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Seite 2: Besser Spielen mit 3D-Brille oder 3 TFTs? - Die GameStar-Redaktion macht den Test

Eyefinity-Erfahrungen

Bei AMDs Mehrschirmtechnik ATI Eyefinity waren sich alle Testen einig: Durchgehend wurde das weitere Blickfeld als echter Vorteil gegenüber 3D gewertet. Der eine oder andere konnte sich aber nicht an den Fischaugeneffekt auf den äußeren beiden Monitoren gewöhnen, der die perspektivische Verzerrung am Rande des Blickfelds liegender Objekte simulieren soll. Die Monitorrahmen waren allen Redakteuren ein Dorn im Auge - ob und wann rahmenlose Displays für Endkunden auf den Markt kommen, steht noch in den Sternen. Auch wurde der Vorteil gegenüber einem Beamer oder einem 50-Zoll-Fernseher trotz der höheren Auflösung von Eyefinity in Zweifel gezogen. Positiv wurde ferner die weitgehend unkomplizierte Konfiguration gelobt und die suboptimale Platzierung der Bedienelemente in einigen Spielen kritisiert.

ATI Radeon Eyefinity: So spielen Sie auf 3 TFTs 4:53 ATI Radeon Eyefinity: So spielen Sie auf 3 TFTs

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Fazit

Zum Schluss haben wir alle Redakteure gebeten, die drei Testsysteme mit einer Schulnote zu bewerten und ihre Kaufabsichten darzulegen. Mit einer Note von durchschnittlich 2- schnitt Eyefinity dabei am besten ab, auf den Plätzen folgen 3D Vision (3+) und Passiv-Pol (3-). Privat möchte aber keiner unserer Redakteure zuschlagen. Bei den 3D-Brillen vor allem wegen der Anstrengung der Augen und dem eingeschränkten Tragekomfort mit Headset und bei Eyefinity wegen des Platzbedarfs. Auch die hohen Preise schrecken die Tester ab. Unterm Strich halten sich derzeit nur 3D Vision und Eyefinity für geeignet, um tiefer in die Spielwelten abzutauchen. Eine dicke Brieftasche brauchen Sie aber allemal. Und Probespielen sollten Sie vor dem Kauf unbedingt.

Im Anschluss legen Christian Schmidt, Fabian Siegismund, Michael Graf & Co. die eigenen Erfahrungen noch einmal dar.

Christian Schmidt, Stellv. Chefredakteur

Egal ob 3D-Brillen oder erweitertes Sichtfeld - einen richtigen Atmosphäre-Schub bringt beides nur, wenn sich auf dem Bildschirm möglichst viel möglichst schnell auf einen zubewegt. Also in erster Linie in Rennspielen. Dort profitiert das Geschwindigkeitsgefühl deutlich, der Effekt ist klasse! Bei Shootern wird's schon zweifelhafter, in langsamen Rollenspielen bringt mir 3D kaum noch was. Klar, ich find's beeindruckend, wenn Blattwerk plastisch vor mir hängt oder sich hohes Gras in die Tiefe staffelt. Aber daran habe ich mich schnell sattgesehen. Der Stimmungsbonus wird für mich durch technische Unzulänglichkeiten aufgehoben: Die Pol-Lösung bringt nicht genügend räumlichen Effekt, die Nvidia-Brille ist zu dunkel. Und Eyefinity ist mir zu teuer. Ich warte auf die nächste Generation.

Fabian Siegismund, Redakteur

Bei den 3D-Brillen merke ich ab der ersten Sekunde, dass meine Augen hier mehr arbeiten müssen. Das möchte ich meinen armen Guckern nicht lange zumuten, die haben mit meinem normalen Spielkonsum schon genug zu kämpfen. Darüber hinaus empfinde ich passive 3D-System schon ab der ersten Sekunde als belastend, stellenweise sehe ich hier doppelt. Nvidias Technik funktioniert da schon viel besser, doch um belastungsfrei spielen zu können, muss ich die 3D-Tiefe so weit runterdrehen, dass ich sie mir auch sparen kann. Mein klarer Testsieger: der Dreifach-Monitor. Der bringt mir bei Multiplayer-Shootern klare Vorteile durch das große Sichtfeld und strengt meine Augen nicht mehr an als jeder normale Monitor. Wenn jetzt noch die äußeren Bildschirme ein unverzerrtes Bild liefern würden, wäre das System nahezu perfekt.

Michael Graf, Redakteur

Wenn dieser unscharfe 3D-Sumpf die Zukunft sein soll, lebe ich lieber in der Vergangenheit. Ernsthaft: Die Hersteller sollten ihre 3D-Technologie erstmal fertig entwickeln, statt sich von der Hype-Kielwelle des Schlumpfindianer-Films (Avatar) mitreißen zu lassen und übereilt halbgare Brillenware unters Volk zu schmeißen. Da spiele ich doch lieber auf drei TFTs, denn das bringt wenigstens handfeste Vorteile, weil sich mein Sichtfeld merklich vergrößert. Zu 3D kehre ich erst zurück, wenn's richtig funktioniert.

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