Gießen bei Hitze: Neue Technik im Garten hilft, dass eure Pflanzen überleben!

Die Hitzewelle rollt weiter und der Sommer dieses Jahr ist wahnsinnig trocken. Es hat zwar wieder geregnet, aber zu wenig. Mittlerweile gibt es jedoch Mittle und Wege, das Ganze besser zu gestalten.

Hitzwelle in Deutschland, Garten gießen verboten, Wassermangel - all das sind mit automatischer Bewässerung keine Probleme mehr. Hitzwelle in Deutschland, Garten gießen verboten, Wassermangel - all das sind mit automatischer Bewässerung keine Probleme mehr.

Die Hitze- und Trockenwelle rollt an, in vielen Städten wie München und Gemeinden darf man tagsüber nicht mehr gießen, den Rasen zu bewässern ist gar gänzlich verboten. Wer jedoch seinen Garten liebt, der muss Pflanzen bewässern, insbesondere, wenn man Gemüse anbaut.

Es gibt viele Gründe, sich mit automatischen Bewässerungen zu beschäftigen: Ihr spart dabei nicht nur Zeit und versorgt die Pflanzen perfekt mit Wasser, ihr spart dabei sogar noch eine Menge Wasser ein und könnt problemlos Verordnungen wie das Gießverbot von 9 - 19 Uhr umgehen.

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Smarte Bewässerung, Bewässerungscomputer, Automatisierung: So einfach geht's!

Meine Tomaten lassen gerade schon die Blätter hängen, mein Rasen erinnert eher an afrikanische Savanne und in München und anderenorts werden Gießverbote ausgesprochen. Unschön. Dabei muss man doch regelmäßig gießen!

Einmal morgens, einmal abends, bloß nicht in der Mittagshitze, aber bitte auch nicht vergessen. Wer dann noch in den Urlaub fährt, darf entweder Nachbarn einspannen oder hoffen, dass der Garten zwei Wochen lang überlebt.

Automatische Bewässerung löst viele Probleme auf einmal

Ein smarter Bewässerungscomputer lässt euch genau einstellen wann gegossen wird. Tipp: Besser morgens statt abends. Ein smarter Bewässerungscomputer lässt euch genau einstellen wann gegossen wird. Tipp: Besser morgens statt abends.

Genau hier kommen automatische Bewässerungssysteme ins Spiel. Die Idee ist im Grunde genommen recht simpel: Ihr schließt einen Bewässerungscomputer an den Wasserhahn an, legt Schläuche oder Tropfleitungen zu euren Pflanzen und lasst das System zu festgelegten Zeiten gießen. Ich persönlich finde dabei Tröpfchenbewässerung am sinnvollsten, weil das Wasser nicht großflächig versprüht wird, sondern direkt an der Pflanze landet.

Das Gardena Micro-Drip-System ist beispielsweise genau dafür gedacht und versorgt Topfpflanzen, Beete, Hecken, Gemüse oder Balkonpflanzen gezielt mit Wasser. Ihr spart also nicht nur viele Liter Wasser, sondern lauft auch nie Gefahr zu übergießen.

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Automatische Bewässerung selber bauen: So einfach geht's!

Die gute Nachricht zuerst: Der Aufbau ist weniger kompliziert, als er zuerst klingt. Ihr braucht im Grunde nur einen Wasseranschluss, eine Steuerung und ein Verteilersystem. Ein Feuchtigkeitssensor wäre noch ein Bonus. Hier wäre alles dazu:

Aufbau: So richtet ihr das System ein

Zuerst kommt der Bewässerungscomputer direkt an den Wasserhahn. Er entscheidet später, wann Wasser fließen darf. Dafür eignet sich etwa der Gardena smart Water Control, wenn ihr per App steuern wollt. Gardena bietet Bewässerungscomputer sowohl mit klassischer Zeitschaltuhr als auch mit App-Anbindung an; je nach System können auch mehrere Gartenbereiche gesteuert werden.

Danach führt ihr einen Schlauch oder ein Verlegerohr in den Bereich, der bewässert werden soll. Bei Gardena läuft das beispielsweise über das Micro-Drip-System. An dieses Hauptrohr setzt ihr dann Tropfer, kleine Verteilerstücke oder dünnere Schläuche, die direkt zu den einzelnen Pflanzen führen. Für Balkon und Terrasse gibt es fertige Sets, etwa für 15 Balkonpflanzen oder 30 Topfpflanzen.

Theroretisch könnt ihr das auch in Marke Eigenbau machen, indem ihr Gartenschläuche verlegt, die wiederum nur ganz kleine Löcher haben. Das ist allerdings deutlich aufwändiger und gibt deutlich weniger Kontrolle über die genaue Bewässerung. Außerdem ist das System von Gardena mit knapp über 20 Euro echt günstig.

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Bewässerungscomputer einstellen und Feuchtigkeitssensor: Eure Tomaten werden euch lieben!

Am Ende stellt ihr die Bewässerungszeiten ein. Eine alte Gartenregel sagt: lieber seltener gießen, dafür gründlicher. Mit einer Einschränkung natürlich: Kübelpflanzen brauchen bei Hitze meist häufiger Wasser als tief wurzelnde Pflanzen im Beet. Tomaten mögen regelmäßige Feuchtigkeit, aber keine nassen Blätter. Kräuter sind je nach Sorte deutlich genügsamer. Das System nimmt euch nicht die komplette Denkarbeit ab, aber es verhindert die gröbsten Fehler, die man im Sommer so begehen kann.

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Noch smarter wird das Ganze mit einem Bodenfeuchtesensor. Der misst, ob der Boden überhaupt Wasser braucht. Ist noch genug Feuchtigkeit vorhanden, kann der nächste Bewässerungszyklus übersprungen werden. Bei Gardena arbeitet dieser Sensor perfekt mit dem restlichen System zusammen, daher lohnt es sich durchaus, beim gleichen Hersteller zu bleiben.

Für die App-Variante gibt es da den Gardena smart Sensor, der Bodenfeuchte, Temperatur und Lichtstärke erfassen kann. Laut Gardena soll damit nur dann bewässert werden, wenn es notwendig ist.

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Noch ein paar Tipps zum Abschluss

Wer seinen Garten liebt, der weiß, wie viel Arbeit das sein kann - und wie sensibel so manch Lieblingsgewächs auf zu viel oder zu wenig Wasser reagiert. Daher noch ein paar persönliche Tipps meinerseits für euch:

  • Gießt lieber morgens als abends: In den frühen Morgenstunden verdunstet weniger Wasser, die Pflanzen starten besser in den heißen Tag und Schnecken werden nicht unnötig angelockt.
  • Setzt auf Tröpfchenbewässerung statt Rasensprenger: Tropfer bringen das Wasser direkt an die Wurzeln. Dadurch landet weniger Wasser auf Blättern, Wegen oder Terrasse. Das ist viel effizienter als die "Hau-Drauf-Methode" aka Rasensprenger.
  • Startet mit den wichtigsten Pflanzen: Tomaten, Hochbeete, Kübelpflanzen und junge Pflanzen profitieren am meisten. Den ganzen Garten müsst ihr nicht sofort automatisieren. Vor allem bei Rasen würde ich darauf verzichten, denn der kann Hitze (selbst, wenn er verbrannt aussieht) gut ab.
  • Nutzt einen Bodenfeuchtesensor: So gießt das System nicht stumpf nach Zeitplan, sondern nur dann, wenn die Erde wirklich trocken genug ist. Das spart Wasser und verhindert Staunässe.
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