Das menschliche Verlangen, Grenzen zu überschreiten, bringt immer wieder erstaunliche neue Erkenntnisse und Erlebnisse mit sich. Der Mensch versucht sich selbst zu übertreffen und so entsteht eine Faszination für die größten, die schnellsten und die stärksten Dinge der Welt.
So muss es auch den deutschen Studierenden der Uni Stuttgart ergangen sein, die sich als GreenTeam bezeichnen, denn sie haben einen kleinen Flitzer gebaut, der es in 1,461 Sekunden von null auf hundert Kilometer pro Stunde schafft.
Als Vergleich: Ein Bugatti Chiron schafft es in ungefähr 2,5 Sekunden von 0 auf 100, ähnlich wie Wagen der Formel-1, die zwischen zwei und 2,5 Sekunden benötigen.
Schneller, besser, Elektroauto
Elektroautos sind allerdings dafür bekannt, deutlich schneller zu beschleunigen als Verbrenner und so kann auch ein kleines Team von Stuttgarter Studierenden die Beschleunigungsgeschwindigkeit solcher Automobil-Giganten übertreffen.
Aber auch große Hersteller von Elektroautos kommen mit ihren Serienmodellen nicht an solche Werte heran, wenn auch knapp. Tesla schafft es laut efahrer.de mit dem Model S Plaid innerhalb knapp drei Sekunden.
Den vorherigen Rekord haben Schweizer aufgestellt, die mit ihrem Elektroauto auf respektable 1,513 Sekunden kamen.
Auch Australien arbeitet daran, Elektroautos immer weiter zu verbessern. Wie man ein Elektroauto mit bedrucktem Plastik antreibt, erfahrt ihr hier:
Ein Blitz aus Karbon
Das Rekord-Auto namens E0711-12 wurde aus Karbon hergestellt, es wiegt weniger als 145 Kilogramm, sein elektrischer Antriebsstrang erzeugt 180 Kilowatt und es hat einen Allrad-Antrieb. Bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 1,461 Sekunden wirken sich 2,5g auf den Fahrer aus. Das entspricht 1.750 Pferdestärken pro Tonne.
Doch nicht nur die technische Leistung des GreenTeams ist beeindruckend, sondern auch die des Fahrers, der sich nach einem Unfall erneut in den Fahrersitz getraut hat. Beim ersten Versuch hatte er den Wagen in eine Wand aus Reifen gefahren. Anschließend mussten zeitintensive Reparaturen vorgenommen werden.
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Die Jugend bricht übrigens nicht nur Weltrekorde, sondern versucht auch die Welt zu retten. Wie ein 17-Jähriger bald die gesamte Automobilbranche verändert, erfahrt ihr hier:
Was sagt ihr zu den deutschen Rekordhaltern? Würdet ihr auch mal mit diesem Beschleunigungsmonster fahren? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
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