Switch 2: Preiserhöhung reicht laut Nintendo-Chef nicht aus, um die Mehrkosten zu decken

Nintendo-Präsident Furukawa räumt ein: Die Switch-2-Preiserhöhung kompensiert die gestiegenen Kosten nicht vollständig – Spiele sollen die Hürde überwinden.

Nintendo-Chef Furukawa gibt zu: Die Switch-2-Preiserhöhung reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. (© Nintendo) Nintendo-Chef Furukawa gibt zu: Die Switch-2-Preiserhöhung reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. (© Nintendo)

Die vergangene Woche wartete mal wieder mit einem Preissprung auf: Die Nintendo Switch 2 wird ab dem kommenden September teurer.

Und scheinbar müssen wir auf zynische Weise froh sein, dass es hierzulande »nur« 30 Euro mehr sind – denn laut Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa reicht die angekündigte Preiserhöhung nicht, um die gestiegenen Kosten vollständig abzudecken.

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Die Kostentreiber der Switch 2

Als Hauptgründe für den Schritt nannte Nintendo in der zugehörigen Mitteilung eine Reihe von Marktveränderungen, deren Dauer man als »mittel- bis langfristig« bewertet.

Dazu gehören laut Reuters neben den allseits dominierenden gestiegenen Speicherpreisen auch der schwache Yen und höhere Rohölpreise.

  • Diese Kombination habe die Produktionskosten nachhaltig in die Höhe getrieben – und lasse sich laut Furukawa nicht mehr durch interne Maßnahmen auffangen.
  • Viel mehr noch: Überhaupt reichen die erhöhten Preise an sich laut dem Nintendo-Chef (via VGC) nicht aus, um die gestiegenen Herstellungskosten vollständig zu abzudecken.
  • Die je nach Region unterschiedlichen Preisanpassungen der Nintendo Switch 2 orientieren sich wiederum am Ausmaß, in dem die jeweiligen Märkte von den Entwicklungen betroffen sind.

Software soll die Preishürde überwinden

Furukawa räumt indes ein, dass höhere Konsolenpreise eine Kaufbarriere darstellen. Sein Gegenmittel: ein wachsendes und attraktives Spieleangebot.

Wir werden ein robustes Software-Line-up vorbereiten, um den Wert der Switch 2 zu steigern [,,,] Wir werden hart daran arbeiten, diese Hürde zu überwinden.

Immerhin zeigt sich der Nintendo-Chef in diesem Kontext optimistisch, schließlich hätten Spielerfolge wie Pokémon Pokopia gezigt, dass attraktive Software der entscheidende Treiber hinter Konsolenverkäufen sei.

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