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Star Citizen: Squadron 42 - Special: Vollständiges Interview mit Chris Roberts

  24.11.2015   5.491 Views   7 Kommentare   0 Gefällt mir

Wir haben am Set von Squadron 42 auch die Gelegenheit gehabt, mit Regisseur und Chef-Entwickler Chris Roberts zu sprechen. Als Bonus veröffentlichen wir das komplette O-Ton-Interview in englischer Sprache. Darin plaudert er über Pro- und Contra-Crowdfunding und Tipps für Uwe Boll.


Mehr zum Spiel
Star Citizen
Genre: Action / Weltraum-Action
Erscheinungsdatum: 2017

Die Weltraum-Simulation Star Citizen gliedert sich in zwei Bestandteile: eine Solo-Kampagne sowie ein persistentes Online-Universum für Tausende Spieler. Die Solo-Kampagne trägt den Titel Squadron 42 und erzählt wie Wing Commander & Co. eine vorgegebene Handlung. Die verläuft allerdings nicht streng linear, sondern verzweigt sich mehrfach und gipfelt schließlich sogar in unterschiedlichen Enden – je nachdem, wie man sich zuvor entschieden hat. Das Online-Universum wiederum besteht aus Hunderten Sonnensystemen, hier dürfen sich die Spieler frei entscheiden, welchen Karrierepfad sie einschlagen. Man kann Händler werden, Pirat, Söldner oder Scout, man kann einer »Organization« (also einer Gilde) beitreten oder selbst eine gründen. Jeder Spieler startet mit einem kleinen Raumschiff und kann dann im Spiel verdientes Geld in Upgrades sowie neue Waffen stecken – oder sich ein besseren Schiff kaufen. Die erhältlichen Modelle reichen vom flinken Jäger über Bomber und Frachter bis hin zu riesigen Korvetten und Trägerschiffen. Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne können zudem bereits mit mehreren Schiffen starten, zudem lassen sich manche Modelle außer mit Spielwährung auch mit Echtgeld kaufen. Große Raumer darf man entweder mit angeheuerten KI-Helfern oder menschlichen Mitstreitern bemannen. Wer mag, kann feindliche Schiffe zudem lahmlegen und entern. Dann spielt sich Star Citizen wie ein Shooter, entweder aus der Ego- oder der Third-Person-Ansicht. Im All legt Star Citizen Wert auf ein realistisch angehauchtes Flugmodell, es simuliert die Trägheit, bei zu gewagten Manövern kann dem Piloten sogar kurz schwarz vor Augen werden. Im All können die Spieler zudem Raumstationen mieten – bestimmte Stationen lassen sich sogar angreifen, um die Kontrolle zu übernehmen. Die Wirtschaft beeinflussen die Spieler ebenfalls: Durch Handel und Piratenüberfälle können die Warenpreise in bestimmten Sonnensystemen steigen oder fallen. Es ist auch möglich auf Planeten zu landen oder an Stationen anzudocken und in Social-Hubs als Spielfigur auf andere Spieler zu treffen. Finanziert wurde Star Citizen mit der bislang ertragreichsten Crowdfunding-Kampagne der Spielegeschichte; als Projektleiter fungiert Chris Roberts, der Schöpfer von Wing Commander und Freelancer. Veröffentlicht wird Star Citizen während der Entwicklung bereits in Form von unterschiedlichen Modulen, der Arena Commander dient als Test-Gelände für Raumjägerkämpfe, im Hangar kann man bereits Schiffe besichtigen, das Ego-Shooter-Modul bietet entsprechend persönliche Kämpfe und mit den Social-Hubs werden Bars und Stationen besucht.


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