Wo bleibt AMDs Antwort auf DLSS 5? Bekannter Leaker gibt jetzt eine erste Antwort

Bis AMD ein eigenes DLSS 5 bringt, dürfte es noch dauern.

Bisher gibt es noch keine offizielle Antwort von AMD auf DLSS 5. (Bild: Nvidia) Bisher gibt es noch keine offizielle Antwort von AMD auf DLSS 5. (Bild: Nvidia)

Nvidias KI-Upscaler DLSS 5 ist gerade eines der meistdiskutierten Themen in der Gaming-Branche. Modder haben das Tool sogar schon auf die Radeon-Grafikkarten der Konkurrenz gebracht.

Eine offizielle »Antwort« von AMD auf DLSS 5 gibt es indes noch nicht. Laut einem bekannten Leaker wird aber schon daran gearbeitet.

AMD soll an Neural Rendering arbeiten

Dass auch AMD früher oder später eine eigene Variante des »Neural Rendering«, also der Nachbearbeitung des Bildmaterials mithilfe von neuronalen Netzen, bringen würde, war eigentlich klar. Zu groß sind die Wellen, die Nvidia mit DLSS 5 schon ausgelöst hat.

Offizielle Informationen dazu gibt es aber noch nicht. Möglicherweise wurde AMD von der Ankündigung Anfang des Jahres ebenso kalt erwischt wie viele Spieler und Entwickler.

Video starten 1:00:39 DLSS 5 ist eine Grafik-Revolution (und ein Problem für Konsolen)

Nun sind aber schon ein paar Monate vergangen und es ist davon auszugehen, dass AMD an einer eigenen Antwort auf DLSS 5 arbeitet. Der bekannte Tech-Leaker »Kepler_L2« hat jetzt in einem Forumspost auch einen ersten Hinweis darauf gegeben, wann mit einem solchen Tool zu rechnen ist.

Er schreibt, dass AMD eine eigene Version von »Neural Lighting« wie bei DLSS 5 erst bei der nächsten Grafikkarten-Generation plant. Später fügt er hinzu, dass es gut möglich ist, dass das Tool dann auch exklusiv für die neuen GPUs erscheint, weil es ähnlich wie DLSS 5 viele Ressourcen brauchen wird.

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Die nächste Generation an Grafikkarten, die dann auf der kommenden RDNA-5-Grafikarchitektur basieren wird, wird frühestens Mitte, eher Ende 2027 erwartet. Das dürfte auch davon abhängen, wie sich der Markt in den kommenden Monaten entwickelt.


Mehr zum Thema: DLSS 5 ist die krasseste Grafikrevolution seit ich Videospiele spiele und setzt dennoch einen Trend fort, der mir gar nicht gefällt


Der Leaker stellt zudem klar, wie solche Tools seiner Meinung nach integriert werden müssten. Anstatt das Bild erst ganz am Ende des Render-Prozesses zu verändern, sollte das Tool ihm zufolge direkten Zugriff auf 3D-Daten wie die Geometrie bekommen.

Zudem sollte es ein Modell geben, das sich wirklich nur um die Beleuchtung kümmert. Ein zweites könnte dann die Schatten auf komplexen Oberflächen übernehmen.


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