Seit etwas mehr als einem Jahr ist AMDs aktuelle Zen-5-Generation nun auf dem Markt.
Falls ihr von einem der Vorgänger-CPUs auf die neuen Prozessoren umgestiegen seid, musstet ihr lediglich genau diese Komponente austauschen: Sowohl Ryzen 7000 als auch Ryzen 9000 basieren auf dem AM5-Sockel.
Auch die nächste Generation wird darauf setzen, wie ein Mainboard-Hersteller durchscheinen lässt.
MSIs neue MAX-Mainboards sind »zukunftstauglich«
Dies geht aus dem offiziellen Discord-Server des taiwanischen Hardwareherstellers MSI hervor. Das Unternehmen bereitet sich aktuell auf den Release einer neuen Mainboard-Serie vor, die unter der »MAX«-Bezeichnung geführt wird und sich wohl an High-End-Interessierte richtet.
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Wie Wccftech unter Berufung auf diese Discord-Mitteilungen berichtet, fragte ein Nutzer nach einem »Update für Zen 6 und deren Voraussetzungen« – in anderen Worten: Ob die angekündigten AM5-Mainboards auch mit den kommenden Ryzen-Prozessoren umgehen können.
Diese Frage beantwortete wiederum der MSI-Mitarbeiter »Jason« recht eindeutig: »Sie [die neuen MSI-Mainboards] werden für zukünftige CPUs bereit sein«.
Eine Frage bleibt offen
Für euch bedeutet das: Wenn ihr ein AM5-Mainboard euer Eigen nennt und auf einen Zen-6-Prozessor umsteigen wollt, müsst ihr euch keine neue Hauptplatine zulegen.
Mutmaßlich dürfte das unabhängig vom Chipsatz gelten.
Auch wenn sich die MSI-Aussagen lediglich auf kommende Boards mit 800er-Chipsatz beziehen, dürften auch die älteren und inzwischen von der Produktionslinie genommenen 600er-Mainboards mit der nächsten Ryzen-Generation kompatibel bleiben.
Damit hält AMD auch das Versprechen ein, das das Unternehmen zum Start von AM5 gegeben hat: »Mindestens drei Generationen an Plattform-Support« sollten es werden, was mit Zen 4 bis 6 erfüllt wäre.
Der AM4-Sockel ist indes noch langlebiger: Hier konnten AMD-Käufer gleich vier Generationen ohne neues Mainboard durchhalten.
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