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Filmkritik zu Project Hail Mary: Ein echtes Sci-Fi-Highlight mit großartigem Humor und atemberaubenden Weltraumbildern

Der Astronaut ist die nächste Bestseller-Verfilmung von Autor Andy Weir. Franzi ist vom neuen Sci-Fi-Abenteuer so begeistert, dass sie am liebsten nach der Kinovorstellung »Zugabe« gerufen hätte.

Ryan Gosling macht in Project Hail Mary eine gute Figur. Bildquelle: Amazon MGM Studios Ryan Gosling macht in Project Hail Mary eine gute Figur. Bildquelle: Amazon MGM Studios

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Ein Besuch im Planetarium mit Ryan Gosling? Das wär‘s! Moment mal, in abgewandelter Form ist das ab dem 19. März 2026 sogar möglich. 

Natürlich ist der Sci-Fi-Film Project Hail Mary viel komplexer als ein »simpler« Kurzausflug ins Weltall. Trotz all der wissenschaftlichen Fachbegriffe habe ich im Kino allerdings so viel gelacht wie schon lange nicht mehr.

Ja, Der Astronaut (deutscher Titel) ist mein erstes großes Film-Highlight 2026. Ich hätte ihn mir am liebsten gleich noch einmal angeschaut – und das passiert mir wirklich selten. 

Franziska Hammerschmidt
Franziska Hammerschmidt

Bis jetzt hielt das Kinojahr 2026 für Franzi noch keine wirklichen Knaller bereit. Denn bis Supergirl, The Odyssey, Avengers: Doomsday und Dune 3 erscheinen, vergeht noch einiges an Zeit. Der Astronaut wendet jetzt jedoch das Blatt und schießt bei Franzi direkt auf Platz 1 der besten Filme dieses Jahres. Ob das auch so bleibt, wird sich noch zeigen!

Worum geht’s in Der Astronaut – Project Hail Mary?

Ryland Grace (Ryan Gosling) wacht als einziger Überlebender auf einem Raumschiff auf und hat absolut keinen Plan, wie er dort gelandet ist oder wer er selbst überhaupt sein soll. Grace findet jedoch schnell heraus, dass er als Last-Minute-Joker der Menschheit einen Weg finden muss, die Sonne vor einem mysteriösen Energie-Parasiten zu retten.

Während er im Alleingang wissenschaftliche Rätsel knackt, bekommt der Astronaut völlig unerwartet Hilfe von einem außerirdischen, steinigen Besucher. Der hat ein ganz ähnliches Problem und fortan versucht das Duo gemeinsam ihre jeweiligen Heimatwelten vor dem Untergang zu bewahren.

Video starten 2:43 Project Hail Mary: Im neuen Trailer vom Super Bowl 2026 liegt das Schicksal der Welt auf den Schultern von Ryan Gosling

Der Astronaut ist der dritte Roman von Bestseller-Autor Andy Weir und hat sich weltweit über 10 Millionen Mal verkauft. Im Jahre 2015 wurde bereits Weirs Debütroman Der Marsianer mit Matt Damon in der Hauptrolle von Ridley Scott verfilmt, der gerne mal als einer der besten Sci-Fi-Filme der letzten Jahre bezeichnet wird.

Eine der schönsten Freundschaften der modernen Sci-Fi-Geschichte

Seit Project Hail Mary sehe ich Steine mit anderen Augen. Rylands außerirdischer Kumpel Rocky (Stimme und Puppenspieler: James Ortiz) ist frech, witzig und überaus intelligent. Sein Name fällt zwar nicht gerade in die Kategorie »einfallsreich«, aber dafür kann das süße Steinmännchen ja nichts. 

Wie ein lebendiger Haufen Steine so charismatisch sein kann? Rocky wurde bei den Dreharbeiten nicht einfach nur in Form eines physischen Platzhalters dargestellt, sondern er ist eine richtige Puppe aus Fiberglas, die sich (eingeschränkt) bewegen kann und mit viel Liebe zum Detail angefertigt wurde. 

Und das merkt man auch. Das kleine Alien wirkt so lebendig und energisch, dass es sogar in einigen kleinen Momenten die gewohnt charismatische Performance von Ryan Gosling in den Schatten stellt.

Das Herz des Films ist und bleibt die Freundschaft zwischen Ryland und Rocky. Doch wie das eben so ist, wenn man einen Außerirdischen trifft, müssen die beiden erst einige Hürden überwinden – wie zum Beispiel die Sprachbarriere.

