Indirekte Steuerung, Zufallskämpfe, keine Diplomatie - macht das Spaß? Diese Frage ist nicht neu, GameStar stellte sie bereits Anfang 2000 im Testartikel zum ersten Majesty. Das erschien damals unter den Fittichen von Microprose und drehte die Echtzeit-Strategie auf den Kopf. Das Prinzip ist auch in Majesty 2 geblieben: Wir spielen einen Herrscher über ein Fantasy-Reich, errichten typische Bauwerke und rekrutieren Helden. Doch sobald sie aus ihrer Gilde stolzieren, mutieren die undankbaren Recken und Reckinnen zu Freien Mitarbeitern und haben nur noch den eigenen Vorteil im Kopf. Wölfe töten? Gerne - wenn die Belohnung stimmt! Magierturm ausräuchern? Klar - wenn die Belohnung stimmt! Gebiet erkunden, Palast verteidigen, Karawane eskortieren, Artikel schreiben? Wird erledigt - wenn die Belohnung stimmt!

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Die Helden

Majesty 2 : Wenn die Belohnung stimmt, treten unsere Helden auch gegen mächtige Drachen an. Wenn die Belohnung stimmt, treten unsere Helden auch gegen mächtige Drachen an. In Majesty 2 läuft das dann so ab: Wenn wir zum Beispiel einen Minotauren beseitigen lassen wollen, markieren wir ihn mit einer Angriffs-Flagge und setzen eine Belohnung aus. Je höher die ist, desto mehr Helden zeigen Interesse an dem Job. Derjenige Streiter, der den Auftrag erledigt, kassiert den Sold. Verteidigen und Erkunden funktioniert genauso, wir können auch Flaggen setzen, um umherstreifende Heroen vor zu gefährlichen Gebieten zu warnen.

Damit wir unser Gold wiederkriegen, errichten wir einen Marktplatz, erforschen dort Heil- und Zaubertränke sowie magische Ausrüstung, die sich die Helden dann kaufen. Auch eine Schmiede ist lukrativ, denn hier verbessern wir Rüstung und Waffen für die Heldenklassen, gegen Bargold natürlich.