Um Dune 3 drehen zu können, setzt Regisseur Villeneuve für den Film auf etwas, das heute kaum noch üblich ist: Mühevolle Handarbeit

Für den dritten Dune-Film wurde eine besondere IMAX-Linse per Hand angefertigt.

Für Dune 3 wurde eine besondere Linse angefertigt. (Bild: Warner Bros. und Linus Sandgren) Für Dune 3 wurde eine besondere Linse angefertigt. (Bild: Warner Bros. und Linus Sandgren)

Am 17. Dezember 2026 startet mit Dune: Part Three das Finale der Sci-Fi-Trilogie von Denis Villeneuve in den deutschen Kinos. Um den einzigartigen Look des Films zu kreieren, wurden sogar nach Hollywood-Maßstäben besondere Kosten und Mühen nicht gescheut.

Eine besondere Linse sorgt für den Wüstenplaneten-Stil

Die Verfilmungen der legendären Romane von Frank Herbert durch den kanadischen Filmregisseur und Drehbuchautor Denis Villeneuve gehören zu den größten Hollywood-Produktionen der letzten Jahre. Besonders visuell setzen die Dune-Filme Maßstäbe im Sci-Fi-Kino.

Kürzlich wurde auch der erste Teaser für den dritten und letzten Teil der Trilogie veröffentlicht:

Video starten 2:30 Dune: Part Three – Im ersten Teaser herrscht im Wüstenkönigreich Arrakis ein grausamer Krieg und Paul Atreides hat ihn offenbar begonnen

Was darin erneut auffällt, ist der einzigartige visuelle Stil, der den Wüstenplaneten so glaubwürdig erscheinen und uns Zuschauer in die futuristische Romanwelt eintauchen lässt. Wie der Hollywood Reporter berichtet, entstand dieser unter anderem durch eine neuartige Linse.

Diese besondere IMAX-Linse wurde vom Hersteller Atlas Lens speziell für Dune 3 im Auftrag von Denis Villeneuve und Linus Sandgren, dem Kameramann des Films, per Hand gefertigt. Sandgren wird folgendermaßen zitiert:

»Ich hatte eine Linse vorgestellt, die bestimmte optische Eigenschaften erzeugen könnte, insbesondere die Lichtreflexe, die für diesen Film einzigartig wären. Atlas hat sich dieser unglaublichen Herausforderung gestellt und diese IMAX-Objektive in bemerkenswert kurzer Zeit entworfen und von Hand gefertigt. Das Team arbeitete rund um die Uhr daran, unsere Vision zum Leben zu erwecken, und die Ergebnisse sind wirklich atemberaubend.

Auf Instagram hat der schwedische Kameramann, der unter anderem für seine Arbeit in La La Land einen Oscar gewonnen hat, die Linse genauer vorgestellt:

Um die Linse herstellen zu können, musste Atlas Lens laut dem Mitgründer und Chefdesigner Forrest Schultz die eigenen Fertigungskapazitäten erweitern sowie neue Konstruktionstechniken und Beschichtungsverfahren entwickeln.

Villeneuve verrät, dass diese Linse die Möglichkeit gegeben hat, die »Essenz von Arrakis« auf eine Art und Weise einzufangen, die für diesen speziellen Film einzigartig sein soll.

Bis zum Release von Dune: Part Three dauert es noch ein paar Monate. Aktuell läuft mit Project Hail Mary aber ein weiterer Sci-Fi-Hit im Kino. In der Filmkritik lest ihr, was die neue Romanverfilmung so spannend macht.

Auch bei den beiden Vorgängern kamen übrigens besondere Linsen zum Einsatz. Im ersten Dune nutzte Kameramann Greig Fraser eine Kombination aus sphärischen und anamorphen Linsen. Im zweiten Teil kamen dann neben sphärischen Objektiven auch solche aus den 1980er-Jahren zum Einsatz.

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