Wer kennt diese häusliche Miesere nicht: Ihr mümmelt nach Feierabend auf der Couch, schmeißt einen Streaming-Dienstleister eurer Wahl an. Doch sobald ihr auf der Fernbedienung drückt, merkt ihr: Der Bildschirm bleibt schwarz, weil die Batterien in eurer Fernbedienung aufgebraucht sind.
Also geht's auf zur heimischen Batterie-Schublade. Hier liegen sie alle verstreut, die typischen Batterien in den Größen AAA und AA. Doch welche Batterien sind voll und welche sind leer? Wer in seiner Batterie-Schublade keine Ordnung hält, ist schnell aufgeschmissen – und der Netflix-Abend verzögert sich unter Umständen ungebührlichst.
Wie man üblicherweise Batterien (lieber nicht) testet
Was viele Menschen jetzt unternehmen, davon können wir nur abraten: Zunge ausfahren und am Pluspol der Batterie lecken.
Der Gedankengang hinter der Batterieverkostung: »Merke ich ein Kribbeln in der Zunge, ist die Batterie scheinbar noch geladen.« Das ist im Zweifelsfall nicht nur unhygienisch, sondern ist vor allem Menschen mit Herzproblemen abzuraten.
Und dabei gibt’s eine Herangehensweise, die deutlich appetitlicher und überhaupt nicht gesundheitsschädigend ist (Merkur und t-online haben über SIHK Akademie berichtet).
So testet ihr eure Batterien
Ihr benötigt: eine harte Oberfläche. Für meinen Kurztest haben ich die Platte meines Schreibtischs bemüht. Bevor ich mich zu sprungbegabten Batterien auf hartem Untergrund auslasse, folgt nachstehend der Batterietest in Stichpunkten. Nachmachen empfohlen!
- Schritt 1: Lasst die Batterie aus einer Höhe von 10 bis 20 Zentimeter senkrecht auf einen festen Untergrund fallen (in meinem Fall: die Tischplatte).
- Schritt 2: Am Aufprallverhalten nun erkennt ihr den Füllstand: Eine leere Batterie hüpft einige wenige Zentimeter hoch – eine volle Batterie demgegenüber kippt schlicht um.
Zusatz-Tipp: Es ist hilfreich, wenn ihr baugleiche Batterien griffbereit habt. Idealerweise habt ihr somit eine definitiv volle Batterie am Start, könnt anhand dieser das Sprungverhalten der anderen, baugleichen Batterien vergleichen.
Wieso springen Batterien?
Doch wieso sind leere Batterien hüpffreudig, während volle Batterien unspektakulär umkippen? Dazu schreibt die SIHK Akademie in allgemein verständlichen Worten:
»Der Grund ist der Aufbau einer Batterie. Im Innern der Batterien befindet sich eine Masse, die im geladenen Zustand gelartig ist. Beim Aufprall der Batterie auf den Boden absorbiert dieses Gel die Energie und sorgt dafür, dass die Batterie liegen bleibt. Bei einer leeren Batterie hingegen wird die Zinkmasse fest. Je leerer die Batterie, desto fester die Masse – und desto höher springt sie.«
Batterien immer sachgerecht entsorgen: Im Falle leerer Batterien nicht vergessen: Batterien sind kein Hausmüll, sondern gehören in den Sondermüll. Wie dann sachgemäß loswerden? Viele Supermärkte und vor allem Drogeriemärkte stellen Sammelboxen speziell für leere Batterien bereit.
»Steckt noch Saft in dieser Batterie?« Wie beantwortet ihr diese Frage für euch? Habt ihr hierzu immer ein Messgerät an der Frau oder am Mann? Funktioniert die Methode »Fallenlassen« auch bei euch, oder lasst ihr die Finger von solchen Lifehacks? Schreibt uns dazu gerne in die Kommentare.

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