E-Mail - Frau wegen Schreibweise entlassen

Wer Kollegen durch seine Schreibweise in E-Mails reizt, kann unter Umständen seinen Arbeitsplatz verlieren - zumindest in Neuseeland. Doch die Betroffene bekam nun wegen ihrer Entlassung Schadensersatz zugesprochen.

von Georg Wieselsberger,
01.09.2009 11:29 Uhr

In Neuseeland wurde eine Angestellte nach zwei Jahren Beschäftigung bei einer Krankenversicherung entlassen, da sie unter den Kollegen für »Disharmonie« gesorgt habe – durch ihre E-Mails. Sie hätte darin zu viel Großbuchstaben, Fettschrift und rote Schriftfarbe benutzt. Die Angestellte legte Rechtsmittel ein und bekam nun 17.000 Dollar zugesprochen und will weiteren Schadensersatz einklagen.

Der Arbeitgeber konnte genau eine E-Mail vorlegen, bei der eine wichtige Frist in Rot und ein Hinweis in Großbuchstaben geschrieben waren. Außerdem gab es beim Arbeitgeber keinerlei Vorschriften über das Aussehen von E-Mails.

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