Also wie im beliebten Sci-Fi-Film Arrival von Dune-Regisseur Denis Villeneuve, der sich mit diesem Thema über seine komplette Laufzeit von 117 Minuten hinweg beschäftigt. Ganz so lange hält sich Project Hail Mary damit aber nicht auf …

Wie man sieht haben Rocky und Ryland echt viel Spaß zusammen. Bildquelle: Amazon MGM Studios Wie man sieht haben Rocky und Ryland echt viel Spaß zusammen. Bildquelle: Amazon MGM Studios

Um das Sprachproblem zu lösen, braucht Rocky zum Beispiel eine Stimme, denn er kommuniziert ausschließlich über musikalische Töne. Hmm, aber wonach klingt Rocky wohl, wenn er reden könnte? Ryland probiert einige Hörproben an seinem Computer aus – von tiefen bis … stöhnenden Stimmen ist alles dabei. Mehr verrate ich an dieser Stelle mal nicht.

Ihr merkt: Aus diesem Prozess des gegenseitigen Verstehens ergeben sich reihenweise kuriose Situationen. Denn wenig überraschend ist es gar nicht so leicht, einer anderen Spezies seinen eigenen Planeten zu erklären. Ganz so, als würde man versuchen, jemand anderem sein kompliziertes Lieblings-Universum mit 40 Serien und 15 Filmen schmackhaft zu machen. 

(Nach acht Jahren habe ich es endlich geschafft, meiner besten Freundin das MCU schmackhaft zu machen hehe.)

Trotz der vielen Hindernisse geben Ryland und Rocky nicht auf, hören einander zu und finden Wege aufeinander zuzugehen. Gerade in der heutigen Zeit, in der ich tagtäglich mit so viel Negativität konfrontiert werde, ist die emotionale Geschichte einer Freundschaft über Zeit und Raum hinweg Balsam für meine Seele. Von Ryland und Rocky kann die Welt noch einiges lernen!

Eine Weltraum-Kulisse zum Staunen

Wenn der Humor mal pausiert, ist Der Astronaut einfach nur zum Staunen. Die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller leisten ganze Arbeit, die galaktischen Weltraum-Bilder so realitätsnah wie möglich auf die Leinwand zu bringen. 

Rylands Reiseziel Tau Ceti sieht einfach unfassbar schön aus. Grüne, wabernde Lichter mit orangen Elementen und dazwischen ganz viele Punkte, die kleine Mikroorganismen darstellen sollen. Könnt ihr euch nicht vorstellen? Dann schaut es auch hier einfach selbst an:

Wunderschön, oder? Bildquelle: Amazon MGM Studios Wunderschön, oder? Bildquelle: Amazon MGM Studios

Demnach ist es nicht übertrieben, die visuellen Eindrücke von Project Hail Mary als die realistischsten und schönsten seit Interstellar von Christopher Nolan zu bezeichnen. Allein deshalb würde ich euch raten: Schaut euch den Film im Kino an!

Die Bilder kommen auf der riesigen Leinwand so gut zur Geltung, dass ich wirklich das Gefühl hatte, ich bin gerade selbst auf einer Raumfahrtmission. Ganz zu schweigen von Rockys außerirdischem Raumschiff, das mich mit seinen Details und der Kristallstruktur an die Festung der Einsamkeit aus Superman erinnert.

Physik ist gar nicht so kompliziert!

Die physikalischen Aspekte rund um das Flugobjekt, seinen Antrieb und die Reise von Ryland wirken auf Laien wie mich zwar sehr komplex, werden aber verständlich genug erklärt, um den Film in vollen Zügen zu genießen.

Das sind ja ... wenig Knöpfe ... Bildquelle: Amazon MGM Studios Das sind ja ... wenig Knöpfe ... Bildquelle: Amazon MGM Studios

Man merkt dabei deutlich, dass Drehbuchautor Drew Goddard die Hard-Science-Fakten aus der Buchvorlage vereinfacht darstellt, ohne dabei die Kernaussagen zu verfälschen. Ein sehr komplexer und anspruchsvoller Roman wird so zu einem unterhaltsamen Spielfilm, ohne seine Hard Science Fiction komplett über Bord zu werfen.

Ihr braucht euch also nicht vor einem Kinobesuch scheuen: Ich war in Physik eine absolute Niete und habe trotzdem nahezu alles verstanden – plus, ich habe sogar auch noch etwas gelernt!

Demnach bleibt mir am Ende dieser Kritik nur eines zu sagen: Geht. Ins. Kino! Es lohnt sich! Packt am besten noch eure Eltern, Partnerinnen und Partner oder besten Freundinnen und Freunde – oder sogar eure Kinder – ein und lasst euch auf eine spaßige, aber auch emotionale Reise ein. Denn die werdet ihr mit Project Hail Mary ganz bestimmt haben!

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