Anthropic hat eine Zusammenarbeit mit SpaceXAI angekündigt. Noch in diesem Monat sollen dadurch Engpässe bei der Nutzung von Claude ausgeglichen und Nutzerlimits deutlich erhöht werden.
Anthropic nutzt Rechenleistung von SpaceXAI
Über 220.000 Nvidia-GPUs verschiedener Generationen sind im Colossus-1-Rechenzentrum von SpaceX in Memphis installiert. Diese massive Rechenleistung soll noch in diesem Monat vom Claude-Entwickler Anthropic genutzt werden, wie das Unternehmen angekündigt hat.
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Claude Opus 4.5: Anthropic stellt neues KI-Modell vor und macht Google und OpenAI Konkurrenz
Der Deal mit dem von Elon Musk geleiteten Unternehmen soll sich auch direkt auf die Nutzer von Claude auswirken. So werden die Fünfstundenlimits für Pro, Max und Enterprise verdoppelt. Die Limitreduzierung in Zeiten extremer Nutzung wird zudem komplett entfernt.
Außerdem werden die Token-Limits der API teilweise deutlich erhöht:
| Tier | Max. Token-Input/Minute | Max. Token-Output/Minute |
| 1 | 30.000 → 500.000 | 8.000 → 80.000 |
| 2 | 450.000 → 2.000.000 | 90.000 → 200.000 |
| 3 | 800.000 → 5.000.000 | 160.000 → 400.000 |
| 4 | 2.000.000 → 10.000.000 | 400.000 → 800.000 |
Die Ankündigung zeigt auch, wie schnell sich Meinungen verändern können, wenn eine Menge Geld im Spiel ist. Noch vor wenigen Monaten war Elon Musk öffentlich lautstark als Kritiker von Anthropic aufgetreten.
Auf X schlägt er jetzt deutlich wohlwollendere Töne an:
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Er schreibt dabei, dass er kürzlich viel Zeit mit dem Team von Anthropic verbracht habe und »beeindruckt« sei von den Ideen des Unternehmens, die sicherstellen sollen, dass Claude »gut für die Menschheit« sei.
Niemand habe dabei seinen »Evil Detector« ausgelöst, weshalb er kein Problem mehr damit gehabt habe, Colossus 1 für Anthropic freizugeben.
Rechenzentren im Fokus
Während es in der Diskussion oft um neue Modelle und deren Fähigkeiten geht, rückt im Hintergrund die zum Training und Betrieb benötigte Infrastruktur immer stärker in den Fokus. Weltweit werden neue Rechenzentren errichtet, um die gestiegene Nachfrage zu decken.
Das sorgt aber natürlich auch für neue Herausforderungen für die Energieversorgung, die besonders in den USA vielerorts schon jetzt an ihre Grenzen stößt. Teilweise sichern sich die großen KI-Firmen aus diesem Grund auch neue Möglichkeiten, selbst Energie zu produzieren, um die benötigte Rechenleistung aufrechterhalten zu können. Die Folgen für den Hardware-Markt sind ebenfalls offensichtlich.
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