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Seite 2: AMD Phenom II X6 1100T - Neues Topmodell mit sechs Kernen

Benchmarks

Alle Prozessoren haben wir mit Anno 1404, das besonders stark von viel CPU-Leistung profitiert, sowie mit Colin McRae: Dirt 2 (im DirectX-11-Modus) und Far Cry 2 getestet. Jeweils in maximaler Qualität (aber ohne AA/AF) und in den Auflösungen 1680x1050 und 1920x1080. Zwar hat in diesen Einstellungen auch die verwendete Radeon HD 5870 Einfluss auf die Leistung und niedrigere Einstellungen sowie Qualitätsstufen zeigen eventuell die Leistungsunterschiede zwischen den CPUs deutlicher, sind aber viel zu praxisfern – wer will schon in 800x600 mit minimalen Details spielen? Neben Spielen haben wir auch die Leistung im Cinebench 11.5 verglichen, da der Benchmark von jedem zusätzlichen Rechenkern profitiert und stellvertretend für alle entsprechend optimierten Render-Programme steht. Die 64-Bit-Version von WinRAR 3.92 komplettiert unseren Test-Parcours, da Packen und Entpacken ebenfalls häufige Alltagsaufgaben eines typischen PCs sind und WinRAR noch wesentlich verbreiteter ist als etwa 7zip.

Spieleleistung

Alle getesteten Prozessoren gehören der Oberklasse an und arbeiten meist mehr als 3,0 GHz schnell. Insofern verwundert es kaum, dass sie in den Benchmarks auf sehr hohem Leistungsniveau nahe beieinander liegen. Vor allem da auch die Radeon HD 5870 die Ergebnisse in den gewählten Grafikeinstellungen spürbar beeinflusst und teils sogar limitiert. Das sehen Sie vor allem bei Dirt 2, wo alle CPUs praktisch gleichauf liegen. Ein Zeichen dafür, dass die Radeon HD 5870 voll ausgelastet ist und so die Ergebnisse diktiert, während die reine CPU-Leistung ab einem gewissen Niveau praktisch keinen Einfluss mehr hat.

Beim sehr prozessorlastigen Anno 1404 hingegen zeigen sich messbare Unterschiede und der 250 Euro teure Phenom II X6 1100T kann mit 61,0 fps in 1680x1050 sogar Intels 900 Euro teuren Sechskerner Core i7 980X mit 59,0 fps schlagen. In der Full-HD-Auflösung 1920x1080 wird der Unterschied mit 54,0 (X6 1100T) zu 51,0 fps (i7 980X) sogar noch etwas größer, im Spiel spürbar ist er aber auch dann nicht. Leicht unterlegen ist AMDs Neuling dagegen in Far Cry 2, wo die Intel-Riege fast durchweg minimal bessere Ergebnisse einfährt. Besonders interessant: Der angegraute Core 2 Quad Q9650 spielt in Far Cry 2 noch ganz vorne mit und überholt sogar Intels Sechskerner Core i7 980X mit 94,0 zu 93,7 fps knapp!

Unterm Strich müssen wir aber feststellen, dass alle Prozessoren im Test sich in Spielen nicht merklich unterscheiden, da die Ergebnisse zu eng beisammen liegen, um in der Praxis einen Unterschied zu bemerken.

Multimedia-Leistung

Anders als Spiele lassen sich Multimedia-Anwendungen wie Render- oder Packprogramme deutlich einfacher für Prozessoren mit mehreren Rechenkernen optimieren, da die Aufgaben im Gegensatz zu den komplexen Spiele-Engines meist einfacher in parallel bearbeitbare Aufgaben zerlegbar sind. Entsprechend zeigt sich im Cinebench 11.5 ein deutlicher Vorsprung durch mehr Rechenkerne. So läuft der Phenom II X6 1100T seinem Vierkern-Vetter X4 965BE davon: Mit 5,9 zu 3,4 Punkten fällt der Vorsprung des X6 1100T gegenüber dem X4 965 BE sogar größer aus, als es die zusätzlichen Rechenkerne vermuten lassen. Allerdings zeigt sich im Cinebench auch der Vorteil von Intels Hyperthreading-Technik der Core-i7-Prozessoren. Hyperthreading gaukelt dem Betriebssystem pro Rechenkern einen weiteren virtuellen vor, so kann jeder Kern zwei Aufgaben (»Threads«) gleichzeitig abarbeiten. Das verbessert die Auslastung der Rechenwerke und steigert die Leistung in auf Multi-Core optimierten Anwendungen wie Cinebench 11.5 spürbar. Daher kann der Core i7 975X mit vier Rechenkernen und acht Threads beim Phenom II X6 1100T mit sechs Rechenkernen und Threads mithalten. Im Cinebench rechtfertigt Intels Six-Core-Bolide Core i7 980X seinen Preis von 900 Euro einigermaßen – 8,8 Punkte dank sechs Cores und zwölf Threads sind eine Leistungsklasse für sich.

Im Benchmark von WinRAR 3.92 haben die Sechskerner ebenfalls Vorteile. Der Phenom II X6 1100T liegt mit 2.851 KByte/s spürbar vor dem X4 965 BE mit 2.051 KByte/s, obwohl der Vierkerner 100 MHz schneller taktet. Unterm Strich machen sich die zusätzlichen Cores in Multimedia-Anwendungen deutlich bemerkbar. Wer viel mit entsprechenden Programmen arbeitet, gewinnt mit einem Sechskern-Prozessor spürbar mehr Leistung.

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