GameStar-Podcast - Plus-Folge 44: Machen RPG-Mechaniken jedes Genre besser?

Rollenspiel-Elemente erobern unzählige Spiele, die mit Rollenspielen eigentlich nichts am Hut haben. Aber ist das ein guter Trend? Wir diskutieren.

von Dimitry Halley,
20.10.2018 08:00 Uhr

Machen Level-Ups, Erfahrungspunkte und Beute jedes Genre besser? Machen Level-Ups, Erfahrungspunkte und Beute jedes Genre besser?

Rollenspiele stehen hoch im Kurs, selbst wenn gar nicht so viele große Rollenspiele im Jahr auf den Markt kommen. Der Grund ist simpel: Haufenweise andere Genres bedienen sich nämlich permanent bei den altbekannten RPG-Tugenden. Action-Adventures, Strategiespiele, ja, sogar Sportsimulationen bieten Erfahrungspunkte, Level-Ups und Fertigkeitsbäume.

Selbst Multiplayer-Titel torpedieren uns im Hauptmenü seit dem ersten Call of Duty: Modern Warfare mit Erfahrungspunkten, Perks und zig Freischalt-Spiralen. Die Magie der sich füllenden Balken, das befriedigende Gefühl von Fortschritt - hier glänzen Rollenspiele seit Urvater Dungeons & Dragons. Und der Rest der Branche hat das längst begriffen. Aber so ein Transfer auf andere Genres immer eine gute Idee?

Michael Graf sagt: Jau, sowas von. Maurice Weber hebt mahnend den Finger. Und Dimi vermittelt, damit die Diskussion nicht beim obligatorischen Streifen von Warcraft und Stellaris ins Stocken gerät. Das Podcast-Gründer-Trio ist also vereint, tritt willens in Aktion und liefert euch (hoffentlich) eine unterhaltsame Stunde tiefer philosophischer Ergüsse.