Auf den Stuhl setzen, VR-Headset aufsetzen und schon kann es losgehen. Der Stuhl Roto VR Explorer soll sich dabei drehen, sobald ich den Kopf bewege. Allerdings fängt der Spaß laut Shop des Herstellers erst ab knapp 1.000 Euro an.
Durch die automatische Drehung wollen die Entwickler von Roto dafür sorgen, dass die berühmt-berüchtigte Motion Sickness beim VR-Gaming wegfällt. Außerdem kann man sich so viel drehen, wie möglich, ohne sich an Tischkanten oder Wänden zu stoßen.
In der Theorie fand ich die Idee gar nicht mal schlecht, doch so richtig wollte es bei meinen Probeläufen auf der CES 2025 nicht klappen. Die Eingabe war sehr verzögert, wenn sie überhaupt funktioniert hat.
Bessere Erfahrungen haben dagegen die Kollegen von Heise.de gemacht, die ebenfalls auf der CES vor Ort sind. Bei ihnen funktionierte das Tracking gut und vor allem blieb laut Tester die sonst schnell anklopfende Übelkeit
aus.
Ganz klar eine interessante Idee, die ich nochmal in einem etwas ausführlicheren Rahmen ausprobieren müsste. So oder so finde ich die Anstrengungen, die VR-Erfahrung angenehmer und salonfähig zu machen, durchaus lobenswert.
Die wichtigsten Eckdaten zum Roto VR Explorer
- Ein zusätzlicher Headtracker am VR-Headset übermittelt per Bluetooth die Kopfposition an den Motor in der Drehbasis des Stuhls
- Das Standardmodell Roto VR Explorer ist 88,5 Zentimeter hoch, 30 Kilogramm schwer und kostet 982,95 Euro. Kostenloser Versand wird derzeit nur in die USA und nach Großbritannien angeboten.
- Der Stuhl soll sich in Zukunft mit verschiedenen Updates erweitern lassen, etwa durch eine höhere Lehne, Halterungen für Keyboard und Maus oder das Pro PC Magazine, das es erlaubt, USB-Geräte über den Stuhl an den PC anzuschließen.
Habt ihr eigene Erfahrungen mit dem VR-Gaming und falls ja, wie ist es euch bislang mit Blick auf Übelkeit nach einer gewissen Spielzeit ergangen? Könnt ihr euch vorstellen, dass der Roto VR Explorer dieses Problem zuverlässig lösen oder es zumindest abmildern kann? Schreibt es gerne in die Kommentare!
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