Gearbox-Chef Randy Pitchford versprach noch im Sommer, dass Spieler auf einen deutlichen Rabatt für Borderlands 4 eine sehr lange Zeit warten müssten. Nur rund einen Monat nach dem Release am 12. September 2025 sieht die Realität auf Steam allerdings anders aus: Der neue Loot-Shooter ist bereits jetzt mit einem ersten Preisnachlass auf Steam erhältlich.
»Wird sogar noch länger dauern«
Die ursprüngliche Diskussion entstand im Juni 2025, als der Vorgänger Borderlands 3 nach fünf Jahren mit einem massiven Rabatt von 95 Prozent während des Steam Summer Sales angeboten wurde.
Gearbox-CEO Randy Pitchford nahm dies zum Anlass, auf X (ehemals Twitter) zu erklären, dass man sich bei Borderlands 4 auf eine noch längere Wartezeit für ähnliche Angebote Pass einstellen müsse. Seine genauen Worte lauteten:
»Und um die Erwartungen zu stecken: es wird sogar noch länger dauern, bis so etwas im nächsten Zyklus mit Borderlands 4 passiert.«
Link zum Twitter-Inhalt
Diese Aussage erweckte bei vielen Spielern natürlich den Eindruck, dass der Preis des neuesten Teils für eine lange Zeit stabil bleiben würde. Entsprechend groß ist nun die Überraschung, dass Borderlands 4 nur wenige Wochen nach seiner Veröffentlichung auf Steam im Sale gelandet ist.
Aktuell sind alle drei PC-Versionen des Spiels um 20 Prozent günstiger zu haben. Für Konsolenspieler auf PlayStation 5 und Xbox Series X/S gibt es bisher keinen vergleichbaren Rabatt.
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Mögliche Gründe für den schnellen Sale
Über die Hintergründe der schnellen Preissenkung kann nur spekuliert werden: Ein Faktor könnte die durchwachsene Aufnahme des Spiels auf dem PC sein. Bekanntlich leidet der Shooter unter massiven technischen Problemen, insbesondere unter starkem Stottern und einer instabilen Performance, was zu »Größtenteils Negativen« Nutzer-Reviews auf Steam kurz nach dem Launch führte.
Ein Preisnachlass könnte ein Weg sein, um trotz der Kritik neue Spieler zu gewinnen und die Verkaufszahlen anzukurbeln. Sinkende Spielerzahlen auf Steam könnten ebenfalls eine Rolle bei der Entscheidung gespielt haben – von den über 300.000 gleichzeitigen Spielern zum Release sind, je nach Tageszeit, heute nur noch fünf bis zehn Prozent übrig.
Oder vielleicht muss man Pitchfords Aussage einfach nur anders lesen: Mit seiner Prognose könnte er sich explizit auf »solche Angebote« bezogen haben, also auf massive Preisstürze im Bereich von 95 Prozent, wie sie bei Borderlands 3 zu sehen waren.
Ein Rabatt von 20 Prozent fällt zwar nicht in diese Kategorie, ist für einen großen AAA-Namen aber dennoch ein starker Preisnachlass – insbesondere nur 34 Tage nach Release.
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