WoW : Nachdem der HonorBuddy offensichtlich durch Blizzard enttarnt wurde, planen die Entwickler des Ehre-Farmbots nun eine baldige Neuveröffentlichung. Nachdem der HonorBuddy offensichtlich durch Blizzard enttarnt wurde, planen die Entwickler des Ehre-Farmbots nun eine baldige Neuveröffentlichung.

Zum Thema World of Warcraft ab 0,98 € bei Amazon.de Das Entwicklerstudios Blizzard Entertainment geht seit geraumer Zeit recht restriktiv gegen die Nutzung externer Bot- und Farm-Programme für World of Warcraft vor. Erst vor wenigen Wochen sorgte etwa ein Update des Online-Rollenspiels dafür, dass das weit verbreitete Programm HonorBuddy erkannt werden konnte. Das führte letztlich zu einer größeren Bann-Welle unter den Nutzern des Bots, der automatisch und ohne das Zutun eines Spielers »Ehre« sammelt.

Davon lassen sich die Entwickler aber offensichtlich nicht entmutigen: Auf ihrer offiziellen Webseite kündigt die Bossland GmbH an, den HonorBuddy-Bot erneut veröffentlichen zu wollen. Eine Garantie dafür, dass das Programm diesmal unentdeckt bleibt und die Nutzung keinen Account-Bann zur Folge hat, möchte das Team aber nicht geben.

Gleichzeitig widersprachen die HonorBuddy-Entwickler übrigens den Aussagen Blizzards, dass mehr als 100.000 Besitzer des Programms gebannt worden seien. So viele aktive Nutzer habe der Bot überhaupt nicht gehabt, heißt es.

Zwischen Blizzard und Botland gibt es bereits seit geraumer Zeit Auseinandersetzungen. 2007 klagte der Spielentwickler sämtliche mit dem Glider-Bot erzielten Einnahmen des Bot-Entwicklers ein. Zuletzt zogen die WoW-Macher jedoch eine einstweilige Verfügung gegen die GmbH zurück. Mit der wollte man der Firma eigentlich den Handel von Gold aus Diablo 3 gegen echtes Geld untersagen.

The first cut is the deepest ...
... sang einst Sheryl Crow und meinte damit wahrscheinlich den Schnitt in ihr Herz, den ihr die erste große Liebe zugefügt hat. Extrem unfair für alles, was später kommt, aber die erste Liebe vergisst man weder im RL noch in der MMO-Welt, und das zurecht! Betrachtet man es heute aus einer etwas »älteren« Perspektive, erscheint es einem fast unglaubwürdig, dass man früher mit 40 Mann gegen epische Inkarnationen des Bösen loszog. WoW hat digitale Geschichte beeinflusst und ein Nischengenre massenmarkttauglich gemacht. Ich habe in der Lebenszeit von WOW geheiratet, bin Vater zweier Kindern geworden, bin vier Mal umgezogen, habe 200 Folgen Server Down Show moderiert und war mit der Gilde auf dem Oktoberfest. World of Warcraft ist ein Brett und definitiv mehr als ein Spiel. Nur ein kleiner Blick hinter den Login-Screen jetzt zum neuen Addon Warlords of Draenor beweist: Es sieht immer noch verdammt gut aus. Genau wie Sheryl Crow.
Clape