nazis greifen an - Angespielt

Im zweiten Teil unserer exklusiven Vorschau zu Wolfenstein: The New Order spielen wir selbst - und müssen uns im virtuellen London mit Panzerhunden und Nazi-Technologie herumschlagen.

Von Tobias Veltin |

Datum: 09.05.2013


Zum Thema » Wolfenstein: The New Order Vorschau: Bioshock mit Nazis Wolfenstein: The New Order ab 27,80 € bei Amazon.de Nach den ersten Infos zu Wolfenstein: The New Order folgen jetzt exklusive Angespielt-Eindrücke. Als einziges deutsches Magazin konnten wir bei Entwickler MaschineGames in Schweden den kommenden Shooter nicht nur ansehen, sondern auch selbst spielen.

Ortswechsel. Wir befinden uns mit Blaskowicz in einem Auto. Regen prasselt auf den Asphalt, die roten Doppeldecker-Busse am Straßenrand lassen keinen Zweifel daran, dass wir in London sind. Unser Fahrer heißt Bobby, er dient ebenfalls im Widerstand. Etwas mulmig ist uns schon, als wir eine deutsche Straßensperre passieren und auf das Ziel unserer Fahrt zurollen: die »Nautica«. Das riesige Gebäude schält sich vor uns aus dem Regen wie ein duschendes Ungeheuer, hunderte Meter hoch ragt der Komplex in den wolkenverhangenen Himmel.

Hier sollen wir für den Widerstand Angriffshelikopter zerstören und nach wichtigen Dokumenten Ausschau halten. Mit den Worten »Viel Glück, B.J« drückt uns Bobby eine Knarre in die Hand, lässt uns aussteigen und rast im nächsten Moment in vollem Tempo auf den Haupteingang zu. Die Wucht der folgenden Explosion reißt uns von den Füßen, eine meterhohe Statue kracht vor uns auf den Boden. Wir rappeln uns auf und erledigen die ersten anstürmenden Nazis mit unserer Pistole.

Wolfenstein: The New Order : Die Panzerhunde sind flinke und zähe Gegner. Die Panzerhunde sind flinke und zähe Gegner.

Wir laufen weiter auf das Gebäude und die Trümmerlandschaft davor zu, als wir plötzlich von einem wütenden Roboterhund angefallen werden. Wir ziehen uns zurück und feuern wild auf das bedrohliche Vieh. »Panzerhunde sind zähe Gegner«, lacht Jerk Gustafsson neben uns, »am besten umgeht ihr sie.« Wir flüchten lieber, hören das gierige Kläffen hinter uns und sehen gerade noch, wie das Biest hinter uns von einem herabfallenden Geröllteil zerquetscht wird. Jetzt haben wir fast den zerstörten Eingang der Nautica erreicht, müssen vorher allerdings noch durch einen Zaun, der der Explosion offensichtlich standgehalten hat - warum auch immer.

Für solche Hindernisse gibt's in The New Order einen futuristischen Schweißbrenner, der ein wenig an den Plasma-Cutter aus Dead Space erinnert. Entweder verschießt Blaskowicz damit kurze Lichtwellen oder mit der Zweitfunktion einen gebündelten Laserstrahl, der sich prima dazu eignet, Türen aufzuschweißen. Wir betreten durch einen Trümmer-Korridor und am brennenden Autowrack vorbei den lichtdurchfluteten Eingang der Laboranlage und werden direkt von einem großen Kampfroboter überrascht, der in der Halle patrouilliert. Das nächste Feuergefecht beginnt.

Wolfenstein: The New Order
Neben einigen futuristischen Waffen verfügen wir auch über klassische Schrotflinten und Sturmgewehre.

Hintergrund: MachineGames
MachineGames existiert seit 2009, damals wurde das Studio von Jim Kjellin, Magnus Högdahl, Fredrik Ljungdahl, Jens Matthies, Kjell Emanuelsson, Michael Wynne und Jerk Gustafsson gegründet. Sämtliche Gründungsmitglieder arbeiteten vorher bei Starbreeze beschäftigt, das unter anderem für The Darkness oder The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay verantwortlich zeichnete. 2010 wurde MachineGames von ZeniMax aufgekauft, Wolfenstein: The New Order ist das erste Projekt des Teams. Der Sitz von MachineGames ist Uppsala in Schweden, in den Büros arbeiten knapp 60 Leute.

Wie in alten Zeiten

Die Schießereien fühlen sich angenehm rund an, wie bei Rage erinnert das Waffenverhalten von Wolfenstein: The New Order stark an die Shooter der späten 90er-Jahre. Das gilt übrigens auch für die restliche Spielmechanik: Wenn wir zum Beispiel getroffen werden, sinkt zuerst unsere Schildenergie, danach geht es der Lebensenergie an den Kragen, die sich nur teilweise wieder regeneriert. So wandert unser Blick ebenso hektisch wie regelmäßig nach unten zur Energieanzeige, eine Augenbewegung, die man heutzutage »dank« der überpräsenten Selbstheilung schon fast verlernt hat.

