Man nehme 10 Miniatur-Rennautos, drei Kameraobjektive, einen Raum voller Rauch, eine große Menge an Kaffee und etwa 70 Stunden Arbeitsaufwand: Fertig ist eines der coolsten Fotoprojekte von diesem Jahr.
Genauso hat Benedek Lampert, ein auf Spielzeug-Fotografie spezialisierter Fotograf, die Zutaten für seine neueste Fotoserie beschrieben.
Mit den beliebten Bausteinen und anderen Materialien hat er realistisch anmutende Formel 1-Szenen nachgebildet und sie auf beeindruckende Art und Weise fotografiert. Wir können einem Kommentar unter dem YouTube-Video des Künstlers (weiter unten eingebettet) nur zustimmen:
»Ein paar der coolsten Fotos, die ich je gesehen habe«
Wir zeigen euch, wie genau er vorgegangen ist.
Wie sind die Fotos entstanden?
Zuerst musste der Fotograf verschiedene Szenerien einer Formel-1-Strecke nachbauen – mitsamt Werbebannern, Streckenabschnitten und Zuschauertribünen.
Dafür verwendete er die verschiedensten Materialien, wie zum Beispiel Papier, Karton, Filz, Kunststoff, Farbe und mehr.
Hier seht ihr, wie zwei der Sets und die daraus resultierenden Fotos aussehen. (Bildquelle: Benedek Lampert)
Erstaunlicherweise sind nahezu alle Elemente auf den Fotos real und nicht digital ergänzt worden. Die einzige Ausnahme bilden künstliche Wolken bei einigen Fotos.
Hier sind einige Beispiele aus seiner Fotoserie:
Welche Kamera wurde verwendet? Eine Nikon Z6 III. Das ist eine Vollformat-Systemkamera, die heute etwa 2.300 Euro ohne Objektiv kostet. Der große Bildsensor hat eine Auflösung von 24,5 Megapixeln.
Die Kamera ist sehr schnell und kann bis zu 120 Bilder pro Sekunde mit Autofokus aufnehmen, was sich perfekt für das Fotografieren von Action und Sport eignet – auch wenn das bei sich nicht bewegenden Lego-Figuren wohl nicht notwendig wäre.
Welches Objektiv wurde verwendet? Insgesamt hat Lambert drei Objektive verwendet, aber eines sticht besonders hervor: das »Laowa 24mm F/14 2X Macro Probe«.
- Dabei handelt es sich um ein langes Objektiv mit einer besonders kleinen Blende.
- Es ist zwar nicht sehr lichtstark, jedoch ist es in der Makrofotografie ohnehin üblich, die Blende weit zu schließen, um eine möglichst große Schärfentiefe zu erreichen. Um Motive besser ausleuchten zu können, ist ein kleines Ringlicht vorn eingebaut.
- Das Objektiv kann sehr nah fokussieren und Objekte mit einem 2:1-Maßstab darstellen.
- Der Preis liegt bei etwa 1.900 Euro.
Weitere Ausrüstung: Für den Rauch kam die kompakte Nebelmaschine »PMI SmokeNINJA Pro« zum Einsatz.
Weiterhin verwendete Lambert LED-Leuchten in verschiedenen Größen.
Link zum YouTube-Inhalt
Wenn ihr euch den gesamten Prozess anschauen möchtet, dann schaut dafür oben in sein YouTube-Video hinein.
Wie findet ihr dieses kleine Kunstprojekt? Habt ihr selbst schon einmal etwas Ähnliches gemacht? Welche Art der Fotografie gefällt euch am besten? Habt ihr Erfahrung mit der Makrofotografie? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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