Lebensmittelverschwendung mag ich gar nicht, dennoch kommt es auch bei uns mal vor, dass wir etwas (ehemals) essbares wegwerfen müssen. Früher landete das im Biomüll und fertig. Heute zwickt mich das schlechte gewissen etwas weniger, denn dank eines neuen Küchengeräts aus Deutschland ist Bio jetzt kein Abfall für mich.
Seit knapp acht Monaten habe ich das kleine Küchewunder daheim. In meinem Langzeitfazit lest ihr, was ich dabei gelernt habe und ob sich so ein Gerät auch für euch lohnt.
Hier geht's direkt zum neuen Küchenwunder aus Deutschland!Biomüll selbst verwerten: Unser Abfall hat jetzt ein zweites Leben!
Vermutlich kennt fast jeder den ikonischen RTL-Satz: "Bio is' für mich Abfall!". Für unseren Haushalt gilt seit acht Monaten genau das nicht mehr. Bioabfälle kommen nicht mehr in den Müll, sondern in unseren elektrischen Komposter.
Ich bin ja eigentlich immer jemand, der bei neuen Küchengeräten erstmal kritisch ist - steht schließlich wieder was herum -, in diesem Fall bin ich jedoch zum Fan geworden. Allein schon, weil wir seither kein Fruchtfliegen-Problem mehr haben. Yay!
Die braune Tonne bleibt leer, aber unseren Pflanzen geht's besser als je zuvor!
Der elektrische Komposter von SÖKO, einem deutschen Start-Up, steht bei uns seit nunmehr knapp acht Monaten. Das Prinzip dahinter ist einfach wie genial: Essensreste und pflanzlich abbaubare Stoffe werden in dem hochwertigen und antihaftbeschichteten Metalltopf gesammelt und sobald er voll ist, stecke ich ihn wieder in das Gerät und drücke einzig den Startknopf.
Dort wird der Bioabfall stark getrocknet und zerkleinert. Am Ende bleibt nur ein trockenes Granulat über, das man als Pflanzendünger verwenden kann. Dazu weiter unten noch ein bisschen mehr. Ich habe da noch ein paar Tipps für euch!
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Gerade jetzt in diesem Augenblick, da ich das hier schreibe, läuft zwei Zimmer weiter unser Komposter von SÖKO. Ich hab's mal eben nachgemessen: Mit 31,7 x 31,8 x 25,5 Zentimetern ist er nicht gigantisch. Bei uns steht er mittlerweile in der Speisekammer, da ich gern eine freie Küchentheke habe. Er nimmt aber deutlich weniger Platz ein als beispielsweise eine Kaffeemaschine.
Handhabung und Anwendung könnten einfacher nicht sein. Der herausnehmbare Topf ist aus Metall. Wir schmeißen alles biomäßige rein, das rein darf (dazu gleich mehr) und wenn er voll ist, setzen wir ihn in das Gerät ein. Deckel zu, Knopf drücken, fertig. Getrocknet wird über Temperatur, Gerüche werden über ein Aktivkohlefiltersystem abgefangen.
Was darf alles rein? Nahezu alles, was nicht offensichtlich nicht rein sollte!
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Bio wird zu Pflanzendünger: Der elektrische Komposter von SÖKO!
Von Zitronenschalen über alte Nudeln oder trockene Brotendstücke: Wir hauen fast alles in den SÖKO. Bisher hat er wirklich alles verarbeitet bekommen. Ein paar Ausnahmen gibt es aber:
Das darf in einen elektrischen Komposter
- Essensreste
- Kaffeesatz
- Eierschalen
- Teebeutel (ohne Schnur!)
- Kleinere Mengen Fleisch
- Etwas Milchprodukte
- Kleinere Pflanzen- oder Gartenabfälle
- Gemüse- und Obstreste (Bananenschalen, das Innere von Paprika, etc.)
