World of Warcraft: Wrath of the Lich King in der Vorschau
Wenig Abwechslung, wenig Innovation
Ein Wort zu Wrath oft the Lich King: wenig! Wenig Abwechslung, wenig Veränderung, wenig Innovation.
Von
Hendrik Weins
|
Datum:
13.11.2008
Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen. Wer jahrelang das
Original-World-of-Warcraft und später das Addon
Burning Crusade gespielt hat, weiß genau, was ihn in
Wrath of Lich King erwartet. Nach fast vier Jahren wirkt die Grafik antiquiert, selbst mit den neuen Echtzeit-Schatten kommt WoW lange nicht an
Herr der Ringe Online oder
Age of Conan heran. Daran ändern auch die paar neuen Gebiete nichts. Wie schon zum Start von
Burning Crusade wird die alte Welt zusehends verwaisen, ehemals fordernde Kämpfe werden zur Lachnummer. Bereits jetzt schaffen es einzelne Klassen die Drachendame Onyxia alleine zu besiegen -- früher bissen sich 40 Spieler an ihr die Zähne aus. Zudem kommt der harte Design-Bruch: statt wertig glitzernder Gegenstände nunmehr zuhauf plumpe Holzgegenstände.
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Keine Spannung
Waren Instanzen in World of Warcraft zu Beginn noch wahre Herausforderungen, verkommen sie mittlerweile zu Rentnerkaffeefahrten. Maximal 90 Minuten dürfen Instanzen dauern, es könnte ja anspruchsvoll werden. Boss-Gegner sind reine Beute-Spender, möglichst wertige Belohnungen für wenig Anstrengung scheint die Devise zu sein. Die Spieler müssen sich kaum noch durch Mob-Gruppen schnetzeln, schnell zum Boss, nur der lohnt sich wirklich. Selbst die harten Raid-Instanzen wirken zunehmend lächerlich. Ich sehe es schon kommen, Arthas, der mächtige Todesritter und erster Bösewicht im Staate wird von dahergelaufenen Zehner-Gruppen im Minuten-Takt besiegt - vielen Dank für die Entmystifizierung einer Legende.