Knapp eineinhalb Wochen nach dem Release von Borderlands 4 sind die anhaltenden Performance-Probleme des Looter-Shooters noch immer das beherrschende Thema. Auf den Konsolen gibt es ähnliche Probleme, die sich allerdings recht einfach lösen lassen.
Borderlands 4: Performance nimmt auf den Konsolen stetig ab
Borderlands 4 bleibt weiter ein tragischer Fall. Der Shooter ist eigentlich eines der besten Koop-Spiele des Jahres und ein gelungenes Comeback der beliebten Sci-Fi-Reihe, aufgrund von technischen Problemen geht das aber größtenteils unter.
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Borderlands 4 - Test-Video zum neuen Loot-Shooter mit Open World
Selbst auf High-End-Rechnern erreicht der grafisch hübsche, aber auch nicht herausragende Titel nur vergleichsweise niedrige Framerates. Auf vielen Systemen ist ein flüssiges Spielen überhaupt nicht möglich.
Auf der PS5 und der Xbox Series X/S sieht es etwas besser aus, aber auch hier kommt es zu starken Performance-Schwankungen. Digital Foundry hat sich die Konsolenversionen im Technik-Check kürzlich genauer angesehen (via 3DJuegos).
Dabei stellen sie fest, dass der Shooter auf der PlayStation 5 an sich relativ flüssig mit 60 fps läuft. Diese Zahl nimmt aber stetig ab. Nach einer knappen Stunde sind teilweise nur noch weniger als 40 fps übrig. Dieser Einbruch ist auch unabhängig von den Umgebungen oder effektreichen Szenen, wie man vielleicht vermuten würde.
Es gibt allerdings einen Trick: Die Performance lässt sich aber recht einfach zurücksetzen. Wenn das Spiel verlassen und aus dem Hauptmenü neu gestartet wird, läuft es plötzlich wieder mit 60 fps. Ihr müsst also »nur« alle 45-60 Minuten kurz neu starten, um ein flüssiges Spielerlebnis zu bekommen.
Das Video haben wir euch hier eingebunden:
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Interessanterweise erinnert diese Problematik stark an den Konsolen-Release von The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered im April 2025. Die Neuauflage des Rollenspiels läuft auch in der Unreal Engine 5 und hatte mit einem ähnlichen Leistungsabfall zu kämpfen, der sich aber durch einen Neustart beheben ließ.
Ob die Problematik nun bei der Optimierung seitens der Entwickler oder direkt bei der Unreal Engine 5 liegt, lässt sich nur schwer sagen. Aus Sicht der Spieler wird die Situation aber immer ärgerlicher. Noch vor ein paar Jahren galt die UE5 als Heilsbringer, heute hoffen viele Fans, dass ihre Lieblingsspiele in anderen Engines entwickelt werden.
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