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Seite 2: Apple TV - Set Top Box zum Spielen

Kein Konsolen-Ersatz

Wie die neueren iOS-Geräte benutzt Apple TV die hauseigene, leistungsfähige Grafik-Schnittstelle Metal für Spiele. Die ermöglicht Schatten- und Beleuchtungseffekte und erreicht in ihren besten Momenten die Grafikqualität von Xbox 360- oder PS3-Titeln. Allerdings steckt im neuen Apple TV nicht die neueste Apple-CPU. Statt dem aktuellen A9-Chip (der etwa im iPhone 6S arbeitet) werkelt hier der Vorgänger A8 (aus dem »alten« iPhone 6). Das ist zwar aus Kostengründen nachvollziehbar, allerdings kommt das Gerät bei grafikintensiven Titeln wie Asphalt 8 öfter mal grob ins Ruckeln. Dadurch sehen die Spiele zwar auf Screenshots tatsächlich aus wie auf gängigen Konsolen, in Bewegung klafft aber dann doch eine ordentliche Lücke. Ein Ersatz für eine richtige Konsole oder gar einen Spiele-PC im Wohnzimmer ist also auch das neue Apple TV nicht.

Apple TV unterstützt jetzt Gamepads mit MFi-Zerstifizierung wie das Steelseries Nimbus, alle Spiele müssen aber auch mit der Standard-Fernbedienung funktionieren.Apple TV unterstützt jetzt Gamepads mit MFi-Zerstifizierung wie das Steelseries Nimbus, alle Spiele müssen aber auch mit der Standard-Fernbedienung funktionieren.

Richtig nervig kann für Vielspieler das Speicherverwaltungs-System werden: Apps dürfen im Betriebssystem tvOS nicht mehr als 200 MByte groß sein, dafür aber bis zu 2,0 GByte am Stück nachladen. Dadurch geht der Start des Spiels in der Regel schnell, dafür kann es aber später auch mal ein paar Minuten dauern, bis der nächste Level heruntergeladen ist. Zwar versucht das Gerät, solche Verzögerungen durch intelligente Preloads zu verhindern, doch in der Praxis gelingt das – gerade bei langsamen Internetverbindungen – nicht immer. Andererseits werden sich Menschen mit langsamem Zugang wohl kaum eine Streaming-Box wie Apple TV ins Wohnzimmer stellen. Ärgerlicherweise wirft das Gerät bereits heruntergeladene Inhalte bei längerem Nichtgebrauch auch wieder aus dem Speicher, sogar bei der von uns getesteten größeren 64-GByte-Variante.

Sprich mit der Hand!

Auch wenn die Bedienung dank Touch-Steuerung meist (außer bei der grottigen Onscreen-Tastatur, autsch!) gut klappt, gibt es dank Siri eine noch bequemere Eingabemethode. Mit dem Siri-Button aktivieren wir jederzeit die Spracheingabe und Siri wartet auf unsere Befehle. Dabei ist es nicht nötig, die Fernbedienung wie ein Mikrofon vor den Mund zu halten, auch bei lässigem Fernsehsessel-Lümmeln bekommt Siri alles mit. Dabei versteht sie auch durchaus komplexe Anfragen wie »Zeige mir alle Filme mit Angelina Jolie« oder »Zeig mir alle Western«. Dann erscheint eine Liste mit passenden Filmen (oder Serien) sowie die Apps und Services, wo sie zur Verfügung stehen.

Die Apple-eigene Film- und Serien-Datenbank hat zu jedem Film Daten und Schauspieler-Biografien parat und zeigt an, in welcher der installierten Streaming-Apps er verfügbar ist. Die Apple-eigene Film- und Serien-Datenbank hat zu jedem Film Daten und Schauspieler-Biografien parat und zeigt an, in welcher der installierten Streaming-Apps er verfügbar ist.

Die Suchergebnisse hängen jedoch auch davon ab, welche Anbieter an die Apple-Film-Datenbank angeschlossen sind. In iTunes und Netflix funktioniert die Filmsuche tadellos, in der Youtube-App zum Beispiel nicht. Offenbar ist die Anbindung nicht ganz einfach und klappt nur mit Unterstützung der Apple-Entwickler, nach und nach sollen jedoch immer mehr Apps diese Funktionen bieten. Apropos Funktion: Zu jedem Film gibt es eine Übersicht mit Schauspielern, etc. Wenn man die Portraits der Mitwirkenden anklickt kommen weitere Informationen zu den Personen sowie eine Mini-Biografie. Apple TV verfügt also quasi über eine Light-Version der großen Filmdatenbank IMDB.

Apple TV: K(l)eine Gefahr für PS4 - Video-Kolumne: Markus Schwerdtel über Apples vermeintliche Konsolen-Konkurrenz 1:50 Apple TV: K(l)eine Gefahr für PS4 - Video-Kolumne: Markus Schwerdtel über Apples vermeintliche Konsolen-Konkurrenz

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