Den großen KI-Hype hat kaum ein Tech-Gigant so verschlafen wie Apple. Fans warteten monatelang auf eine verbesserte Siri-Version, die nie kam. Nun könnte dieser Fauxpas für Apple sogar richtig kostspielig werden.
Apple bietet Entschädigung an
Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte lang galt Apple als einer der größten und wichtigsten Innovationstreiber im Tech-Bereich. Dieser Status hat in den letzten Jahren vor allem im Zusammenhang mit KI stark gelitten. Bis heute hat es Apple nicht geschafft, zur Konkurrenz von Google oder OpenAI aufzuschließen.
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Der ursprüngliche Plan war, Siri mit allerlei KI-Funktionen auszustatten. Nach einigen Monaten musste Apple aber einräumen, dass man dieses Ziel selbst nicht erreichen würde. Ende 2025 entschied man sich dann sogar, die Entwicklung einzustellen und stattdessen auf Google zu setzen.
Das Problem ist allerdings, dass Apple schon im Juni 2024 offensiv mit der neuen KI-Siri geworben hatte und diese auch Teil der Marketing-Kampagne rund um die »iPhone 16«-Generation war. Als man im März 2025 einräumen musste, dass Siri nicht planmäßig erscheinen würde, waren die neuen iPhones schon auf dem Markt.
Apple wird verklagt: Genau deswegen wurde im Frühjahr 2025 in Kalifornien eine Sammelklage gegen Apple eingereicht. Der Konzern hat dem zuständigen Gericht nun eine Vergleichsvereinbarung vorgelegt, mit der eine Verurteilung und möglicherweise noch viel höhere Kosten vermieden werden sollen.
Apple erklärt sich darin bereit, US-Kunden, die zwischen dem 10. Juni 2024 und dem 29. März 2025 ein iPhone 15 Pro oder eines der »iPhone 16«-Modelle gekauft haben, mit insgesamt 250 Millionen US-Dollar zu entschädigen. Ein Fehlverhalten wird allerdings nicht eingeräumt.
Die Vergleichsvereinbarung muss noch durchgewunken werden, allerdings stehen die Chancen dafür gut, wenn sich die Kläger mit der Entschädigung einverstanden erklären. Die KI-Siri soll laut Apple in diesem Jahr endlich kommen und so die KI-Lücke schließen.
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