DX12, Vulkan und Raytracing - Cryengine 5 soll Multi-Core-CPUs besser auslasten

Crytek erweitert die Cryengine ab Version 5.7 um DirectX 12 und Vulkan - die Performance von Mehrkern-Prozessoren soll damit verbessert werden

von Alexander Köpf,
10.05.2019 19:30 Uhr

Die Cryengine 5.7 soll DirectX 12, Vulkan und Raytracing voll unterstützen Die Cryengine 5.7 soll DirectX 12, Vulkan und Raytracing voll unterstützen

Cryteks jüngst aktualisierte Roadmap verspricht vollen Support von DirectX 12, Vulkan und Raytracing für die Cryengine 5.7, die im Frühjahr 2020 erscheinen soll. Spannend dabei ist der Vergleich der Auslastung einer Achtkern-CPU zwischen DirectX 11 und DirectX 12.

Zuvor wird für Sommer 2019 aber noch die Cryengine 5.6 erwartet, die neben Verbesserungen an Grafik-Effekten und Rendering vor allem an der CPU-Optimierung schraubt, was ebenfalls Prozessoren mit hoher Kernzahl besser auslasten soll.

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Unter DirectX 11 sind dem allerdings deutliche Grenzen gesetzt. Daher soll erst die vollständige Implementierung von DirectX 12 in die Cryengine 5.7 wirklich große Fortschritte bringen.

Unter DirectX 11 wird die Last auf die Kerne sehr ungleich verteilt - laut einer AMD-Folie schultert unter DX11 stets ein Kern die meiste Arbeit.Unter DirectX 11 wird die Last auf die Kerne sehr ungleich verteilt - laut einer AMD-Folie schultert unter DX11 stets ein Kern die meiste Arbeit.

Im Vergleich zu DirectX 11 sollen DirectX 12 und Vulkan mit der Cryengine 5.7 bedeutend mehr aus Multi-Core-Prozessoren holen können.

DirectX 12 kann im Vergleich zu DirectX 11 die anfallenden Aufgaben deutlich besser auf mehrere Kerne verteilen - in anderen Engines brachte DX12 in den bislang erschienenen Titel häufig aber keine spürbaren Vorteile.DirectX 12 kann im Vergleich zu DirectX 11 die anfallenden Aufgaben deutlich besser auf mehrere Kerne verteilen - in anderen Engines brachte DX12 in den bislang erschienenen Titel häufig aber keine spürbaren Vorteile.

Die wichtigsten Neuerungen der Cryengine 5.7:

  • Support für Oculus Quest
  • Verbesserte VR-Unterstützung
  • DirectX 12- und Vulkan-Support
  • Raytracing-Implementierung

Dazu beherrschen sowohl DirectX 12 als auch Vulkan asynchrones Computing. Eine Technik, die es AMDs GCN(Graphis Core Next)-Architektur erlaubt, auf mehreren GPUs simultan unterschiedliche Operationen durchzuführen.

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Raytracing wird ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Cryengine 5.7 sein. Für die auf der GDC vorgestellte Neon Noir-Techdemo (unten im Video) verwendete Crytek noch eine Radeon RX Vega 56, um zu zeigen, dass es keiner Hardware-Beschleunigung bedarf, um Raytracing mit Hilfe der Cryengine in Spielen zu verwenden.

Inwiefern Hardware-beschleunigtes Raytracing wie bei Nvidias RTX-Karten oder der kommenden Navi-Generation von AMD von der Cryengine in Zukunft unterstützt wird, ist bislang nicht bekannt.


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