Inspiriert von einer Nintendo-Legende: Er verwandelt seine Sneaker in eine funktionierende Konsole, nur: »Wo packe ich da die Spiele rein?«

Ein Designer hat eine Retro-Konsole in einen Sneaker eingebaut und das Ergebnis ist richtig cool.

Dieser Sneaker ist tatsächlich auch eine Konsole. (Bild: Gustavo Bonzanini) Dieser Sneaker ist tatsächlich auch eine Konsole. (Bild: Gustavo Bonzanini)

Vor 35 Jahren wurde in Japan der Super Famicom, bei uns besser bekannt als Super Nintendo Entertainment System oder SNES, veröffentlicht. Zur Feier dieses Jubiläums hat ein Designer die Konsole jetzt in einen Retro-Sneaker eingebaut.

Retro-Sneaker wird zur Retro-Konsole

In der Vergangenheit gab es schon öfter Kollaborationen zwischen Videospielen und Mode-Marken. So veröffentlichte Adidas etwa exklusive Sneaker passend zu denen, die der Protagonist in Marvel's Spider-Man: Miles Morales trägt.


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Eine offizielle Kooperation zwischen Nike und Nintendo gab es in den 1990er-Jahren zwar nicht, der Designer Gustavo Bonzanini hat sich aber trotzdem überlegt, wie so eine Zusammenarbeit hätte aussehen können.

Das SNES ist in all seiner grauen Pracht eine echte Ikone der 90er, selbiges trifft auch auf den Air Max von Nike zu. Der Schuh wurde erstmals 1987 veröffentlicht, in den folgenden Jahren aber weiterentwickelt und ziemlich populär.

Zum 35. Jubiläum des SNES hat Bonzanini jetzt den »AIR SNES« kreiert. Dafür hat er einen echten Sneaker in eine funktionierende Retro-Konsole verwandelt. Da das echte SNES dafür doch ein bisschen zu groß ist, hat er stattdessen einen Raspberry Pi Zero W genutzt, weshalb auch keine echten Cartridges genutzt werden können.

Auf dem läuft eine spezielle SNES-Version von RetroPie. Zudem hat der Designer die Anschlüsse noch so angepasst, dass die Konsole klassich über Cinch mit einem Bildschirm verbunden werden kann. Die komplette Hardware inklusive Akku befindet sich in der Zunge des Schuhs.

Zu guter Letzt hat er auch noch einen Original-Controller mit Bluetooth ausgestattet, sodass das Gamepad kabellos genutzt werden kann. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

Auch wenn sich der Schuh vermutlich ziemlich gut verkaufen würde, gibt es derzeit keine Pläne, eine kommerzielle Version davon zu produzieren. Es ist einfach ein cooles Projekt des Designers, das langfristig vermutlich auch nicht sehr praktisch wäre.

Wichtig ist natürlich zu erwähnen, dass es sich bei den gezeigten Spielen möglicherweise um Raubkopien handelt, was natürlich nicht legal ist. Viele Retro-Handhelds oder Plattformen bieten große ROM-Sammlungen an, die Nutzung dieser erfolgt aber auf eigenes Risiko.

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