Casemodder bauen gerade ein 50 Kilo schweres PC-Gehäuse, bei dem man direkt wieder Lust auf Frostpunk bekommt

Ein 50-Kilogramm-Heizkörper wird zum Gaming-PC: Billet Labs montiert unter einem viktorianischen Radiator aus Gusseisen einen kompletten Rechner. Der Heizkörper dient dabei auch als Kühlung.

Sieht aus wie ein dunkler Heizkörper (und ist es eigentlich auch) - unter den 50 Kilogramm versteckt sich bald aber ein vollwertiger PC. (© Billet Labs via Instagram) Sieht aus wie ein dunkler Heizkörper (und ist es eigentlich auch) - unter den 50 Kilogramm versteckt sich bald aber ein vollwertiger PC. (© Billet Labs via Instagram)

Auch wenn in der PC-Builder-Community seit Wochen die Speicherkrise als Thema dominiert – es gibt sie noch, die mehr als kuriosen Eigenkreationen.

Die selbsternannten »PC-Kühlungs-Innovatoren« von Billet Labs nehmen die kalten Wintertage für eine solche Idee zum Anlass und basteln aus einem Gusseisen-Heizkörper aus dem Viktorianischen Zeitalter einen kompletten Gaming-PC. Das Gewicht des brachial anmutenden Rechners: satte 50 Kilogramm.

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10 Liter Fassungsvermögen und viel Kupfer

Auf Instagram zeigt Billet Labs den aktuellen Stand des Projekts: Der Heizkörper wird nicht nur als Gehäuse verwendet, stattdessen soll der Radiator auch als riesiger Wärmetauscher wirken und die verbauten Komponenten kühl halten.

  • Billet Labs selbst beschreibt diesen Aufbau als »verrückt«, da das gesamte Gebilde bald von Kupferrohren umsponnen sein soll. Diese Rohre führen zumindest teilweise zum Boden des Radiators, in dem von Prozessor über Mainboard bis Grafikkarte und Netzteil alle wichtigen Bauteile sitzen.
  • Die erwähnten Kupferrohre dienen indes dazu, das erhitzte Kühlwasser in den Radiator zu leiten, der gemäß seines ursprünglichen Einsatzgebietes die Abwärme über die vergleichsweise große Oberfläche abführt.

Ob das Ganze auch einen funktionalen Mehrwert bringt, ist aktuell jedoch bestenfalls theoretischer Natur. Das Fassungsvermögen von 10 Liter dürfte zumindest einige Zeit in Anspruch nehmen, bis das Innenleben wirklich heiß läuft.

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Zumindest optisch dürfte das Billet-Labs-Projekt aber zum Hingucker werden; dafür sorgt mindestens die Steampunk-Ästhetik, die sich aus den Kupferrohren und der mutmaßlich viktorianischen Herkunft des Radiators ergibt. Wie lange der Aufbau noch in Anspruch nehmen wird, können die Bastler allerdings noch nicht abschätzen – immerhin sollen auf dem Instagram-Kanal regelmäßige Updates folgen.

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