Erste Regel des Fight Clubs: Verändere niemals den Fight Club. Neue 4K-Version kommt mit kuriosen Änderungen

In der 4K Ultra HD-Version von Fight Club aus dem Jahr 1999 hat David Fincher gleich mehrere Veränderungen am Film vorgenommen.

Bereits in wenigen Wochen soll die 4K Version des Films Fight Club in Deutschland herauskommen. (Bildquelle: 20th Century Studios) Bereits in wenigen Wochen soll die 4K Version des Films Fight Club in Deutschland herauskommen. (Bildquelle: 20th Century Studios)

Manche Filmemacher können ihre größten Meisterwerke einfach nicht ruhen lassen – ein Syndrom, das nach George Lucas nun offensichtlich auch David Fincher erreicht hat.

Pünktlich zum aktuellen Release der lang ersehnten 4K-Ultra-HD-Fassung von Fight Club haben einige Fans den neuen Release bereits unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass der Regisseur des Kultfilms von 1999 diesen nicht nur technisch aufpoliert, sondern auch inhaltlich überarbeitet hat.

Anstatt es nämlich bei einer besseren Bildauflösung, besserem Sound und frischem Color-Grading zu belassen, hat Fincher offenbar tief in die digitale Werkzeugkiste gegriffen. Die nachträglichen Eingriffe reichen von neu hinzugefügten Lens Flares über eine korrigierte Milligramm-Angabe auf einer Xanax-Dose bis hin zur digitalen Glättung von Helena Bonham Carters Hautbild.

Unter Puristen sorgen diese »Verschlimmbesserungen« jetzt für hitzige Diskussionen – schließlich verpassen die Schönheitskorrekturen dem eigentlich so rauen Thriller einen unerwarteten Hochglanz-Anstrich.

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Diese Änderungen soll es im 4K-Release von Fight Club geben

Auf der Plattform X wurden vom Benutzer Men on Film Pod die Veränderungen aufgezählt.

Zudem gibt es zu einigen der bearbeiteten Szenen kurze Clips, die Neues und Altes in der Gegenüberstellung zeigen.

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Die folgenden Anpassungen sind bisher bekannt:

  • Die Haut der Schauspielerin Helena Bonham Carter wurde bereinigt. Sie spielt im Film die wichtige Rolle der Marla Singer.
  • Die Beschriftung einer Xanax-Dose wurde inhaltlich verändert. Während im Original noch 300 mg zu lesen war, wurde die Angabe jedoch auf 0.5 mg korrigiert.
  • In mindestens einer Szene wurde ein digitaler Lichteffekt (Lens Flare) bei einer Taschenlampe nachträglich eingefügt.
  • Die Farbgebung (Color Timing) des Films wurde stark überarbeitet. Viele Szenen weisen inzwischen einen spürbar kühleren und dunkleren Look auf, während einige wenige Szenen im Vergleich zum alten Blu-Ray minimal wärmer wirken.
  • Störende Reflexionen in Brillengläsern wurden digital aus den Aufnahmen gelöscht.
  • In manchen Szenen wurden nachträglich weitere Stadtlichter im Hintergrund eingefügt.

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In Deutschland soll die neue Fassung des Films bereits in diesem Monat erscheinen. Ob die Veränderungen bei Fans des Films auf Gegenliebe stoßen werden, wird sich erst nach dem offiziellen Release zeigen.

Jetzt ist eure Meinung gefragt. Bevorzugt ihr bei Filmen Versionen, die nicht verändert worden sind, oder findet ihr nachträgliche Veränderungen in Ordnung? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.

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