Fritzbox hat auf der IFA vor allem ein Ziel: Euer Zuhause auf Wi-Fi 7 vorbereiten

Jusuf hat sich die neuen Produkte von Fritz auf der IFA angesehen. Dabei ist ein Trend für ihn klar erkennbar und der heißt Wi-Fi 7.

Jusuf hat auf der IFA Fritz (ehemals AVM) besucht. Die machten jüngst Schlagzeilen damit, dass das Unternehmen seinen Namen geändert hat, um sich dem hauseigenen Verkaufsschlager Fritzbox namentlich anzugleichen. Auf der IFA soll der Fokus aber auf neuen Produkten liegen.

Die teilen sich auf in – wie könnte es anders sein – eine neue Fritzbox und einen neuen WLAN-Repeater. Beide wollen vor allem mit einer Funktion trumpfen: Wi-Fi 7.

Fritzbox 6690 Pro

Bei der neuen Fritzbox handelt es sich um einen Router mit integriertem Kabelmodem. Wie von aktuellen Flaggschiffen der Herstellers gewohnt, habt ihr auch hier die Wahl zwischen drei Frequenzbändern: 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz. Neu ist dabei: Alle drei Bänder senden mit Wi-Fi 7.

Durch die Neuerung sollen Maximal-Geschwindigkeiten von bis zu 688 MBit pro Sekunde bei 2,4 GHz und 5.760 MBit pro Sekunde auf den beiden anderen Frequenzen möglich sein. Wi-Fi 7 soll auch bei entsprechend hohen Übertragungsraten und größerer Distanz für Stabilität sorgen.

Wichtig dabei für Interessierte: Nicht nur der Router, in diesem Fall also die Fritzbox, muss Wi-Fi 7 unterstützen, sondern auch euer Endgerät, zum Beispiel euer Handy, eure PlayStation, etc.

Neben Wi-Fi 7 bietet die 6690 Pro auch folgende Funktionen:

  • Anschlüsse: 1x 2,5-GBit-LAN, 3x 1-GBit-LAN, 2x USB 3.0
  • Smart-Home-Zentrale mit Zigbee-Integration

Einen Startpreis nennt Fritz noch nicht, als Starttermin für den Router nennt man das zweite Quartal 2026.

FritzRepeater 2700

Ganz neu ist der FritzRepeater nicht: Fritz, damals noch AVM, hatte das Produkt bereits Anfang des Jahres angekündigt. Auf der IFA möchte man das Produkt gemeinsam mit obigem Router aber nochmal ins Rampenlicht stellen. Der Repeater mit Wi-Fi-7-Unterstützung funkt über 2,4 GHz und 5 GHz und verfügt über einen 2,5-GBit-Anschluss.

Was Fritz bei dem Repeater ebenfalls groß bewirbt, ist die Einrichtung: Die soll auf Knopfdruck erledigt sein und damit auch bei weniger techversierten Nutzerinnen und Nutzern Kopfzerbrechen vermeiden.

Einen Preis bleibt Fritz auch hier noch schuldig, der Releasetermin steht mit Oktober 2025 aber demnächst bevor.

Jusuf Hatic
Jusuf Hatic

Mein Ersteindruck: Testen lassen sich die beiden Geräte auf der IFA natürlich nicht - viel Erfolg, überhaupt an ein stabiles Netzwerk zu kommen. Aber hey, zumindest in der Theorie ist mehr Auswahl an Wi-Fi-7-Geräten eine gute Sache.

Etwas kritisch ist in dem Kontext meiner Meinung nach aber die Entscheidung, ein Gerät als Pro (also oberes Leistungsregal) zu vermarkten, dann aber nur einen 2,5-GBit-Anschluss zur Seite zu stellen. Da ist noch Luft nach oben.

Ich bin als anstehender Early Adopter bei Wi-Fi 7 trotzdem schon gespannt, wie einfach die Einrichtung und schnell das WLAN bei mir dann tatsächlich sind.

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