Sommerhitze: Eine ganz besondere Kaffeemaschine geht wegen der Hitzewelle gerade steil!

Ich liebe Kaffee, besonders Espresso, aber bei dieser Hitze ist ein Heißgetränk ein Graus. Auf Amazon geht gerade eine ganz besondere Kaffee-»Maschine« steil. Der Grund: Kaffeegenuss an Sommertagen!

Ich liebe Kaffee und habe eine sündhaftteure Kaffeemaschine daheim - aber im Sommer ein Heißgetränk? Uff. Ich liebe Kaffee und habe eine sündhaftteure Kaffeemaschine daheim - aber im Sommer ein Heißgetränk? Uff.

Ich liebe Kaffee. Wirklich. Ohne Kaffee starte ich morgens ungefähr so schnell in den Tag wie Anno dazumal Microsofts Windows Explorer. Aber bei der aktuellen Hitze sind Heißgetränke für mich einfach ein Graus. Der erste Schluck schmeckt zwar noch nach Lebensqualität, spätestens beim zweiten steht man aber in der Küche, schwitzt auf die Tasse und fragt sich, warum man sich freiwillig von innen weiter aufheizt.

Meine Frau und ich haben zwei Kinder unter zwei. Unser Alltag ist Stress pur. Ich brauche meinen Kaffee. Zum Glück gibt es da einen Ausweg, der geschmacklich phänomenal gut ist und keinen Schweißausbruch verursacht.

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Sommer 2026 in Deutschland: Heiß, trocken, schwül - und dann auch noch Kaffee?

Schon mal von Cold Brew gehört? Und nein, mit Cold Brew meine ich nicht einfach nur kalten Kaffee. Cold Brew ist eine ganz eigene Art von Kaffeezubereitung, die geschmacklich einige riesige Vorteile hat, bei der man gleichzeitig aber auch durch wenige Feinheiten ein unverhältnismäßig besseres Ergebnis erzielen kann.

Jetzt mal aber der Reihe nach.

Darum schmeckt Cold Brew so gut

Kalt gebrühter Kaffee - das ist irgendwie ein Widerspruch. Das Ergebnis ist jedoch super, wenn man es richtig macht. Kalt gebrühter Kaffee - das ist irgendwie ein Widerspruch. Das Ergebnis ist jedoch super, wenn man es richtig macht.

Der große Unterschied liegt in der Zubereitung. Klassischer Kaffee wird mit heißem Wasser gebrüht. Hitze löst sehr schnell viele Aromastoffe aus dem Kaffeepulver, aber eben auch Bitterstoffe und Säuren. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, kann aber je nach Bohne, Röstung und Zubereitung ziemlich kräftig, herb oder kratzig werden.

Ein echter Espresso aus der Siebträger kann ganz schnell schiefgehen.

Bei Cold Brew läuft alles langsamer. Das Kaffeepulver kommt mit kaltem oder zimmerwarmem Wasser in Kontakt und hat deutlich mehr Zeit, seine Aromen abzugeben. Dadurch entsteht ein Kaffee, der etwas sanfter und eher vollmundiger schmeckt. Die Specialty Coffee Association (ja, das gibt's!) beschreiibt Cold Brew als süßer und weniger sauer wahrgenommen; sensorische Tests zeigen zudem, dass kalt gebrühter Kaffee tendenziell einen etwas höheren pH-Wert aufweisen kann als heiß gebrühter Kaffee.

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Cold Brew Kaffee: So bereitet ihr ihn richtig zu

Es gibt grundsätzlich zwei Wege: Full Immersion und Cold Drip. Bei Full Immersion vermischt ihr grob gemahlenen Kaffee mit kaltem Wasser und lasst das Ganze viele Stunden ziehen. Danach wird gefiltert. Das ist simpel, günstig und funktioniert sogar mit einer French Press oder einem großen Glas.

Cold Drip ist etwas eleganter. Dabei tropft kaltes Wasser langsam durch das Kaffeepulver. Der Kaffee wird dadurch besonders klar, fein und aromatisch. Genau für diese Methode ist der Dripster Cold Brew Dripper gedacht.

Das Prinzip ist simpel:

  • Kaffee grob mahlen, damit das Wasser langsam und gleichmäßig durchlaufen kann.
  • Kaffeepulver in den Filter geben und möglichst gleichmäßig verteilen.
  • Kaltes Wasser oder Eiswasser einfüllen, je nachdem, wie frisch ihr das Ergebnis haben wollt.
  • Tropfgeschwindigkeit einstellen, damit das Wasser langsam durch den Kaffee läuft.
  • Warten, kühlen, genießen – am besten mit Eiswürfeln, Milch, Haferdrink oder als Cold Brew Tonic.

Amazon Bestseller: "Dripster" geht gerade richtig ab

Der Dripster ist zuletzt auf Amazon in den Verkaufscharts immer weiter nach oben geklettert und gehört zu den meistverkauften Cold-Brew-»Maschinen«.

Er ist ein kompakter Cold-Drip-Coffee-Maker für bis zu 600 ml beziehungsweise 45 Gramm gemahlenen Kaffee pro Durchgang. Dazu kommen ein Kaffeebehälter aus Pyrex-Glas, ein Edelstahl-Dauerfilter und ein Ventil, mit dem ihr die Tropfgeschwindigkeit einstellen könnt.

Gerade dieses Ventil ist wichtig. Damit bestimmt ihr, wie langsam das Wasser durch den Kaffee läuft. Tropft es zu schnell, wird der Kaffee eher dünn. Tropft es zu langsam, kann er zu intensiv werden. Nach ein paar Versuchen habt ihr aber ziemlich schnell raus, wie ihr euren Cold Brew am liebsten mögt. Ich finde jedenfalls sehr smart, dass man eben dieses wichtige Stellrad bei Cold Brew hier verwenden kann.

Wenn ihr also, wie ich, im Sommer nicht auf guten Kaffee verzichten wollt: Damit werdet ihr sicher glücklich.

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