Darüber hinaus funktioniert das Deckungssystem ausgezeichnet. Zwar klemmt sich Blaskowicz nicht direkt hinter Vorsprünge und Hindernisse, kann aber in die Hocke gehen und per Steuerkreuz oder Mausbewegung hinter dem Schutz hervorlehnen, um Gegner auszuspähen. So lange darf er sich dann allerdings nicht bewegen. Das funktioniert wie in anderen Teilen der Serie und verleiht dem Spiel ein erfrischendes »Old-School-Gefühl«. So ballern wir dem Mech aus der Deckung mehrere Pistolensalven in den Stahlschädel, bis er letztendlich zuckend und funkensprühend seinen Dienst quittiert.

Wolfenstein: The New Order : Die Feuergefechte in Wolfenstein: The New Order sind geradlinig und kompromisslos. Die Feuergefechte in Wolfenstein: The New Order sind geradlinig und kompromisslos.

Im nächsten Raum wartet keine Erholung, sondern die nächste Gegnerhorde, die hektisch Angriffsbefehle bellt. Ein Soldat hat ein Stand-MG bemannt, Mündungsfeuer blitzt auf. Unsere Schildanzeige rast nach unten, wir flüchten hinter eine niedrige Mauer und klauben anschließend eine Maschinenpistole auf. Die Waffenpalette in Wolfenstein: The New Order soll von historischen bis futuristisch anmutenden Knarren ein buntes Potpourri bieten, viele Waffen lassen sich zudem beidhändig führen. Übertriebene Superkräfte soll es dagegen nicht mehr geben.

Wir schnappen uns ein Medikit und erledigen nach und nach die Nazis, bevor wir mit einer platzierten Granate das Geschütz ausschalten. »Es lohnt sich, sich in den Gebieten genauer umzusehen«, hakt Jerk Gustafsson ein. »In diesem Raum gibt es zum Beispiel einen Lüftungsschacht, durch den ihr hinter das Geschütz gelangen könnt.« Im fertigen Spiel soll es noch mehr solcher Details geben, zum Beispiel Objekte wie Fässer oder Nachbildungen von Kampfflugzeugen, die Blaskowicz von der Decke schießen und auf Gegner krachen lassen kann.

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Avatar t4ub3
t4ub3
#1 | 09. Mai 2013, 15:26
Also ich muss sagen, das klingt wirklich sehr gut bisher. Kein Auto-Heal, simple Shooter-Mechanik, etwas Story, gute Grafik, SciFi-Nazi-Setting - was will ich mehr ;)
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Avatar Real-Gamer19
Real-Gamer19
#2 | 09. Mai 2013, 18:17
Das was ich hier gelesen hab , klingt schon richtig gut.Nur ich hoffe das machine games das auch gut umsetzt . Ein Mehrspieler modus brauch ich nicht, aber ein Koop modus wer nett .
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Avatar Real-Gamer19
Real-Gamer19
#3 | 09. Mai 2013, 18:21
[QUOTE=t4ub3]Also ich muss sagen, das klingt wirklich sehr gut bisher. Kein Auto-Heal, simple Shooter-Mechanik, etwas Story, gute Grafik, SciFi-Nazi-Setting - was will ich mehr ;

Aber ein Koop modus wäre schon cool, aber der Rest klingt einfach nur Genial:-)
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Avatar LILZIZA
LILZIZA
#4 | 10. Mai 2013, 10:47
Ich bin wohl der einzigste dem das gezeigte bisher nicht wirklich zusagt.
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Avatar reap9r
reap9r
#5 | 10. Mai 2013, 10:48
Wieviel hat Bethesda für diesen tollen Artikel abgedrückt? Offensichtlicher gehts ja wohl nicht. Die Bild lässt übrigens grüßen.
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Avatar h0rnet
h0rnet
#6 | 10. Mai 2013, 10:48
Hört sich soweit schon mal gut an.
Hoffentlich setzen sie das gesamte Spiel so um und haben euch nicht nur die Sahnestücke gezeigt.
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Avatar dizzykrissi
dizzykrissi
#7 | 10. Mai 2013, 10:49
Ich mag Old-School-Shooter und freue mich schon darauf. Gegen einen guten Multiplayer hätte ich aber nichts einzuwenden, wenn das Gunplay schon so gut funktioniert, wie beschrieben.
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Avatar HECKI78
HECKI78
#8 | 10. Mai 2013, 10:52
Wie kein Autoheal yeah Ich hasse dieses Noobige Autoheal
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Avatar undergroundmax
undergroundmax
#9 | 10. Mai 2013, 10:52
Und wieder kein würder Wolfenstein Multiplayer Nachfolger :(
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Avatar B4hET
B4hET
#10 | 10. Mai 2013, 10:55
Also ich muss schon sagen, selten so ein unnötiges Spiel gesehen!
NICHT gekauft!
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Details zu Wolfenstein: The New Order

Plattform: PC (PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 20. Mai 2014
Publisher: Bethesda
Entwickler: MachineGames
Webseite: http://www.wolfenstein-spiel.de
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 55 von 5752 in: PC-Spiele
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