Halt, Stop! Das darf nicht rein:
- flüssiges Öl (kleinere Reste machen da nichts aus, hab' ich ausprobiert)
- Saft, Milch, größere Mengen Joghurt oder Brei (zu viel Flüssigkeit hindert die Trocknung)
- Größere Knochen
- Äste / Zweige
- Große Kerne (Avocado)
- Glas, Plastik, Glas ...
Also letztlich: Das ist alles kein Hexenwerk. Die Dinge, die da nicht rein dürfen, sind selbsterklärend. Die Dinge dafür, die ihr dort reinschmeißt werden, zumindest meiner Erfahrung nach, tadellos verarbeitet.
Schnapp dir hier das deutsche Küchenwunder bei Amazon!Bioabfall wird zu Pflanzendünger: Ein paar wichtige Tipps dazu
Es ist immer wieder erstaunlich: Man schmeißt den ganzen Topf voller Biomüll ins Gerät, ein paar Stunden später bleibt nur eine paar Zentimeter hohe Schicht Granulat übrig. Am Anfang bin ich da etwas ungestüm an die Sache herangegangen und habe alles sehr intensiv auf unsere Zimmerpflanzen verteilt. So sollte man das nicht machen - davon rät übrigens auch der Herstelller ab.
So klappt's am besten mit dem Düngen
Die wichtigste Info direkt: Das Granulat unterscheidet sich mikrobiologisch massiv von Kompost und ist damit nicht gleichzusetzen. Kompostierung ist ein langwieriger, biologischer Prozess. Das Granulat hat diesen noch nicht durchlaufen. Daher meine drei Tipps für euch:
- Dosiert einsetzen
Nehmt bei Zimmerpflanzen am besten nur eine Messerspitze. Wenn ihr es auf den Rasen oder in Beete streut, dann keine dicke Schicht, sondern eher "pulverartig" und gut verteilt. - Gut mischen
Das gilt insbesondere in Beeten und bei Zimmerpflanzen: Wenn das Granulat auf einem Haufen liegt und feucht wird, kann es noch schimmeln. Mischt es daher gut in Erde unter. So verteilt ist es am schnenllsten biologisch abgebaut und bereit, die Nährstoffe an die Umgebung zu verteilen. - Beste Lösung
Am besten hilft es euren Pflanzen, wenn ihr den Kompostierungsprozess ein wenig geschehen lasst. Ich mische dazu das Granulat in einen Sack Erde ein und lasse es einige Zeit lang einfach sein. Damit finden schon mal die ersten Prozesse statt, ohne dass sich irgendwo Schimmel bilden kann. Gelegentlich mal umrühren - passt.
Ich kann aus meinen acht Monaten Erfahrung sagen: Unseren Pflanzen geht es so gut wie noch nie!
Hier geht's zum SÖKO Komposter bei Amazon!Mein Langzeit-Fazti zum elektrischen Komposter von SÖKO
Ich muss ja schon sagen, dass mich das Prinzip eines elektrischen Komposters direkt interessiert hat, seit ich davon gehört habe. Dass ich nach acht Monaten immer noch so unbegrenzt begeistert bin von so einem Küchengerät, ist schon eine kleine Bestätigung. Aber auch abseits meiner Gefühle bin ich auch auf sachlicher Ebene komplett überzeugt.
Wir haben keine Fruchtfliegen mehr, Essensreste sind nicht mehr einfach nur Müll, die Bedienung ist ein Kinderspiel und das Gerät von SÖKO arbeitet wirklich absolut zuverlässig. Ich habe echt schon ein paar Sachen reingeschmissen, die ich da vielleicht nicht hätte reintun sollen und trotzdem war das Ergebnis immer feines Granulat.
Wichtig ist dabei nur, dass ihr richtig mit dem Granunlat umgeht. Wenn ihr das vorsichtig dosiert und untermischt, dann ist so ein elektrkischer Komposter echt eine Bereicherung für quasi jeden Haushalt. Vor allem aber bekommt ihr hier ein qualitativ hochwertiges Gerät, das sich keinerlei Fehler erlaubt. Von mir gibt's daher ein: Sehr gut!
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