Radeon RX 7000: Fabelhafte Rekordgeschwindigkeit klingt fast zu gut, um wahr zu sein - was ist dran?

Laut eines aktuellen Gerüchts schraubt AMD mächtig an der Taktschraube. Nvidia kann mit Geforce RTX 4000 heute Abend jedoch kontern.

Die neuen Radeons der RX-7000-Reihe sollen mit knapp 4.000 Megahertz takten. Was ist dran? Die neuen Radeons der RX-7000-Reihe sollen mit knapp 4.000 Megahertz takten. Was ist dran?

Hurra, der Herbst ist da! Noch dazu ist ein geradzahliges Jahr. Das heißt, völlig neue Grafikkarten-Generationen stehen vor der Tür, sowohl von AMD als auch von Nvidia. Um Team Grün soll es jetzt jedoch nicht gehen, das hat im Rahmen eines Livestreams mittlerweile seine RTX-4000-Grafikkarten vorgestellt:

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RTX 4000 vorgestellt

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Bleibt für den Moment also Team Rot. Und eine aktuelle Meldung zu deren mit nicht weniger Vorfreude herbeigesehnten RX-7000-Reihe verheißt einen fabelhaften Geschwindigkeitsrekord – es soll auf fast viertausend Megahertz gehen. In Zahlen: 4.000 MHz oder 4,0 GHz. Was ist dran?

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Normalerweise würden wir euch hier etwas zu dem Leaker verraten: Wie seriös er ist, wie gut seine Trefferquote in den letzten Jahren war, und so weiter. Das können wir uns in dem Fall jedoch getrost sparen, denn AMD selbst liefert die stärksten Argumente.

Ryzen 7000 macht es vor

Von den Ryzen-Desktop-Prozessoren wissen wir nämlich längst, wie hoch die Taktraten ausfallen. So wird das neue Flaggschiff Ryzen 9 7950X mit bis zu 5,7 GHz boosten können. Beim Ryzen 9 5950X ist hingegen bei 4,9 GHz Schluss. Die deutlich gesteigerte Taktrate ergibt sich unter anderem aus dem neuen 5-Nanometer-Fertigungsverfahren. Wie es der Zufall so will, kommt das natürlich auch bei den RDNA3-Grafikkarten (RX 7000) zum Einsatz.

Schon die aktuelle AMD Radeon RX 6500 XT erreicht als Referenzdesign in der Spitze nominell 2.815 MHz. Selbst die 3-GHz-Marke wurde von dem ein oder anderen Custom-Design bereits gesprengt - mit einem 7-Nanometer-Verfahren, wohlgemerkt.

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Taktrate sorgt für große Sprünge

Dass AMD mit einem neueren Fertigungsverfahren samt Verbesserungen der Architektur da einen obendrauf legen können wird, überrascht – so gesehen – kaum. Dennoch ist es bemerkenswert. Fast vier Gigahertz auf einer Grafikkarte. Dazu deutlich mehr Rechenkerne. Ein Traum. Wenn am Ende auch die Performance stimmt.

Aber die größten Leistungs-Sprünge gab es immer dann, wenn auch die Taktrate deutlich gestiegen ist. So geschehen bei der RX-6000-Reihe, die Nvidia, nach Jahren der Enthaltsamkeit, endlich auch im High-End-Segment Paroli bieten konnte. Oder die legendären Pascal-Grafikkarten (GTX 1000) von Nvidia, die gegenüber ihren Vorgängern im Schnitt über 500 Megahertz zulegten und bis heute als eine der besten Generationen überhaupt gilt. Mehr zu AMD Radeon RX 7000 erfahrt ihr hier:

Was denkt ihr? Freut ihr euch auf die neuen Grafikkarten von AMD? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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