Das größte Problem von ChatGPT soll jetzt gelöst werden und ich kann es kaum abwarten

Bald werdet ihr sogar wissen, was welches Modell kann - hoffentlich.

Endlich kommt ein wenig Licht ins Dunkel. Jetzt muss es nur noch gut umgesetzt werden. (Bild: Adobe Stock - Diego) Endlich kommt ein wenig Licht ins Dunkel. Jetzt muss es nur noch gut umgesetzt werden. (Bild: Adobe Stock - Diego)

Fast wäre mir ein Freudenschrei entfleucht, als ich den gestrigen Post von Sam Altman, dem CEO von OpenAI, gesehen habe. 

Er hat auf X mitgeteilt, dass sich bald einiges bei ChatGPT ändern wird. Hauptsächlich soll es dabei um den Überblick von diversen Modellen und Funktionen gehen.

Ich als GameStar-Tech-KI-Futzi bin hocherfreut, doch das bringt auch euch nur Vorteile.

ChatGPTs größtes Problem: Überblick 

Ich schreibe beruflich Artikel zum Thema KI, vor allem LLMs wie ChatGPT. Doch selbst für jemanden wie mich ist es schwierig, den Überblick über diverse GPT-Modelle und ihre Funktionen zu behalten. Von anderen Anbietern wie DeepSeek ganz zu schweigen.

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Welches Modell bietet in welchem Bereich genau welchen Vorteil? Wie wechsele ich auf welches Modell? Und wo ist die Funktion hin, die es gestern noch gab? Alles Fragen, deren fehlende Antworten im Alltag durchaus für Frustration sorgen.

Denn um Antworten darauf zu finden, wenn es denn welche gibt, bedarf es oftmals viel Geduld oder rigorosem Testen. Diese Arbeit sollte eigentlich OpenAI für uns übernehmen, vor allem wenn man für manche Funktionen und Modelle 200 Euro im Monat verlangt.

Glücklicherweise möchte Sam Altman mehr Ordnung in die verzwickten Umstände von ChatGPT bringen.

ChatGPT: Das soll sich ändern

In seinem Post auf X zeigt sich Altman verständnisvoll gegenüber Kritik und betont, dass er und sein Team selbst nicht zufrieden mit der Situation sind. Das geht anscheinend so weit, dass er folgendes schreibt:

Wir hassen den Modellpicker genauso sehr wie ihr und möchten zur magischen, vereinheitlichten Intelligenz zurückkehren.

Hier seht ihr die Ankündigungen in der Übersicht:

  • OpenAI will die Produktpalette vereinfachen und die Nutzung intuitiver machen.
  • GPT-4.5 (Codename: Orion) wird als letztes Modell ohne „Chain-of-Thought“-Optimierung erscheinen. Danach werden o-Serie und GPT-Serie in einem einheitlichen System verschmolzen.
  • GPT-5 wird als Hauptmodell in ChatGPT und der API integriert, einschließlich o3-Technologie.
  • Kostenlos: Unbegrenzter Zugang zu GPT-5 (mit Missbrauchsbegrenzung).
  • Plus-Abo: Zugang zu einer leistungsfähigeren Version von GPT-5.
  • Pro-Abo: Noch höhere Intelligenz mit weiteren Features

Ob sich Features wie Canvas damit aus dem kostenlosen Modell verabschieden, geht nicht ganz aus dem Post hervor. Er spricht zwar von diesen Modellen, ob er damit nur die letzten beiden meint, die er erwähnt hat oder ob er auch die kostenfreie Variante meint, bleibt abzuwarten.

Video starten 40:10 ChatGPT am Ende? Das kann DeepSeek wirklich

Ich gehe allerdings davon aus, dass Funktionen wie Canvas (Texteditor) oder Search (Websuche) nicht verschwinden. Das wäre ein großer Rückschritt für eine Firma, die sich mal als Non-Profit bezeichnet hat - auch wenn sie dieses Label nicht umsonst abgelegt haben.

Und wenn es doch so weit kommt, dann findet ihr auf GameStar Tech sicher bald einen gepfefferten Artikel von mir. Aber wir bleiben natürlich positiv und gehen nur von Änderungen aus, die wenigsten relativ fair bleiben. 

Bis dahin freue ich mich allerdings auf die Umsetzung der Änderungen. Wann diese erscheinen sollen, hat uns Sam Altman übrigens nicht verraten.

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